Asklepios Kliniken: Asklepios schließt RHÖN-KLINIKUM AG Übernahme erfolgreich ab

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Asklepios Kliniken: Asklepios schließt RHÖN-KLINIKUM AG Übernahme

erfolgreich ab

09.07.2020 / 10:00

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Grundlage für strategische Partnerschaft: Asklepios schließt RHÖN-KLINIKUM

AG Übernahme erfolgreich ab

* Im Rahmen des freiwilligen öffentlichen Übernahmeangebots erwirbt

Asklepios 28.464.866 RHÖN-Aktien

* Gemeinsam mit dem RHÖN-Gründer hält Asklepios damit 92,58% der

Stimmrechtsanteile

* Kai Hankeln, CEO des Asklepios Konzerns: "Aus der gemeinsamen Position

der Stärke heraus werden wir jetzt als Partner neue Wege für die

Spitzenmedizin in Deutschland gehen"

Hamburg, 9. Juli 2020. Die Asklepios Kliniken GmbH & Co. KGaA hat im Zuge

einer angestrebten strategischen Partnerschaft das freiwillige öffentliche

Übernahmeangebot an die Aktionäre der RHÖN-KLINIKUM AG erfolgreich

abgeschlossen. Bis zum Ende der weiteren Annahmefrist am 6. Juli 2020 wurde

das Übernahmeangebot von Asklepios zu einem Angebotspreis von 18,00 Euro in

bar je RHÖN-Aktie für insgesamt 28.464.866 Aktien angenommen. Insgesamt

kommt Asklepios damit auf einen Stimmrechtsanteil von rund 84,98%. Diese

Anteile wird das Unternehmen wie im Februar angekündigt in die gemeinsam neu

gegründete Joint-Venture-Gesellschaft mit RHÖN-Gründer Eugen Münch

einbringen. Münch selbst hat über die von ihm kontrollierte HCM SE weitere

rund 7,6% der RHÖN-Aktien in das gemeinsame Joint-Venture eingebracht, das

nach Abschluss der Transaktion 92,58% der Stimmrechtsanteile hält. Bereits

Ende Mai hatte das Bundeskartellamt ohne Auflagen und Bedingungen die

Freigabe für das freiwillige öffentliche Übernahmeangebot sowie die geplante

Bündelung der Anteile erteilt. Die RHÖN-KLINIKUM AG wird auch nach dem

Abschluss der Transaktion eine eigenständige Gesellschaft innerhalb der

Asklepios Gruppe bleiben.

"Mit dem erfolgreichen Abschluss der Transaktion können wir jetzt damit

beginnen, gemeinsam unsere Vision für die Gesundheitsversorgung in

Deutschland zu verwirklichen. RHÖN und Asklepios werden sich gegenseitig

strategisch ergänzen, voneinander lernen und sich so optimal für

langfristigen, nachhaltigen Erfolg aufstellen - zum Wohle der Patienten und

zum Wohl aller Mitarbeiter", sagt Kai Hankeln, CEO des Asklepios Konzerns.

"Aus der gemeinsamen Position der Stärke heraus werden wir jetzt als Partner

neue Wege für die Spitzenmedizin in Deutschlang gehen. Mit dem

Universitätsklinikum Gießen und Marburg als medizinischem Leuchtturm kann

RHÖN dabei eine Schlüsselrolle einnehmen."

Hafid Rifi, Chief Financial Officer von Asklepios, sagt: "Unter einem

gemeinsamen Dach werden wir die Größenvorteile der Gruppe für jedes einzelne

Haus bestmöglich einsetzen. Für uns steht im ersten Schritt dabei nun die

Bestandsaufnahme im Vordergrund, in der wir gemeinsam prüfen wollen, ob und

inwieweit konkrete Synergiepotenziale realisiert werden können. Einsparungen

aus diesen Größenvorteilen sollen im Unternehmen verbleiben, um diese für

neue Arbeitsplätze und Investitionen in eine moderne Patientenversorgung zu

verwenden. Darüber hinaus wollen wir RHÖN dabei unterstützen, unter anderem

für das Universitätsklinikum Gießen und Marburg zusätzliche (Intensiv-)

Pflegekräfte einzustellen, um die Versorgung der Patienten weiter zu

verbessern und die Arbeitsbelastung der Mitarbeiter zu senken. Dabei werden

selbstverständlich alle aktuellen Tarifverträge bei RHÖN bestehen bleiben."

Asklepios will gemeinsam mit RHÖN insbesondere die Digitalisierung ihrer

Häuser und der gesamten Krankenhauslandschaft entschlossen vorantreiben und

so ihre Position als Vorreiter im digitalen Gesundheitswesen weiter

ausbauen. Gerade bei Themen wie der elektronischen Patientenakte, dem

Entlassmanagement oder der digitalen Ausweitung psychologischer

Therapieangebote, ergeben sich durch ein koordiniertes Vorgehen der beiden

Klinikkonzerne zahlreiche Optimierungspotenziale. RHÖN verfolgt hier

spannende Initiativen, beispielsweise mit Medgate im Bereich der Telemedizin

oder mit Tiplu bei der KI-basierten Erlössicherung, die wir im Verbund

gemeinsam stärken können.

Durch neue, digitale Ansätze wird die Ausweitung von ambulanten

Behandlungsangeboten gestärkt, wodurch Sektorengrenzen patientenfreundlich

überwunden werden können. Im Verbund lässt sich so nicht nur die Versorgung

der Patienten weiter verbessern, sondern auch, die Arbeitsbelastung der

Mitarbeiter senken. Mit Nachdruck entwickelt werden sollen darüber hinaus

zukunftsweisende Konzepte zur Gesundheitsversorgung wie etwa

Capitation-Modelle, mit denen sich die Planungssicherheit für Kliniken,

Klinikpersonal und Krankenkassen gleichermaßen erhöhen lassen.

Über Asklepios

Die Asklepios Kliniken zählen zu den führenden privaten Betreibern von

Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen in Deutschland. Die Klinikgruppe

steht für eine hoch qualifizierte Versorgung ihrer Patienten mit einem

klaren Bekenntnis zu medizinischer Qualität, Innovation und sozialer

Verantwortung. Auf dieser Basis hat sich Asklepios seit der Gründung vor 35

Jahren dynamisch entwickelt. Aktuell verfügt der Konzern bundesweit über

rund 160 Gesundheitseinrichtungen. Dazu zählen Akutkrankenhäuser aller

Versorgungsstufen, Fachkliniken, psychiatrische und forensische

Einrichtungen, Rehakliniken, Pflegeheime und Medizinische

Versorgungszentren. Im Geschäftsjahr 2019 wurden 2,5 Mio. Patienten in

Einrichtungen des Asklepios Konzerns behandelt. Das Unternehmen beschäftigt

mehr als 49.000 Mitarbeiter.

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