NEW YORK (dpa-AFX) - Der Euro hat sich am Montag im späten US-Devisenhandel nicht mehr stärker bewegt. Zuletzt kostete ein Euro 1,1798 US-Dollar und damit etwa so viel wie im frühen europäischen Handel. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,1766 (Freitag: 1,1802) Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,8499 (0,8473) Euro gekostet.

Die trübe Stimmung an den Aktienmärkten hatte den Euro zunächst belastet. Anleger machen sich zunehmend Sorgen wegen der raschen Ausbreitung der ansteckenden Delta-Variante des Coronavirus. Mit der Ausbreitung geht die Furcht einher vor neuen Einschränkungen des öffentlichen Lebens, was die wirtschaftliche Erholung ins Stocken bringen würde. Anschließend machte der Euro aber wieder Boden gut.

Als sicher empfundene Anlagen waren zu Wochenbeginn gefragt. Am Devisenmarkt zählt dazu der japanische Yen, der zu vielen anderen Währungen deutlich an Wert gewann. Unter Druck standen hingegen Währungen, die bei schlechter Marktstimmung eher gemieden werden wie der australische und der neuseeländische Dollar./bek/he