Continental entwickelt sich in historisch schwachem zweiten Quartal besser als ihre Märkte

DGAP-News: Continental AG / Schlagwort(e): Halbjahresergebnis

Continental entwickelt sich in historisch schwachem zweiten Quartal besser

als ihre Märkte

05.08.2020 / 08:30

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

- Weltweite Fahrzeugproduktion im zweiten Quartal 12,3 Millionen Einheiten

(-45 Prozent)

- Organisches Wachstum -40 Prozent / Umsatz 6,6 Milliarden Euro (Q2 2019:

11,3 Milliarden Euro)

- Bereinigtes EBIT -634 Millionen Euro (Q2 2019: 865 Millionen Euro) /

Bereinigte EBIT-Marge -9,6 Prozent (Q2 2019: 7,7 Prozent)

- Nettoergebnis -741 Millionen Euro (Q2 2019: 485 Millionen Euro)

- Fixkostenreduktion im zweiten Quartal um über 400 Millionen Euro

- CEO Dr. Elmar Degenhart: "Im Tal der schlimmsten Wirtschaftskrise der

Autoindustrie seit dem zweiten Weltkrieg haben wir besser abgeschnitten als

unsere Märkte. Wir behalten unsere Ziele fest im Blick. Unser harter Tritt

auf die Kostenbremse wirkt spürbar und schnell."

- Einsparziel für 2020: ausgabewirksame Fixkosten mehr als 5 Prozent,

Investitionen mehr als 25 Prozent

- Continental sieht zurzeit weiterhin davon ab, detaillierten Ausblick auf

das Geschäftsjahr 2020 zu geben

Hannover, 5. August 2020. Umsatz und Ergebnis von Continental sind im

zweiten Quartal 2020 infolge der Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie wie

erwartet deutlich zurückgegangen. Dennoch entwickelte sich Continental

besser als ihre Märkte. "Einen Markteinbruch in der Automobilindustrie, wie

wir ihn derzeit erleben, gab es seit Ende des zweiten Weltkriegs nicht mehr.

Im ersten und im zweiten Quartal 2020 und damit mitten im Tal dieser

Wirtschaftskrise der Autoindustrie haben wir in China, den USA und Europa

besser abgeschnitten als die jeweiligen Märkte", sagte Dr. Elmar Degenhart,

Vorstandsvorsitzender von Continental, anlässlich der Vorlage der

Halbjahreszahlen am Mittwoch in Hannover.

So lag der Konzernumsatz im zweiten Quartal bei 6,6 Milliarden Euro (Q2

2019: 11,3 Milliarden Euro). Bereinigt um Konsolidierungskreis- und

Wechselkursveränderungen ergab sich ein Rückgang von 40 Prozent.

Gleichzeitig ging die weltweite Produktion von Pkw und leichten

Nutzfahrzeugen nach vorläufigen Daten im zweiten Quartal um rund 45 Prozent

auf insgesamt 12,3 Millionen Einheiten (Q2 2019: 22,1 Millionen Einheiten)

zurück. Bedingt durch die vorübergehenden Werkschließungen aufgrund der

Coronavirus-Pandemie waren die Bauzahlen in Europa im zweiten Quartal mit

2,0 Millionen produzierten Einheiten (-63 Prozent) und in Nordamerika mit

1,3 Millionen gebauten Fahrzeugen (-69 Prozent) sehr schwach. Dagegen

überstieg die Produktion in China dank staatlicher Förderprogramme den

Vorjahreswert um 9 Prozent und wuchs auf 5,9 Millionen Pkw und leichte

Nutzfahrzeuge.

Das bereinigte operative Ergebnis lag im zweiten Quartal bei -634 Millionen

Euro (Q2 2019: 865 Millionen Euro). Das entspricht einer bereinigten

EBIT-Marge von -9,6 Prozent (Q2 2019: 7,7 Prozent). Das Nettoergebnis

beläuft sich auf -741 Millionen Euro (Q2 2019: 485 Millionen Euro).

"Gerade in solch einer herausfordernden Situation zeigt sich: Continental

ist zukunftsorientiert ausgerichtet und auf Krisen gut vorbereitet. Unsere

Ziele behalten wir weiter fest im Blick", sagte Degenhart. Zugute komme

Continental ihre branchenübergreifende Aufstellung mit starken Standbeinen

neben der Erstausrüstung in der Automobilindustrie ebenfalls im Industrie-

und Ersatzreifengeschäft. "Wir haben in den vergangenen Jahren unser

Geschäft mit Industrie- und Endkunden weiter konsequent gestärkt. Das macht

uns ein Stück weit unabhängiger vom Auf und Ab der Autoindustrie", so

Degenhart. So ging im zweiten Quartal Continentals Geschäft mit Industrie-

und Endkunden um 23 Prozent zurück und zeigte sich damit deutlich robuster

als die weltweite Fahrzeugproduktion, die im selben Zeitraum um 45 Prozent

nachgab.

Erhöhte Kostendisziplin, verringerte Investitionen sowie reduzierte

Arbeitszeiten

Angesichts des sich unerwartet verschlechternden Umfelds hat Continental

ihre Fixkosten im zweiten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum um über

400 Millionen Euro gesenkt. Für das Gesamtjahr sieht sich das Unternehmen

auf einem guten Weg, mehr als 5 Prozent ausgabewirksame Fixkosten im

Vergleich zum Vorjahr einzusparen. "Bilanziell sind wir weiter sehr solide

aufgestellt. Dazu beigetragen haben unsere umgehend eingeleiteten

Sparmaßnahmen. Unser harter Tritt auf die Kostenbremse wirkt spürbar und

schnell. Damit erhöhen wir unseren Spielraum und bleiben auf Kurs", so

Degenhart.

Im zweiten Quartal 2020 reduzierte Continental ihre Investitionen in

Sachanlagen und Software auf 448 Millionen Euro (Q2 2019: 785 Milliarden

Euro). Zur Reduzierung haben alle Geschäftsfelder beigetragen. So sank die

Investitionsquote trotz des gleichzeitig stark gesunkenen Umsatzes auf 6,8

Prozent nach 7,0 Prozent im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Für das

Gesamtjahr plant das Unternehmen, seine Investitionen im Vergleich zum

Vorjahr um über ein Viertel zu senken. Ende des ersten Quartals hatte

Continental ihr Einsparziel bei den Investitionen mit mehr als 20 Prozent

beziffert.

Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung beliefen sich im zweiten

Quartal auf 809 Millionen Euro (Q2 2019: 917 Millionen Euro). Aufgrund des

stark gesunkenen Umsatzes erhöhte sich die Quote auf 12,2 Prozent nach 8,1

Prozent im Vorjahreszeitraum.

Seit Anfang Juni haben weltweit alle Werke von Continental die Produktion

wieder aufgenommen. Allerdings ist mancherorts das öffentliche Leben infolge

der Coronavirus-Pandemie weiter eingeschränkt. Entsprechend der deutlich

geringeren Nachfrage weltweit liegt die Auslastung mancher Werke erheblich

unter dem Vorkrisenniveau. Abhängig von der weiteren Entwicklung der

Pandemie und ihrer Folgewirkungen ist es möglich, dass das Unternehmen seine

Produktion in einzelnen Werken vorübergehend wieder anpassen muss. Weltweit

arbeiten derzeit rund 25 Prozent aller Mitarbeiter mit reduzierter

Stundenanzahl. In Deutschland haben im Juni rund 30.000 Mitarbeiter an

durchschnittlich 5 Tagen im Monat kürzer gearbeitet.

Weiter keine detaillierte Prognose aufgrund wirtschaftlicher Unsicherheit

Wie im Rahmen ihrer Hauptversammlung Mitte Juli bekannt gegeben, rechnet

Continental mit einem herausfordernden Marktumfeld im dritten Quartal 2020.

Steigende Bauzahlen für Autos deuten zwar auf einen höheren Umsatz als im

zweiten Quartal 2020 hin. Dennoch wird er aller Voraussicht nach deutlich

unter dem des dritten Quartals 2019 liegen. Die wirtschaftlichen

Unsicherheiten bleiben weiter groß. Obwohl sich die Geschäftsentwicklung der

Continental Group im Verlauf des zweiten Quartals verbessert hat, ist das

wirtschaftliche Umfeld wegen der andauernden Coronavirus-Pandemie nach wie

vor von großen Unsicherheiten gekennzeichnet. Daher bleibt es weiter

schwierig, das Ausmaß der nachteiligen Auswirkungen auf Produktion,

Lieferketten und Nachfrage abzuschätzen. Von detaillierten Prognosen für das

Gesamtjahr 2020 sieht Continental daher derzeit weiterhin ab. Für das

Gesamtjahr rechnet das DAX-Unternehmen jedoch damit, dass Absatz, Umsatz und

bereinigtes EBIT spürbar unter dem Niveau des jeweiligen Vorjahreswertes

liegen werden. Der Ergebnisrückgang wird 2020 voraussichtlich auch zu einem

deutlichen Rückgang des Free Cashflow im Vergleich zum Vorjahr führen.

Für das dritte Quartal 2020 erwartet Continental im Vergleich zum

Vorjahresquartal eine stark rückläufige Entwicklung der weltweiten

Fahrzeugproduktion in einer Bandbreite von -10 bis -20 Prozent. Für das Jahr

2020 liegen aktuelle Schätzungen von Marktbeobachtern bei unter 70 Millionen

produzierten Fahrzeugen, was einem Rückgang um mehr als 20 Prozent im

Vergleich zum Vorjahr entspräche (2019: 89 Millionen Fahrzeuge).

Flüssige Mittel auf sehr hohem Niveau / Investitionen deutlich reduziert

Im zweiten Quartal 2020 belief sich der Free Cashflow vor Akquisitionen und

Carve-out-Effekten auf -1,8 Milliarden Euro (Q2 2019: -29 Millionen Euro).

"Der negative Free Cashflow im zweiten Quartal ist eine direkte Folge der

stark rückläufigen Geschäftsentwicklung durch die Coronavirus-Pandemie",

erläuterte Wolfgang Schäfer, Finanzvorstand von Continental. Der Rückgang

ist im Wesentlichen auf das im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gesunkene

operative Ergebnis sowie negative Working-Capital-Effekte zurückzuführen.

Letztere ergeben sich aus der Volatilität des Umsatzes der letzten Wochen

des zweiten Quartals und sollten sich bei einer Verstetigung des

Geschäftsverlaufs wieder neutralisieren. Zum Stichtag des zweiten Quartals

verfügte Continental über flüssige Mittel von 10,1 Milliarden Euro (März

2020: 6,8 Milliarden Euro). Im Mai und Juni hatte Continental drei Anleihen

mit einem Volumen von insgesamt mehr als 2,1 Milliarden Euro platziert und

zusätzlich mit ihren Kernbanken ihren Kreditrahmen um 3 Milliarden Euro

erweitert.

Kennzahlen der Continental Group

1. Januar Zweites

bis 30. Quartal

Juni

Mio EUR 2020 2019 in 2020 2019 in

Umsatz 16.532,4 22.310,7 -25,- 6.619,7 11.264,0 -41,2

9

EBITDA 1.052,3 2.930,6 -64,- -108,1 1.456,9 -107,-

1 4

in % vom 6,4 13,1 -1,6 12,9

Umsatz

EBIT -392,8 1.576,6 -124- -829,1 753,3 -210,-

,9 1

in % vom -2,4 7,1 -12,5 6,7

Umsatz

For- 1.721,6 1.819,4 -5,4 808,6 916,6 -11,8

schungsund

Entwick-

lungskos-

ten

(netto)

in % vom 10,4 8,2 12,2 8,1

Umsatz

Investitio- 923,4 1.426,3 -35,- 448,4 784,5 -42,8

nen1 3

in % vom 5,6 6,4 6,8 7,0

Umsatz

Konzerner- -448,8 1.060,0 -142- -741,1 484,8 -252,-

gebnis den ,3 9

Anteilseig-

nern

zuzurech-

nen

Ergebnis -2,24 5,30 -142- -3,70 2,42 -252,-

pro Aktie ,3 9

in EUR,

unverwäs-

sert

Ergebnis -2,24 5,30 -142- -3,70 2,42 -252,-

pro Aktie ,3 9

in EUR,

verwässert

Umsatz 16.411,8 22.307,3 -26,- 6.599,5 11.262,7 -41,4

bereinigt2 4

Bereinig- -202,3 1.749,2 -111- -634,0 864,9 -173,-

tes ,6 3

operatives

Ergebnis

(EBIT

bereinigt)-

3

in % des -1,2 7,8 -9,6 7,7

bereinig-

ten

Umsatzes

Free -1.802,3 -1.025,5 75,7 -1.812,- -262,2 591,3

Cashflow 7

Net- 5.923,7 5.665,8 4,6

to-Finanz-

schulden

(zum

30.06.)

Gearing 41,1 31,3

Ratio in %

Anzahl 232.023 244.615 -5,1

Mitarbei-

ter (zum

30.06.)4

1 Investitionen in Sachanlagen und Software.

2 Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.

3 Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus

Kaufpreisallokation (PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und

Sondereffekte.

4 Ohne Auszubildende.

Continental beschleunigt KI-Entwicklung mit Supercomputer

"Die Fahrzeugproduktion ist derzeit rückläufig, aber die Transformation der

Autoindustrie geht unvermindert weiter. Einerseits müssen wir konsequent

Kosten senken, andererseits weiter gezielt in die Entwicklung neuer

Technologien investieren", so Degenhart. Ein Beispiel hierfür sei das

Geschäft mit Fahrerassistenzsystemen, in dem Continental seit Langem einer

der Marktführer ist und ihre Position stetig weiter ausbaut.

So hat das Technologieunternehmen vergangene Woche bekannt gegeben, dass es

seit Anfang 2020 die Entwicklung von Zukunftstechnologien mit einem in der

Automobilindustrie einzigartigen Supercomputer vorantreibt. Die Entwickler

an den Standorten von Continental weltweit beziehen aus diesem neuartigen

Computer-Cluster sowohl Rechenleistung als auch Speicherplatz für

hochkomplexe und datenintensive Entwicklungen. Dazu zählen insbesondere

solche rund um das Thema Künstliche Intelligenz. Sie wird beispielsweise für

die Entwicklung wegweisender Zukunftstechnologien im assistierten,

automatisierten und autonomen Fahren benötigt. Nach der aktuellen

"TOP500"-Liste der leistungsstärksten Computersysteme der Welt nimmt der

neue Supercomputer von Continental den Spitzenplatz in der

Automobilindustrie ein. Damit beschleunigt Continental ihre technologisch

führende Entwicklung und unterstreicht damit ebenfalls ihre Kernkompetenzen

im Bereich Software und Vernetzung sowie in der Architektur von Systemen.

"Software ist der Sauerstoff der Industrie. Wir rechnen weiter mit einem

enormen, profitablen Wachstum. Der Grund: Es wird immer mehr Funktionen im

Fahrzeug geben", zeigte sich Degenhart überzeugt. Damit steige die

Wertschöpfung durch Rechnerprogramme. Sie wachse jährlich im zweistelligen

Prozentbereich. "Dafür sind wir als Software-Powerhouse mit mehr als 20.000

Software- und IT-Spezialisten bestens aufgestellt", fügte er hinzu.

So hat sich Continental zum Beispiel mit der Entwicklung von

Hochleistungscomputern - dem digitalen Herzstück moderner Fahrzeuge - schon

heute Umsätze von mehr als 3 Milliarden Euro gesichert, gerechnet über die

Laufzeit der jeweiligen Automodellreihen. Allein ein einzelner Kunde wird

voraussichtlich bis 2022 mehr als 2,5 Millionen solcher kompakten

Hochleistungsrechner erhalten. Damit zählt Continental in diesem Bereich zu

den führenden Unternehmen der Branche. Für Volkswagen wurde jüngst ein

besonders leistungsstarker Fahrzeugserver entwickelt. Dieser

InCar-Application-Server (ICAS1) ermöglicht ein hohes Maß an

Fahrzeugvernetzung für die neuen Elektrofahrzeuge der ID-Modellreihe von VW,

zum Beispiel eine schnelle und sichere Installation von Sicherheitsupdates

via Funkverbindung. Bis 2022 rechnet Continental mit mehr als zehn weiteren

Projekten.

Corona-Brücke: Innovative Wege zur Sicherung von Produktivität und

Beschäftigung

"Die Transformation der Autoindustrie und die Bewältigung der

Coronavirus-Pandemie sind eine große Herausforderung für uns alle. Sie

führen zu tief greifenden Umbrüchen - auch bei Continental. Wir gestalten

sie gemeinsam mit den Beschäftigten und suchen dafür ausgewogene, faire, an

unseren Werten orientierte Lösungen, die unsere Innovationskraft stärken und

zukunftsfähig sind", erläuterte Dr. Ariane Reinhart, Personalvorstand von

Continental. "Wir haben Verständnis für die Unsicherheit unter unseren

Beschäftigten und dafür, dass einige von ihnen in Sorge um ihre

Arbeitsplätze sind. Aber wir werden gerade in der Krise unsere

Zukunftschancen nutzen. Dazu benötigen wir eine Kombination aus

übergreifenden Vereinbarungen mit den Arbeitnehmervertretern und

individuellen Lösungen für jeden unserer betroffenen Standorte", fügte sie

hinzu. Es gehe jetzt darum, eine "Corona-Brücke" zu bauen, die mit

innovativen Ansätzen helfe, eine Kostenlücke von mehreren Hundert Millionen

Euro zu schließen und dabei gleichzeitig Beschäftigung und Produktivität

möglichst zu sichern. "Eine Absenkung der Arbeitszeit ist ein sinnvoller

Ansatz, um Produktivität zu sichern, Beschäftigungsperspektiven zu erhalten

und diese durch Qualifizierung auszubauen. Die zusätzliche Zeit sollte

gezielt für Qualifizierung und Weiterbildung genutzt werden. Das erhöht die

eigene Beschäftigungsfähigkeit", fügte sie hinzu.

Kennzahlen der Unternehmensbereiche

1. Januar Zweites

bis 30. Quartal

Juni

Automotive 2020 2019 2020 2019

Technologies in in

in Mio EUR % %

Umsatz 6.740,4 9.578,8 -29- 2.560,0 4.841,0 -47-

,6 ,1

EBITDA 139,6 1.067,8 -86- -287,3 562,3 -15-

,9 1,1

in % vom 2,1 11,1 -11,2 11,6

Umsatz

EBIT -401,9 536,3 -17- -552,6 276,2 -30-

4,9 0,1

in % vom -6,0 5,6 -21,6 5,7

Umsatz

Forschungsund 1.153,4 1.215,3 -5,- 548,0 614,1 -10-

Entwicklungs- 1 ,8

kosten

(netto)

in % vom 17,1 12,7 21,4 12,7

Umsatz

Investitio- 390,2 577,9 -32- 196,6 316,0 -37-

nen1 ,5 ,8

in % vom 5,8 6,0 7,7 6,5

Umsatz

Anzahl 93.936 96.939 -3,-

Mitarbeiter 1

(zum 30.06.)2

Umsatz 6.726,6 9.577,6 -29- 2.560,0 4.840,2 -47-

bereinigt3 ,8 ,1

Bereinigtes -387,3 575,9 -16- -462,3 297,3 -25-

operatives 7,3 5,5

Ergebnis

(EBIT

bereinigt)4

in % des -5,8 6,0 -18,1 6,1

bereinigten

Umsatzes

1 Investitionen in Sachanlagen und Software.

2 Ohne Auszubildende.

3 Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.

4 Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus

Kaufpreisallokation (PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und

Sondereffekte.

1. Januar Zweites

bis 30. Quartal

Juni

Rubber 2020 2019 2020 2019

Technologies in in

in Mio EUR % %

Umsatz 6.933,2 8.889,3 -22- 2.961,5 4.517,7 -34-

,0 ,4

EBITDA 942,3 1.539,5 -38- 291,3 750,7 -61-

,8 ,2

in % vom 13,6 17,3 9,8 16,6

Umsatz

EBIT 338,0 973,0 -65- -8,4 463,0 -10-

,3 1,8

in % vom 4,9 10,9 -0,3 10,2

Umsatz

Forschungsund 223,5 238,3 -6,- 105,9 119,8 -11-

Entwicklungs- 2 ,6

kosten

(netto)

in % vom 3,2 2,7 3,6 2,7

Umsatz

Investitio- 338,5 533,7 -36- 174,3 288,3 -39-

nen1 ,6 ,5

in % vom 4,9 6,0 5,9 6,4

Umsatz

Anzahl 99.490 104.795 -5,-

Mitarbeiter 1

(zum 30.06.)2

Umsatz 6.826,4 8.887,1 -23- 2.941,3 4.517,2 -34-

bereinigt3 ,2 ,9

Bereinigtes 416,2 1.070,2 -61- 35,2 535,7 -93-

operatives ,1 ,4

Ergebnis

(EBIT

bereinigt)4

in % des 6,1 12,0 1,2 11,9

bereinigten

Umsatzes

1. Januar Zweites

bis 30. Quartal

Juni

Powertrain 2020 2019 2020 2019

Technologies in in

in Mio EUR % %

Umsatz 2.960,2 3.967,0 -25- 1.131,2 1.961,4 -42-

,4 ,3

EBITDA 25,2 371,4 -93- -91,3 185,4 -14-

,2 9,2

in % vom 0,9 9,4 -8,1 9,5

Umsatz

EBIT -267,2 117,2 -32- -244,3 56,3 -53-

8,0 3,9

in % vom -9,0 3,0 -21,6 2,9

Umsatz

Forschungsund 344,7 365,8 -5,- 154,7 182,7 -15-

Entwicklungs- 8 ,3

kosten

(netto)

in % vom 11,6 9,2 13,7 9,3

Umsatz

Investitio- 164,2 295,6 -44- 60,0 164,3 -63-

nen1 ,5 ,5

in % vom 5,5 7,5 5,3 8,4

Umsatz

Anzahl 38.150 42.412 -10-

Mitarbeiter ,0

(zum 30.06.)2

Umsatz 2.960,2 3.967,0 -25- 1.131,2 1.961,4 -42-

bereinigt3 ,4 ,3

Bereinigtes -172,0 151,4 -21- -183,9 72,5 -35-

operatives 3,6 3,7

Ergebnis

(EBIT

bereinigt)4

in % des -5,8 3,8 -16,3 3,7

bereinigten

Umsatzes

1 Investitionen in Sachanlagen und Software.

2 Ohne Auszubildende.

3 Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.

4 Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus

Kaufpreisallokation (PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und

Sondereffekte.

Geschäft abseits der Automobilindustrie entwickelt sich im zweiten Quartal

stärker

Der Umsatz des Unternehmensbereichs Automotive Technologies lag bei 2,6

Milliarden Euro (Q2 2019: 4,8 Milliarden Euro) und die bereinigte EBIT-Marge

bei -18,1 Prozent (Q2 2019: 6,1 Prozent). Das organische Umsatzwachstum

belief sich auf -45,6 Prozent.

Der Unternehmensbereich Rubber Technologies erwirtschaftete einen Umsatz von

3,0 Milliarden Euro (Q2 2019: 4,5 Milliarden Euro) und eine bereinigte

EBIT-Marge von 1,2 Prozent (Q2 2019: 11,9 Prozent). Das organische

Umsatzwachstum lag bei -33,1 Prozent.

Im Unternehmensbereich Powertrain Technologies ergab sich ein Umsatz von 1,1

Milliarden Euro (Q2 2019: 2,0 Milliarden Euro) und eine bereinigte

EBIT-Marge von -16,3 Prozent (Q2 2019: 3,7 Prozent). Das organische

Umsatzwachstum belief sich auf -40,8 Prozent.

Continental entwickelt wegweisende Technologien und Dienste für die

nachhaltige und vernetzte Mobilität der Menschen und ihrer Güter. Das 1871

gegründete Technologieunternehmen bietet sichere, effiziente, intelligente

und erschwingliche Lösungen für Fahrzeuge, Maschinen, Verkehr und Transport.

Continental erzielte 2019 einen Umsatz von 44,5 Milliarden Euro und

beschäftigt aktuell mehr als 230.000 Mitarbeiter in 59 Ländern und Märkten.

Kontakt für Journalisten

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Pressesprecher Wirtschaft und Finanzen

Continental

Telefon: +49 511 938-1278

Mobil: +49 151 68864262

E-Mail: henry.schniewind@conti.de

Vincent Charles

Leiter Medien

Continental

Telefon: +49 511 938-1364

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Presseportal: www.continental-presse.de

Mediathek: www.continental.de/mediathek

Quartalsergebnisse: www.continental.de/quartalsergebnisse

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