FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro hat sich am Dienstag bis zum Mittag kaum von der Stelle bewegt. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,1555 US-Dollar und damit in etwa so viel wie am Morgen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montagnachmittag auf 1,1574 Dollar festgesetzt.

Der Handel am Vormittag verlief ruhig. Konjunkturdaten bewegten am Devisenmarkt kaum. In Deutschland hat sich die Wirtschaftsstimmung erneut verschlechtert. Die ZEW-Konjunkturerwartungen fielen im Oktober das fünfte Mal in Folge. "Der konjunkturelle Ausblick für die deutsche Wirtschaft hat sich spürbar eingetrübt", sagte ZEW-Präsident Achim Wambach. Ökonomen führten die Entwicklung vor allem auf die anhaltenden Lieferprobleme im Welthandel und die hohen Energiepreise zurück.

Am Nachmittag werden aus den USA keine marktbewegenden Konjunkturdaten erwartet. Das Mittelstandsbarometer NFIB und der Jolts-Bericht zur Zahl der offenen Stellen am Arbeitsmarkt rufen eher bei Analysten, weniger aber bei Marktteilnehmern Interesse hervor.

Allerdings treten einige hochrangige Notenbanker öffentlich in Erscheinung. Unter anderem wollen sich EZB-Präsidentin Christine Lagarde und der Vizechef der US-Notenbank Fed, Richard Clarida, zu Wort melden./bgf/men