Allgeier SE: Allgeier erreicht Konzern-Planung im Q1 2020 mit 21 Prozent Umsatzwachstum und 26 Prozent Ergebniswachstum im Technology-Geschäft

DGAP-Ad-hoc: ALLGEIER SE / Schlagwort(e): Quartalsergebnis/Vorläufiges

Ergebnis

Allgeier SE: Allgeier erreicht Konzern-Planung im Q1 2020 mit 21 Prozent

Umsatzwachstum und 26 Prozent Ergebniswachstum im Technology-Geschäft

24.04.2020 / 17:20 CET/CEST

Veröffentlichung einer Insiderinformation nach Artikel 17 der Verordnung

(EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.

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München, 24.04.2020 - Allgeier SE (ISIN DE000A2GS633, WKN A2GS63) erreicht

im ersten Quartal 2020 (01. Januar 2020 - 31. März 2020) gemäß vorläufiger

Zahlen mit deutlichem Umsatzwachstum und zweistelligem Ergebniswachstum im

Gesamtkonzern die Planung für das erste Quartal. Das Wachstum wurde

insbesondere von dem starken organischen Wachstum des Unternehmensbereichs

Allgeier Technology getrieben. Aber auch der Bereich Allgeier Experts

performte besser als geplant und konnte mit einer deutlichen Steigerung des

EBITDA zum Ergebniswachstum des Konzerns beitragen. In Summe ist die

Allgeier Gruppe damit sehr gut in das Jahr 2020 gestartet und für die

Herausforderungen aus den Folgen der SARS-CoV-2-Pandemie in den kommenden

Monaten gut gerüstet.

Umsatz- und Ergebnisentwicklung im ersten Quartal 2020Im ersten Quartal 2020

(01. Januar 2020 bis 31. März 2020) stieg der Konzernumsatz um 7 Prozent auf

203 Mio. Euro (Vorjahr: 190 Mio. Euro). Die Konzern-Wertschöpfung (definiert

als Gesamtleistung abzüglich der den Umsätzen direkt zurechenbaren Umsatz-

und Personalkosten) erhöhte sich um 11 Prozent auf 58 Mio. Euro (Vorjahr: 52

Mio. Euro). Das bereinigte Konzern-EBITDA (EBITDA vor Effekten, die

betriebswirtschaftlich als außerordentlich oder periodenfremd qualifiziert

werden) stieg um 50 Prozent auf 21,0 Mio. Euro (Vorjahr: 14,0 Mio. Euro).

Das Konzern-EBITDA (Ergebnis vor Abschreibungen auf Sachanlagen und

Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände, Zinsen und Steuern)

stieg um 33 Prozent auf 17,8 Mio. Euro (Vorjahr: 13,4 Mio. Euro). Das EBIT

(Ergebnis vor Zinsen und Steuern) erhöhte sich um 61 Prozent auf 9,2 Mio.

Euro (Vorjahr: 5,7 Mio. Euro).

Wichtige Konzernkennzahlen* Q1 2020 Q1 2019 Veränderung

Umsatzerlöse 203 190 +7 %

Wertschöpfung 58 52 +11 %

EBITDA 17,8 13,4 +33 %

Bereinigtes EBITDA 21,0 14,0 +50 %

EBIT 9,2 5,7 +61 %

*Gesamt-Konzern nach IFRS, Angaben in Mio. EUR (soweit nicht anders

vermerkt)

Das Umsatzwachstum wurde im Wesentlichen in der zur Abspaltung vorgesehenen

Unternehmenseinheit bestehend aus Nagarro, iQuest, Objectiva und dem

SAP-Geschäft von Allgeier Enterprise Services generiert. Der Umsatz dieser

Unternehmenseinheit stieg um 21 Prozent auf 110 Mio. Euro (Vorjahr: 91 Mio.

Euro). Das EBITDA der Unternehmenseinheit stieg um 26 Prozent auf 14,5 Mio.

Euro (Vorjahr: 11,5 Mio. Euro). Die globale Nachfrage nach

Softwareentwicklungsleistungen war im ersten Quartal ungebrochen hoch und

konnte trotz massiver Verlagerung unserer Mitarbeiter weltweit ins

Homeoffice bedient werden.

Für das nach der beabsichtigten Abspaltung verbleibende Geschäft der

Allgeier Gruppe sank der Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal um 6

Prozent auf 95 Mio. Euro (Vorjahr: 101 Mio. Euro). Der Rückgang ist auf die

geplante Reduzierung des Umsatzes des Geschäftsbereichs Allgeier Experts um

12 Prozent auf 60,7 Mio. Euro zurückzuführen (Vorjahr: 68,8 Mio. Euro). Die

Reduzierung ist damit im ersten Quartal deutlich geringer ausgefallen als

geplant, während das EBITDA des Geschäftsbereichs Allgeier Experts von 3,1

Mio. Euro die Planung für das erste Quartal übertrifft (Vorjahr: 0,3 Mio.

EUR). Das EBITDA der operativen Bereiche der verbleibenden Allgeier Gruppe

stieg insgesamt um 43 Prozent auf 7,3 Mio. Euro (Vorjahr: 5,1 Mio. Euro).

Nach Holdingkosten und Konsolidierung betrug der Anstieg 74 Prozent auf ein

EBITDA von 3,3 Mio. Euro (Vorjahr: 1,9 Mio. Euro). In den Holdingkosten sind

im ersten Quartal 2020 in Summe Kosten zur Vorbereitung der Abspaltung in

Höhe von 1,1 Mio. Euro enthalten.

Eckdaten der Bilanz zum 31. März 2020

Zum Stichtag 31. März 2020 betrug das Konzern-Eigenkapital 161 Mio. Euro

(31. Dezember 2019: 166 Mio. Euro). Dem Allgeier Konzern standen zum 31.

März 2020 liquide Mittel in Höhe von 165 Mio. Euro zur Verfügung (31.

Dezember 2019: 97 Mio. Euro). Die kurz- und langfristigen Finanzschulden

beliefen sich auf 243 Mio. Euro (31. Dezember 2019: 165 Mio. Euro). Die

Bilanzsumme betrug zum Stichtag 674 Mio. Euro (31. Dezember 2019: 587 Mio.

Euro). Die Erhöhung der liquiden Mittel und der Finanzschulden ist im

Wesentlichen auf die im März 2020 erfolgte vollständige Ziehung der

Kreditlinie der Allgeier SE zur Herstellung einer maximalen

Liquiditätsreserve zurückzuführen. Der Anstieg der Netto-Verschuldung um ca.

11 Mio. Euro ist im Wesentlichen durch den Erwerb eines Minderheitenanteils

und durch Earn-Out-Zahlungen begründet.

Ausblick auf das Geschäftsjahr 2020

Wie in der Ad-hoc-Mitteilung vom 16. April 2020 erläutert, gibt der Vorstand

aufgrund der Unsicherheit über die möglichen Folgen der weltweiten

SARS-CoV-2-Pandemie auf die Weltwirtschaft aktuell keine Guidance für das

gesamte Geschäftsjahr 2020. Die Auswirkungen auf die verschiedenen

Geschäftsmodelle der Kunden weltweit für die kommenden Monate kann aktuell

nicht ausreichend klar und seriös eingeschätzt werden. Aufgrund der hohen

Diversifikation des Kundenspektrums der Allgeier Gruppe in Bezug auf Größe,

Region, Branchen und Geschäftsmodelle sieht der Vorstand keine relevanten

Klumpenrisiken und geht davon aus, dass mittel- und langfristig der Bedarf

der Kunden für Unterstützung bei der Digitalisierung ihrer Geschäftsmodelle

weiter deutlich steigen und im Verlauf der aktuellen Corona-Krise eher noch

erhöht wird.

Hinweise

Die freiwillige Zwischeninformation zum 31. März 2020 wird am 15. Mai 2020

veröffentlicht und ist dann unter www.allgeier.com einzusehen.

Alle genannten Zahlen wurden gemäß IFRS erstellt, sind vorläufig und nicht

auditiert.

Es wird ferner darauf hingewiesen, dass Angaben für Zeiträume nach dem 31.

März 2020 auf Annahmen und Schätzungen beruhende Erwartungen des Vorstands

darstellen. Die künftigen tatsächlichen Entwicklungen und die künftigen

tatsächlichen Ergebnisse können von diesen Annahmen und Schätzungen

abweichen. Die Allgeier SE übernimmt keine Gewährleistung und keine Haftung

dafür, dass die künftigen Entwicklungen und die künftig erzielten

tatsächlichen Ergebnisse mit den in dieser Ad-hoc-Mitteilung geäußerten

Annahmen und Schätzungen übereinstimmen werden.

Dieses Dokument enthält - in einschlägigen Rechnungslegungsrahmen nicht

genau bestimmte - ergänzende Finanzkennzahlen, die sogenannte alternative

Leistungskennzahlen sind oder sein können. Diese ergänzenden

Finanzkennzahlen können als Analyseinstrument nur eingeschränkt tauglich

sein und sollten für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

der Allgeier SE nicht isoliert oder als Alternative zu den in den im

Konzernabschluss dargestellten und im Einklang mit einschlägigen

Rechnungslegungsrahmen ermittelten Finanzkennzahlen herangezogen werden.

Andere Unternehmen, die alternative Leistungskennzahlen mit einer ähnlichen

Bezeichnung darstellen oder berichten, können diese anders berechnen, so

dass sie deshalb möglicherweise nicht vergleichbar sind.

Kontakt:

Allgeier SE

Corporate Communications & Investor Relations

Dr. Christopher Große

Einsteinstraße 172

81677 München

Tel.: +49 (0)89/998421-0

Fax: +49 (0)89/998421-11

E-Mail: ir@allgeier.com

Web: www.allgeier.com

Allgeier SE ist eines der führenden Technologie-Unternehmen für digitale

Transformation: Allgeier führt seine Kunden durch die Herausforderungen des

digitalen Wandels, um deren zukünftigen Erfolg sicherzustellen. Für globale

Konzerne ebenso wie für führende Unternehmen aus zahlreichen Branchen und

Märkten erzielt Allgeier Durchbrüche hin zu neuen digitalen

Geschäftsmodellen, definiert strategische Prioritäten und realisiert mit

hoher Flexibilität und Zugkraft bahnbrechende Projekte, um agile und

intelligente Organisationen für das digitale Zeitalter zu gestalten. Mit

mehr als 10.500 angestellten Mitarbeitern und über 1.200 freiberuflichen

Experten bildet Allgeier mit einem hochflexiblen Delivery-Modell das

komplette IT-Leistungsspektrum von Onsite über Nearshore bis hin zu Offshore

ab - mit starken Standbeinen in Indien, China, Vietnam und Osteuropa. Die

rasch wachsende Gruppe mit Hauptsitz in München verfügt über weltweit mehr

als 120 Niederlassungen in 28 Ländern auf fünf Kontinenten. Im Geschäftsjahr

2019 erzielte Allgeier einen Konzern-Umsatz von 784 Mio. Euro mit mehr als

2.000 Kunden. Allgeier zählt laut Lünendonk(R)-Liste 2019 zu den zehn

führenden IT-Beratungs- und Systemintegrations-Unternehmen in Deutschland.

Allgeier Experts ist nach Lünendonk(R)-Marktsegmentstudie 2019 'Der Markt

für Rekrutierung, Vermittlung und Steuerung von IT-Freelancern in

Deutschland" unter den TOP 3 IT-Personaldienstleistern in Deutschland.

Allgeier SE ist am Regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse im

General Standard gelistet (WKN A2GS63, ISIN DE000A2GS633). Weitere

Informationen unter: www.allgeier.com.

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