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Bitcoin-Transaktionen nehmen zu

01.12.2021 / 16:04
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Bitcoin-Transaktionen nehmen zu

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Die ursprüngliche Idee der Kryptowährung Bitcoin war es, eine digitale Währung zu schaffen, die nicht staatlich reguliert wird und von seiner Anzahl an Coins her begrenzt ist. Mittlerweile erfährt die Kryptowährung eine solche Popularität, dass es bereits an vielen Stellen als offizielles Zahlungsmittel angesehen wird.

Im Jahr 2021 allein verzeichnet die digitale Währung einen enormen Anstieg an Transaktionen. Bis Ende Oktober 2021 wurden weltweit insgesamt rund 682,74 Millionen Transaktionen mit Bitcoin durchgeführt. Damit übersteigt die Anzahl sogar die über den Zahlungsdienstleister PayPal durchgeführten Transaktionen um knapp 62 %, wie ein Blockdata Report berichtet. So wurden um die 489 Milliarden US-Dollar pro Quartal über Bitcoin transferiert, während PayPal nur 302 Milliarden US-Dollar pro Quartal verzeichnen kann. Spitzenreiter bleiben jedoch weiterhin Mastercard und Visa mit ihren 1,8 bis 3,2 Trilliarden an US-Dollar-Transaktionen.

Ein Vergleich der verschiedenen Zahlungsmethoden ist vielen Kritikern ein Dorn im Auge. Bitcoin Transaktionen lassen sich nämlich nur mit vertieftem Fachwissen über Blockchains und Kryptowährungen durchführen. Darüber hinaus kann eine "Überweisung" eines Bitcoins von zehn Minuten bis mehrere Tage dauern und das trotz der Echtzeitverarbeitung der Blockchain Technologie. Das liegt daran, dass jede Transaktion von den Nutzern überprüft werden muss. Hinzu kommen verschiedene Gebühren. Diese richten sich nach dem Benutzer und seinem Ziel. Um die Transaktion beispielsweise schneller abschließen zu können, fallen durchaus höhere Gebühren ein. Natürlich sind diese nicht obligatorisch, aber wenn man darauf verzichtet, kann man Tage darauf warten, bis die Transaktion abgeschlossen ist.

Experten verweisen daher gerne auf andere Möglichkeiten, Bitcoins zu erwerben beziehungsweise sie zu überweisen. So lassen sich zwei beliebte Zahlungsmethoden kombinieren, sodass man beispielsweise Bitcoins mit PayPal kaufen und transferieren kann. Dafür benötigt man einzig einen seriösen Broker, der PayPal als Einzahlmethode und Bitcoin als Ware anbietet. Dort registriert man ein Konto, zahlt den Wunschbetrag über den Zahlungsdienst ein und kauft über den Broker die gewünschte Kryptowährung, in diesem Fall vornehmlich Bitcoins. Zum Schluss werden die gekauften Coins einfach in ein digitales Wallet eingezahlt. Die Bitcoins können dann in diesem Wallet als Anlage aufbewahrt werden oder als Zahlungsmittel in unzähligen Online-Shops verwendet werden.

Nach dem Blockdata Report soll Bitcoin jedoch bald auch in der Lage sein, mit Mastercard und Visa bezüglich der Transaktionen konkurrieren zu können. An den Zahlen kann man aber erkennen, dass dies noch ein weiter Weg ist. Jedoch ist dieser nicht unmöglich, bedenke man, welche Entwicklung die Kryptowährung allein in den letzten zwölf Jahren durchgemacht hat. Neben den durchschnittlich transferierten Beträgen und dem Preis der Kryptowährung auf dem Markt an sich ist für die Konkurrenzfähigkeit von Bitcoin Transaktionen besonders wichtig, wie in Zukunft mit der Geschwindigkeit von Transaktionen über die Blockchain Technologie umgegangen wird.

Experten sehen daher eine Chance in dem sogenannten "Lightning Network". Dieses Netzwerk besteht aus verschiedenen Kanälen, wo die durchgeführten Transaktionen gespeichert werden. Ein Vorteil dieser Transaktionsmethode ist, dass diese nicht mehr wie bisher direkt auf der Blockchain gespeichert wird, sondern stattdessen werden die Transaktionen im Netzwerk erfasst. Dabei wird nur die Ausgangstransaktion auf der Blockchain gespeichert. Sobald dieser Zugang gelegt ist, werden alle weiteren zukünftigen Transaktionen zwischen denselben Sender und Empfänger wie beschrieben im Netzwerk gespeichert. Diese auch sogenannte "Off Chain"-Transaktion, die über das Lightning Network läuft, bringt also nicht nur den Vorteil, dass das Bitcoin Guthaben direkt zur Verfügung steht, sondern auch, dass die Geschwindigkeit der Transaktionen zunimmt und dementsprechend mehr Raum schafft für Weitere. Diese Technologie befindet sich jedoch noch im frühen Entwicklungsstadium, sodass Nutzer hier noch Geduld haben müssen.

Während viele Kritiker noch über die Zukunftschancen von Kryptowährungen diskutieren, gehen die Entwickler ihren Weg mit der Blockchain Technologie und ihren Vorteilen unbeirrt weiter, um so die rasante Steigerung von Bitcoin Transaktionen weiteren Aufschwung zu verleihen.



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