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Adler Group S.A.: Stellungnahme des Vorsitzenden des Verwaltungsrats der Adler-Gruppe zur KPMG-Sonderuntersuchung

10.03.2022 / 19:47
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PRESSEMITTEILUNG

Stellungnahme des Vorsitzenden des Verwaltungsrats der Adler-Gruppe zur KPMG-Sonderuntersuchung

Sehr geehrte Damen und Herren,

Am 16. Februarhatte ich Ihnen als neu gewählter Vorsitzenden des Verwaltungsrats der Adler-Gruppe versprochen, mich in meinen ersten Wochen auf die Sonderuntersuchung der KMPG zu konzentrieren. Auf unsere Bitte hin hat KMPG gestern den ersten Entwurf einer Zusammenfassung der Sonderuntersuchung vorgelegt.

Deshalb haben wir heute eine Ad-hoc-Mitteilung veröffentlicht, um uns an die Kapitalmärkte zu wenden, auch wenn die KMPG-Zusammenfassung noch vorläufig ist.

Wie bereits erwähnt, konzentriert sich die Untersuchung auf

1) Transaktionen mit angeblich nahestehenden Personen

2) Bewertung der Portfolios

3) Nachträgliche Beleihungswertberechnungen (LTV)

In Bezug auf die Transaktionen mit angeblichen nahestehenden Personen kann KMPG die Vorwürfe wegen der derzeit verfügbaren Daten nicht widerlegen. Insofern werden die Untersuchungen fortgeführt.

Was die Bewertungen angeht, so ist die bestehende CBRE-Bewertung für das Mietportfolio grundsolide. In Bezug auf das Entwicklungsportfolio hat KPMG auf Bewertungsunterschiede hingewiesen, die wir nun gemeinsam eingrenzen.

Alle Berechnungen zum LTV gefährden nicht die Covenants der Finanzinstrumente. Auch hier werden wir gemeinsam mit KMPG unsere Berechnungen weiter verfeinern.

Was sind unsere nächsten Schritte?

Wir haben KMPG gebeten, die Sonderuntersuchung mit unserem Daten-Input bis zum 25. März zu verlängern. Wir haben KPMG empfohlen, sich auf die laufende E-Mail-Analyse, die noch offenen Fragen in Bezug auf Transaktionen mit angeblich nahestehenden Personen und die Verringerung der Bewertungslücke in unserem Entwicklungsportfolio zu konzentrieren.

Aufgrund der bisher geleisteten Arbeit können wir davon ausgehen, dass der Abschlussbericht dann zeitnah vorgelegt wird.

Wir sind dabei, unseren Jahresabschluss fertig zu stellen und beabsichtigen, unter Berücksichtigung des Sonderprüfungsberichts, unseren Konzernabschluss 2021 in der letzten Aprilwoche zu veröffentlichen. Tochtergesellschaften könnten ihre Abschlüsse je nach Zeitplan früher veröffentlichen.

Danach werden meine Kollegen und ich die Ergebnisse analysieren und, wo nötig, die Strukturen und Prozesse innerhalb von Adler anpassen.

Aufgrund des vorläufigen Stands der Ermittlungen werden wir zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren Kommentare abgeben.

Damit verbleibe ich

mit freundlichen Grüßen

Prof. Dr. A. Stefan Kirsten



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