FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro hat sich am Mittwoch im frühen Handel zunächst kaum von der Stelle bewegt. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,1240 US-Dollar und damit in etwa so viel wie am Morgen. Der Kurs bewegt sich in der Nähe des am Vortag markierten Tiefstands seit Mitte 2020. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstagnachmittag auf 1,1259 Dollar festgesetzt.

Zur Wochenmitte steht insbesondere in den USA eine wahre Flut an Konjunkturdaten auf dem Programm. Grund ist der nationale Feiertag "Thanksgiving" am Donnerstag, den viele US-Bürger und Behörden für ein verlängertes Wochenende nutzen. Daher werden viele Wirtschaftszahlen vorgezogen.

Darüber hinaus veröffentlicht die US-Notenbank Fed am Abend ihr Protokoll zur jüngsten Zinssitzung. Analysten und Anleger dürften die Mitschrift nach zusätzlichen Hinweisen auf die geldpolitische Ausrichtung der Fed durchforsten. Die Fed hat damit begonnen, ihre Geldpolitik etwas zu straffen, indem sie ihre immensen Wertpapierkäufe schrittweise zurückfährt.

In Deutschland blicken die Finanzmärkte auf das Geschäftsklima des Münchner Ifo-Instituts. Es wird mit einer abermaligen Stimmungseintrübung gerechnet. Derzeit schlagen vor allem die zahlreichen Verspannungen im Welthandel auf die Stimmung der Unternehmen. Hinzu kommt die angespannte Corona-Lage in vielen Ländern Europas./bgf/mis