FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro hat sich am Dienstag im frühen Handel an der Marke von 1,13 US-Dollar gehalten. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,1310 Dollar und damit etwas weniger als am Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montagnachmittag auf 1,1304 Dollar festgesetzt.

An den Finanzmärkten bleibt die Lage durch erhöhte Unsicherheit und entsprechend hohe Kursschwankungen geprägt. Für Verunsicherung sorgt die absehbar straffere US-Geldpolitik und die Ukraine-Krise. Devisenhändler greifen in diesem Umfeld vermehrt zu Währungen, die als sichere Alternativen gelten. Dazu zählen der japanische Yen und der Schweizer Franken. Am Montag war der Franken zum Euro auf einen sechsjährigen Höchststand gestiegen.

Am Dienstag blicken die Marktteilnehmer unter anderem auf Konjunkturdaten aus Deutschland. Das Ifo-Institut veröffentlicht sein Geschäftsklima. Die monatliche Unternehmensumfrage gibt Auskunft über den Zustand der Wirtschaft. Angesichts der grassierenden Omikron-Variante wird mit einer Stimmungseintrübung gerechnet./bgf/stk