FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro hat am Donnerstag weiter in der Nähe seines tiefsten Stands seit etwa 14 Monaten notiert. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,1605 US-Dollar, nachdem sie am späten Vorabend mit 1,1589 Dollar auf den tiefsten Stand seit Juli 2020 gefallen war. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwochnachmittag noch auf 1,1654 Dollar festgesetzt.

Unter Druck steht der Euro nicht erst seit gestern. Der zu vielen Währungen aufwertende US-Dollar lastet schon seit einiger Zeit auf dem Euro und anderen Währungen. Ausschlaggebend ist die Geldpolitik der US-Notenbank Fed, die auf eine erste moderate Straffung ihres extrem lockeren Kurses zusteuert. Das gibt dem Dollar Rückenwind.

Am Donnerstag stehen zahlreiche Konjunkturdaten auf dem Programm. In Europa werden unter anderem Inflations- und Arbeitsmarktzahlen aus Deutschland erwartet. In den USA werden gesamtwirtschaftliche Wachstumsdaten veröffentlicht. Außerdem äußert sich eine Reihe von Zentralbankern, darunter US-Notenbankchef Jerome Powell./bgf/stk