ETERNA: Folgen des Lockdowns wirken sich wesentlich auf die Geschäftsentwicklung aus

DGAP-News: ETERNA Mode Holding GmbH / Schlagwort(e): Quartalsergebnis

ETERNA: Folgen des Lockdowns wirken sich wesentlich auf die

Geschäftsentwicklung aus

24.06.2020 / 07:30

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ETERNA: Folgen des Lockdowns wirken sich wesentlich auf die

Geschäftsentwicklung aus

* Umsatzerlöse in Q1 2020 um 9,5% auf 23,9 Mio. EUR gesunken

* EBITDA-Marge verringert sich auf 6,9%

* Finanz- und Liquiditätssituation weiterhin solide

* Produktion von Schutzmasken trägt seit April zur Umsatzkompensation bei

* Unverändert Fokus auf weiterer Internationalisierung und Digitalisierung

des Geschäfts

* Kauflaune nach Restart im Einzelhandel noch verhalten; endgültige

wirtschaftliche Auswirkungen 2020 durch die Corona-Pandemie derzeit noch

nicht abschließend quantifizierbar

Passau, 24. Juni 2020 - Die ETERNA Mode Holding GmbH, traditionsreicher und

innovativer Hemden- und Blusenhersteller mit einer der führenden

Hemdenmarken in Deutschland, spürt wie der gesamte Einzelhandel in

Deutschland und Europa seit März 2020 deutlich die Folgen des

Corona-Lockdowns. Hiervon zeigte sich auch die Geschäftsentwicklung im

ersten Quartal 2020 wesentlich beeinflusst: Die Umsatzerlöse beliefen sich

auf 23,9 Mio. EUR und lagen damit um 9,5% unter dem Vorjahreswert (26,4 Mio.

EUR). Auch das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA)

verringerte sich in den ersten drei Monaten 2020 auf 1,7 Mio. EUR (Vorjahr:

3,0 Mio. EUR). Daraus resultierte eine im Vorjahresvergleich niedrigere

EBITDA-Marge von 6,9% (Vorjahr: 11,5%).

Henning Gerbaulet, geschäftsführender Gesellschafter der ETERNA Mode Holding

GmbH, erklärt: "Der Lockdown und die weiterhin geltenden Einschränkungen

durch die Corona-Pandemie beeinträchtigen die Verkaufszahlen im gesamten

stationären Einzelhandel schwer - so auch bei ETERNA. Unsere eigenen

Retail-Stores und wichtigen Absatzkanäle im Wholesale waren mehrere Wochen

geschlossen. Inzwischen sind unsere Stores wieder vollständig geöffnet.

Jedoch beobachten wir noch eine verhaltene Nachfrage der Verbraucher.

Einiges des stationären Geschäfts hat sich seither ins Online-Geschäft

verlagert, in dem wir seit Inkrafttreten des Lockdowns entsprechend Zulauf

verzeichnen. Hohe Nachfrage sehen wir insbesondere auch nach den im April

neu ins Sortiment aufgenommenen Mund-Nasen-Masken."

Zum 31. März 2020 kann ETERNA unverändert auf eine solide Finanz- und

Liquiditätssituation bauen. Die liquiden Mittel beliefen sich auf 8,3 Mio. EUR

(31.03.2019: 16,0 Mio. EUR). Die Veränderung zum Vorjahresstichtag ist

wesentlich durch die Tilgungsleistung des Schuldscheindarlehens in Höhe von

8,0 Mio. EUR im Juni 2019 bedingt. Die Nettoverschuldung lag per 31. März 2020

bei 41,3 Mio. EUR und damit leicht unter dem Vorjahresniveau (Vorjahr: 41,7

Mio. EUR).

Um die Auswirkungen der Corona-Pandemie abzumildern, hat ETERNA eine

Vielzahl an Initiativen umgesetzt. Neben Kurzarbeit in einzelnen

Unternehmensbereichen und Optimierungen bspw. im Logistikbereich, wurde die

Produktion an den europäischen Standorten im April auf Mund-Nasen-Masken

umgestellt und trägt seither zur Kompensation von Umsatzausfällen im

stationären Einzelhandel bei. "Indem wir unsere Prozesse sowie die

Produktion frühzeitig und konsequent angepasst haben, können wir die

negativen Folgen durch COVID-19 auf unser Geschäft etwas abfedern. Aufgrund

der entsprechenden Nachfrage von Behörden, Unternehmen und Privatpersonen

nach unseren Masken planen wir, auch in Zukunft weiterhin Schutzmasken

herzustellen", so Henning Gerbaulet.

Ungeachtet der derzeitigen Umstände infolge der Corona-Pandemie hält ETERNA

im Sinne einer langfristig erfolgreichen Unternehmensentwicklung an der

grundlegenden Strategie fest und führt die weitere Internationalisierung und

Digitalisierung des Geschäftsaktivitäten fort. Zum aktuellen Zeitpunkt sind

jedoch die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie in 2020 auf den

Einzelhandel und die Modebranche insgesamt als auch auf das Geschäft von

ETERNA selbst nach wie vor nicht abschließend quantifizierbar. Aus diesem

Grund sieht die Geschäftsführung von ETERNA unverändert von einer neuen

Prognose für das laufende Geschäftsjahr ab, bis wieder eine ausreichende

Visibilität besteht und valide Aussagen zur weiteren Geschäftsentwicklung

möglich sind.

Weitere Informationen zu den 3-Monatszahlen 2020 sind als Financial

Factsheet auf der Unternehmenswebsite http://unternehmen.eterna.de im

Bereich "Anleihe" verfügbar.

Die ETERNA Mode Holding GmbH

ETERNA steht seit 1863 für modisch aktuelle Hemden und Blusen, die höchste

Qualitätskriterien erfüllen. Die Fertigung erfolgt überwiegend in Europa,

insbesondere im eigenen Betrieb in der Slowakei. Der Konzern beschäftigt ca.

1000 Mitarbeiter, davon ca. 600 im eigenen Fertigungsbetrieb in Banovce

Slowakei (EU). Das Passauer Traditionsunternehmen ist seit 2000 ÖkoTex

Standard 100plus (Made in Green) zertifiziert. Als weltweit erster Hemden-

und Blusenhersteller gewährleistet ETERNA damit die Nachhaltigkeit in der

Prozesskette und im Produktportfolio. Seit Herbst 2015 geht ETERNA noch

einen Schritt weiter und legt die Produktionsketten der Hemden und Blusen

offen. Mit dem eigenen Siegel GOOD SHIRT verspricht ETERNA nicht nur

Fairness und Nachhaltigkeit, sondern macht dies auch für jedermann

nachvollziehbar. 2019 wurden ca., 4,3 Millionen Hemden, Blusen, Krawatten

und Accessoires verkauft. Europaweit beliefert der zur Investorengruppe

Quadriga Capital gehörende Fashion-Anbieter etwa 3.600 Partner-POS und

betreibt 55 eigene Retail-Stores. Geschäftsführender Gesellschafter ist

Henning Gerbaulet.

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