ABO Wind AG auch in Deutschland erfolgreich

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ABO Wind AG auch in Deutschland erfolgreich

20.02.2020 / 12:10

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ABO Wind erzielt Erfolge in Deutschland

- Tarife für Windparks Spreeau (25,2 Megawatt) und Einöllen (15,9 Megawatt)

bei Ausschreibung gesichert

- Genehmigung für zwei weitere Anlagen mit zusammen neun Megawatt in Gielert

erwirkt

Trotz des anhaltenden Genehmigungsstaus, der den Ausbau der Windkraft in

Deutschland hemmt, vermeldet ABO Wind Erfolge auch im Heimatmarkt. In der

ersten Ausschreibungsrunde des Jahres 2020 sicherte sich der Wiesbadener

Projektentwickler Zuschläge für Windparks in Einöllen (Rheinland-Pfalz, 15,9

Megawatt) und am Autobahndreieck Spreeau (Brandenburg, 25,2 Megawatt). In

Einöllen errichtet ABO Wind drei Windenergieanlagen von General Electric mit

158 Metern Nabenhöhe und jeweils 5,3 Megawatt Leistung, am Autobahndreieck

Spreeau gehen unweit der geplanten Tesla-Fabrik sechs Vestas-Anlagen (150

Meter Nabenhöhe, jeweils 4,2 Megawatt Leistung) ans Netz.

Wie die Bundesnetzagentur bekannt gab, war die Ausschreibung deutlich

unterzeichnet: Den ausgeschriebenen 900 Megawatt standen 67 Gebote mit einem

Volumen von 527 Megawatt gegenüber. 523 Megawatt erhielten einen Zuschlag

mit einem durchschnittlichen Wert von 6,18 Cent/kWh. Damit erhielt ABO Wind

rund 8 Prozent des bezuschlagten Volumens.

Zum guten Jahresauftakt in Deutschland trägt außerdem die Genehmigung für

zwei weitere Windkraftanlagen in Rheinland-Pfalz bei, die ABO Wind dieser

Tage erhalten hat. Mit dem Windpark Gielert (neun Megawatt) wird ABO Wind

sich voraussichtlich an der Tarifausschreibung am 1. Juni beteiligen. Dort

plant der Projektierer Turbinen des Herstellers Nordex Acciona mit 149

Metern Nabenhöhe und jeweils 4,5 Megawatt Leistung.

Alle drei Windparks sollen im Jahr 2021 ans Netz gehen und werden zusammen

so viel Strom produzieren wie 43.000 Haushalte benötigen. Für weitere

deutsche Windparks erwartet ABO Wind in den nächsten Monaten Genehmigungen.

"Die Freude über die jüngsten Erfolge täuscht nicht über die anhaltende

Genehmigungsmisere bei der Windkraft in Deutschland hinweg", sagt Dr. Thomas

Treiling, der bundesweit die Projektentwicklung als Bereichsleiter des

Unternehmens verantwortet. "Weder die Bundes- noch die Landespolitik hat die

kritische Situation bisher entschärft. Unsere Branche wartet zum Beispiel

weiter auf eine Stärkung der kommunalen Wertschöpfung aus der Windkraft,

damit mehr Flächen bereitgestellt werden."

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