Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft veröffentlicht Halbjahresfinanzbericht: Profitabel trotz dämpfender Corona-Effekte

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Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft veröffentlicht Halbjahresfinanzbericht:

Profitabel trotz dämpfender Corona-Effekte

11.08.2020 / 07:03

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Pressemitteilung Nr. 19/2020

Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft veröffentlicht Halbjahresfinanzbericht

Profitabel trotz dämpfender Corona-Effekte

- Konzernumsatzerlöse mit 73,5 Mio. Euro wie erwartet unter

Vorjahreshalbjahr

- Konzernbetriebsergebnis (EBIT) in Höhe von 2,1 Mio. Euro weiterhin positiv

Haselünne, 11. August 2020 - Die im Regulierten Markt (General Standard) der

Frankfurter Wertpapierbörse notierte Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft

(ISIN: DE0005201602) hat heute ihren Konzern-Halbjahresfinanzbericht

veröffentlicht. Im ersten Geschäftshalbjahr 2020 erzielte die

Unternehmensgruppe einen Konzernumsatz in Höhe von 73,5 (1. HJ 2019: 79,2)

Mio. Euro. Das Konzernbetriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (Konzern-EBIT)

lag in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2020 bei 2,1 (1. HJ

2019: 5,0) Mio. Euro, das Konzernbetriebsergebnis vor Zinsen, Steuern und

Abschreibungen (Konzern-EBITDA) bei 6,4 (1. HJ 2019: 9,0) Mio. Euro. Damit

wurden die am 22. Juli 2020 veröffentlichten vorläufigen Geschäftsergebnisse

bestätigt.

"Trotz der zahlreichen Herausforderungen, vor die uns die

Coronavirus-Pandemie gestellt hat, haben wir im ersten Halbjahr 2020

profitabel gewirtschaftet, auch wenn wir ursprünglich selbstverständlich

deutlich höhere Erwartungen hatten", resümiert Oliver Schwegmann, Vorstand

der Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft, und führt weiter aus: "Allerdings

haben sich die massiven Einschränkungen des öffentlichen und privaten Lebens

auf das Konsumverhalten ausgewirkt und sich in der Folge auf unser

Markenspirituosengeschäft und unsere Geschäftsbereiche Alkoholfreie Getränke

sowie Frischsaftsysteme niedergeschlagen - wenn auch in sehr

unterschiedlichem Umfang."

Das Segment Spirituosen habe trotz der Einbußen durch die zeitweise fast

vollständige Schließung der Gastronomie ein leichtes Umsatzplus von 0,5

Prozent gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum verzeichnet. "Das

verdanken wir unserem Private Label-Geschäft. Hier konnten wir von unserer

außergewöhnlichen Stellung im Lebensmitteleinzelhandel profitieren und in

den vergangenen sechs Monaten insbesondere bei der Vermarktung von Premium

Private Label-Produkten zulegen", so Schwegmann. Hingegen seien die Absätze

bei den Kernmarken rückläufig gewesen. "Die Produkte der Marken Berentzen

und Puschkin stehen insbesondere für gesellige Momente und das Feiern in

Gemeinschaft. Solche Anlässe konnten aufgrund der Coronavirus-Pandemie in

den vergangenen Monaten leider nur sehr eingeschränkt stattfinden",

erläutert Schwegmann die Hintergründe.

Das Segment Alkoholfreie Getränke sei von der Schließung der Gastronomie

stark betroffen gewesen, was sich vor allem im Konzessionsgeschäft

niedergeschlagen habe. "Mit unseren eigenen Marken hingegen konnten wir ein

leichtes Absatzplus erzielen, was insbesondere auf die weiterhin sehr

dynamische Entwicklung von Mio Mio zurückzuführen ist. Das bestärkt uns auf

unserem Weg, uns auch in diesem Segment zu einem nationalen

Markenartikelhersteller weiterzuentwickeln und uns von Dritten unabhängiger

zu machen", erklärt Schwegmann. Insgesamt habe das Segment Alkoholfreie

Getränke ein Umsatzminus von rund zehn Prozent verzeichnet.

Am stärksten habe sich die Pandemie bislang aber im Segment

Frischsaftsysteme mit einem Umsatzrückgang von etwa 25 Prozent

niedergeschlagen. "Wesentliche Ursache für die Entwicklung in diesem Segment

war insbesondere, dass die Anschaffung von Investitionsgütern, zu denen

unsere Fruchtpressen zählen, in dieser herausfordernden Zeit sowohl im

Lebensmitteleinzelhandel als auch in Gastronomie und Hotellerie zeitweise

beinahe vollständig zum Erliegen kam. Allerdings konnten wir zum Ende des

ersten Halbjahres bereits wieder eine leichte Erholung unseres

Geräteabsatzes beobachten", so Schwegmann.

"Bislang sind wir trotz der dämpfenden Effekte, die wir im bisherigen

Jahresverlauf gespürt haben, vergleichsweise gut durch die

Coronavirus-Pandemie gekommen. Das liegt insbesondere auch an den von uns

frühzeitig eingeleiteten Gegensteuerungsmaßnahmen, um die Auswirkungen der

Pandemie so weit wie möglich abzufedern", erläutert Schwegmann. So sei

beispielsweise der Investitionsumfang signifikant verkleinert, die

Inanspruchnahmen externer Dienstleistungen verringert, Reisetätigkeiten

beschränkt, Marketingaktivitäten reduziert sowie temporär Kurzarbeit in

stark betroffenen Unternehmensbereichen - vor allem im Vertrieb - eingeführt

worden.

Ausblick auf das weitere Geschäftsjahr

"Wir gehen vor diesem Hintergrund nach wie vor davon aus, dass wir das

Geschäftsjahr 2020 profitabel und mit einem positiven

Konzernbetriebsergebnis abschließen werden", so Schwegmann. Mit der

Veröffentlichung der vorläufigen Geschäftsergebnisse für das erste

Geschäftshalbjahr 2020 am 22. Juli hat die Berentzen-Gruppe auch eine neue

Prognose für das Geschäftsjahr 2020 bekanntgegeben. Die ursprüngliche

Prognose hatte die Unternehmensgruppe im März vor dem Hintergrund der

Coronavirus-Pandemie zurückgezogen. Die Berentzen-Gruppe erwartet nunmehr

für das Geschäftsjahr 2020 Konzernumsatzerlöse in einer Bandbreite von 153,0

bis 160,0 Mio. Euro, ein Konzern-EBIT zwischen 4,0 und 6,0 Mio. Euro sowie

ein Konzern-EBITDA zwischen 13,0 und 15,0 Mio. Euro.

Über die Berentzen-Gruppe:

Die Berentzen-Gruppe ist ein breit aufgestelltes Getränkeunternehmen mit den

Geschäftsbereichen Spirituosen, Alkoholfreie Getränke und Frischsaftsysteme.

Als einer der ältesten nationalen Hersteller von Spirituosen blickt die

Berentzen-Gruppe auf eine Unternehmensgeschichte von über 250 Jahren zurück

und ist heute mit bekannten Marken wie Berentzen und Puschkin sowie

preisattraktiven Private-Label-Produkten in mehr als 60 Ländern weltweit

präsent. Im Geschäftsbereich Alkoholfreie Getränke stellt die

Unternehmensgruppe Mineralwässer, Limonaden und Erfrischungsgetränke eigener

Marken her und verfügt zudem über mehr als 50 Jahre Erfahrung im

Konzessionsgeschäft, gegenwärtig als Lizenznehmerin für die Marke Sinalco.

Unter der Marke Citrocasa bietet die Berentzen-Gruppe in ihrem dritten

Geschäftsbereich darüber hinaus innovative Frischsaftsysteme an und bedient

damit den Wachstumsmarkt der modernen, gesundheitsorientierten Getränke. Die

Aktie der Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft (ISIN DE0005201602) ist im

Regulierten Markt (General Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse

gelistet.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft

Thorsten Schmitt

Unternehmenskommunikation

Tel. +49 (0) 5961 502 215

pr@berentzen.de

www.berentzen-gruppe.de

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