FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro hat am Mittwoch im frühen Handel weiter unter der Marke von 1,10 US-Dollar notiert. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,0970 Dollar und damit etwas mehr als am späten Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstagnachmittag noch etwas höher auf 1,0991 Dollar festgesetzt.

Der Ukraine-Krieg dominiert weiterhin die Finanzmärkte. Am Mittwoch sollen Gespräche zwischen den Kriegsparteien Russland und Ukraine fortgesetzt werden. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte sich zuletzt vorsichtig optimistisch geäußert. Die Verhandlungspositionen hörten sich realistischer an, sagte er in einer in der Nacht zu Mittwoch veröffentlichten Videobotschaft.

Am Mittwochabend rückt die amerikanische Geldpolitik in den Fokus. Die US-Notenbank Federal Reserve gibt nach ihrer Zinssitzung neue Entscheidungen bekannt. Es wird mit der ersten Zinsanhebung der Fed seit dem Jahr 2018 gerechnet. Im Jahresverlauf werden weitere Anhebungen erwartet. Hintergrund ist die hohe Inflation, die zuletzt mit fast acht Prozent einen vierzigjährigen Höchststand erreicht hatte./bgf/eas