Formycon berichtet Finanzergebnis für das erste Quartal 2020

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Formycon berichtet Finanzergebnis für das erste Quartal 2020

22.06.2020 / 06:30

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Pressemitteilung // 22. Juni 2020

Formycon berichtet Finanzergebnis für das erste Quartal 2020

- Umsatz und sonstige Erträge summieren sich auf 7,2 Millionen Euro

- EBITDA beträgt 0,4 Millionen Euro

- EBIT und Nettoergebnis mit jeweils 0,2 Millionen Euro ebenfalls positiv

- Prognostizierter Konzernerlös für das Jahr 2020 zwischen 35 und 40

Millionen Euro

München - Die Formycon AG (ISIN: DE000A1EWVY8/ WKN: A1EWVY) hat heute die

Umsatz- und Ergebniszahlen für das erste Quartal 2020 veröffentlicht und

verzeichnet einen positiven Start in das Geschäftsjahr. Durch die

frühzeitige Reaktion und Umsetzung entsprechender Maßnahmen zum Schutz der

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rahmen der COVID-19-Pandemie, konnte

sich Formycon gut auf die herrschende Situation einstellen, so dass die

operativen Entwicklungstätigkeiten des Unternehmens weitgehend im Rahmen der

Planung voranschreiten konnten. Dies spiegelt sich auch in einem soliden

Quartalsergebnis wider.

Der Konzernumsatz inklusive der sonstigen Erträge belief sich zum 31. März

2020 auf 7,2 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 9,5 Millionen Euro). Der

Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) lag bei 0,4 Millionen

Euro (Vorjahr: 0,5 Millionen Euro), das operative Ergebnis (EBIT) sowie das

Quartalsergebnis summierten sich auf gerundet 0,2 Millionen Euro (Vorjahr

0,2 Millionen Euro). Die ausgewiesenen Umsatzerlöse resultieren aus

Vergütungen für Entwicklungstätigkeiten in den auslizenzierten bzw.

partnerschaftlich entwickelten Projekten. Für das Gesamtjahr rechnet die

Formycon-Gruppe mit Erlösen in Höhe von 35 bis 40 Millionen Euro.

Die Liquiditätskennzahlen des Formycon-Konzerns entwickelten sich zum Ende

des ersten Quartals ebenfalls wie erwartet: der Bestand an liquiden Mitteln,

welcher den Kassenbestand, Schecks, Bankguthaben sowie Wertpapiere umfasst,

belief sich Ende März auf 21,1 Millionen Euro. Unter Hinzurechnung der

kurzfristigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstiger

Vermögensgegenstände in Höhe von rund 4,7 Millionen Euro verfügte die

Formycon-Gruppe zum Stichtag über liquide Mittel von insgesamt 25,8

Millionen Euro.

Die Formycon AG als die eigentliche operative Einheit des Unternehmens

erreichte in den ersten drei Monaten des Jahres einen Umsatz von 5,3

Millionen Euro (erstes Quartal 2019: 6,4 Millionen Euro). Das

Dreimonatsergebnis der AG lag wie im Vorjahr bei 0,1 Millionen Euro. Die

Zahl der Mitarbeiter stieg gegenüber dem Vergleichszeitpunkt im Vorjahr

erwartungsgemäß von 97 auf 114 und wird sich im Jahresverlauf

voraussichtlich weiter moderat erhöhen.

Finanzvorstand Dr. Nicolas Combé zeigt sich mit den Verlauf des ersten

Quartals sehr zufrieden: "Wir freuen uns über den guten Start in das neue

Geschäftsjahr. Trotz der andauernden COVID-19-Pandemie und den damit

verbundenen Unsicherheiten, konnten wir das Unternehmen durch frühzeitiges

Einleiten entsprechender Maßnahmen gut durch die Krise führen. Auch dank

unserer stabilen Kooperationen konnten die Entwicklungstätigkeiten in

unseren Projekten weitgehend wie geplant fortgeführt werden. Darüber hinaus

konnten wir unsere Expertise in der Proteinchemie, Analytik und Immunologie

nutzen, um zusätzlich ein innovatives Projekt im Bereich der

Antikörper-basierten Medikamentenentwicklung gegen COVID-19 zu initiieren.

Unsere soliden Finanzkennzahlen und die gefestigte Liquiditätsbasis

ermöglichen uns einen gewissen Handlungsspielraum, um auch im Rahmen

unvorhersehbarer Situationen, wie etwa der globalen COVID-19-Pandemie,

flexibel agieren zu können."

Über Formycon:

Formycon ist ein führender konzernunabhängiger Entwickler qualitativ

hochwertiger biopharmazeutischer Arzneimittel, insbesondere Biosimilars.

Dabei fokussiert sich das Unternehmen auf Therapien in der Ophthalmologie

und Immunologie sowie auf weitere wichtige chronische Erkrankungen und deckt

die gesamte Wertschöpfungskette von der technischen Entwicklung bis zur

klinischen Phase III sowie der Erstellung der Zulassungsunterlagen ab. Mit

seinen Biosimilars leistet Formycon einen bedeutenden Beitrag, um möglichst

vielen Patienten den Zugang zu wichtigen und bezahlbaren Arzneimitteln zu

ermöglichen. Derzeit hat Formycon vier Biosimilars in der Entwicklung.

Basierend auf der umfangreichen Erfahrung in der Entwicklung

biopharmazeutischer Arzneimittel, arbeitet das Unternehmen zudem an der

Entwicklung von antikörperbasierten COVID-19 Wirkstoffen.

Über Biosimilars:

Biopharmazeutika haben seit den 1980er-Jahren die Behandlung schwerwiegender

Erkrankungen wie Krebs, Diabetes, Rheuma, Multipler Sklerose und erworbener

Blindheit revolutioniert. In den kommenden Jahren laufen viele Patente auf

Biopharmazeutika aus - bis 2025 verlieren Medikamente mit einem Umsatz von

ca. 100 Milliarden Dollar ihren gesetzlichen Schutz. Biosimilars sind

Nachfolgeprodukte von biopharmazeutischen Arzneimitteln, deren

Marktexklusivität ausgelaufen ist. Der Zulassungsprozess in den hoch

regulierten Märkten wie EU, USA, Japan, Kanada und Australien folgt dabei

strikten regulatorischen Anforderungen, die an der Vergleichbarkeit des

Biosimilars mit dem Referenzprodukt ausgerichtet sind. Derzeit beträgt der

weltweite Umsatz mit Biosimilars über fünf Milliarden Dollar. Bis 2025

könnte er nach Analystenschätzungen auf rund 30 Milliarden Dollar steigen.

Kontakt:

Sabrina Müller

Corporate Communications and Investor Relations

Formycon AG

Fraunhoferstr. 15

82152 Martinsried/Planegg/Germany

Tel.: +49 (0) 89 - 86 46 67 149

Fax + 49 (0) 89 - 86 46 67 110

Sabrina.Mueller@formycon.com // www.formycon.com

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beruhen. Bekannte und unbekannte Risiken, Unsicherheiten sowie andere

Faktoren können zu erheblichen Abweichungen zwischen den hier getroffenen

Einschätzungen und den tatsächlichen künftigen Ergebnissen führen. Dies kann

die zukünftige finanzielle Situation und generelle Entwicklung des

Unternehmens wie auch die Entwicklung von Produkten betreffen. Solche

bekannten und unbekannten Risiken und Unsicherheiten umfassen unter anderem

die Forschung und Entwicklung, den Zulassungsprozess, die Vorgehensweise von

regulatorischen und anderen Behörden, klinische Studienergebnisse,

Änderungen in Gesetzen und Vorschriften, die Produktqualität,

Patientensicherheit, Patentstreitigkeiten sowie vertragliche Risiken und

Abhängigkeiten von Dritten. Bezüglich der Pipeline-Projekte werden von der

Formycon AG keine Zusicherungen, Gewährleistungen oder andere Garantien

übernommen, dass diese die notwendigen regulatorischen und

zulassungsrelevanten Zustimmungen erhalten oder wirtschaftlich verwertbar

und/oder erfolgreich sein werden. Die Formycon AG übernimmt keine

Verpflichtung, diese auf die Zukunft gerichteten Aussagen zu aktualisieren

oder bei einer anderen als der erwarteten Entwicklung zu korrigieren. Dieses

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