FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro hat sich am Donnerstag nach jüngsten Kursverlusten stabilisiert. Am Vormittag wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1736 US-Dollar gehandelt und damit etwa auf dem gleichen Niveau wie am Vorabend. Am Vortag war der Euro noch bis auf 1,1704 Dollar gefallen und damit auf den tiefsten Stand seit fünf Monaten. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwoch auf 1,1725 Dollar festgesetzt.

Gestützt wurde die Gemeinschaftswährung durch starke Konjunkturdaten aus der Eurozone. Der Einkaufsmanagerindex des Forschungsunternehmens IHS Markit erreichte im März den höchsten jemals gemessenen Wert seit Umfragebeginn vor knapp 24 Jahren. Die Industrie der Eurozone boome, erklärte Markit-Chefökonom Chris Williamson.

Der neue billionenschwere Investitionsplan von US-Präsident Joe Biden bewegte die Devisenkurse kaum. Mit dem Plan, den Biden in der Nacht verkündete, soll vor allem die Infrastruktur des Landes erneuert werden. Sowohl die Grundzüge als auch der ungefähre Umfang waren bereits zuvor bekannt geworden, so dass sich die Überraschung an den Märkten in Grenzen hielt./jkr/bgf/jha/