FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro hat am Montag etwas zugelegt. Am Nachmittag kostete die europäische Gemeinschaftswährung 1,2180 US-Dollar. Am Morgen hatte sie noch etwas niedriger notiert. Der Euro baute so seine Kursgewinne vom Freitag aus, als ein schwacher US-Arbeitsmarktbericht den Dollar belastet hatte. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,2162 (Freitag: 1,2117) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8222 (0,8253) Euro.

Die verbesserte Konjunkturstimmung von Anlegern in der Eurozone stützte den Euro am Montag tendenziell. Der vom Analyseunternehmen Sentix erhobene Indikator stieg im Juni auf den höchsten Stand seit gut drei Jahren. Der Anstieg war größer als von Ökonomen erwartet. Sentix begründete die Entwicklung vor allem mit Lockerungen von Corona-Beschränkungen in Handel, Gastronomie und Tourismus.

Etwas Gegenwind bekam der Euro durch schwache Auftragsdaten aus der deutschen Industrie. Entgegen dem erwarteten moderaten Anstieg gingen die Bestellungen im April leicht zurück. Allerdings folgt der Rückgang auf einen starken Vormonat. Der Euro wurde durch die Daten nur vorübergehend etwas belastet.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,85825 (0,85690) britische Pfund, 132,98 (133,39) japanische Yen und 1,0934 (1,0951) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 1889 Dollar gehandelt. Das waren 2 Dollar weniger als am Vortag./jsl/he