NEW YORK (dpa-AFX) - Der Euro hat am Montag etwas unter dem Streit um den EU-Haushalt gelitten. Im New Yorker Handel kostete die Gemeinschaftswährung mit zuletzt 1,1844 US-Dollar ähnlich viel wie im späten europäischen Nachmittagsgeschäft, aber weniger als am Morgen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,1830 (Freitag: 1,1815) Dollar festgesetzt; der Dollar kostete damit 0,8453 (0,8464) Euro.

Dass Ungarn und Polen aus Protest gegen ein neues Verfahren zur Ahndung von Verstößen gegen die Rechtsstaatlichkeit ein Veto gegen den EU-Finanzrahmen für 2021 bis 2027 einlegten, verunsicherte die Anleger. Commerzbank-Volkswirt Christoph Weil rechnet damit, dass frühestens auf dem regulären EU-Gipfel Mitte Dezember ein Durchbruch erzielt wird.gl/he