Formycon gibt Halbjahresergebnis 2020 bekannt

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Formycon gibt Halbjahresergebnis 2020 bekannt

23.09.2020 / 07:00

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Pressemitteilung // 23. September 2019

Formycon gibt Halbjahresergebnis 2020 bekannt

- Konzernumsatz von 16,5 Millionen Euro entspricht Planungen

- EBITDA von -0,9 Millionen Euro und Halbjahresergebnis mit -1,35 Millionen

Euro wie erwartet

- Signifikante Fortschritte bei spätphasigen Projekten, dem Ausbau und der

Weiterentwicklung der eigenen Pipeline sowie in der Organisationsentwicklung

München - Die Formycon AG (ISIN: DE000A1EWVY8/ WKN: A1EWVY) hat am heutigen

Tag ihr Finanzergebnis für das erste Halbjahr 2020 bekanntgegeben.

Die Finanzkennzahlen der Formycon-Gruppe entwickelten sich zum Stichtag des

30. Juni 2020 wie prognostiziert. Der Umsatz des Konzerns, der neben der AG

die beiden voll konsolidierten Tochtergesellschaften Formycon Project 201

GmbH und Formycon Project 203 GmbH sowie die Beteiligung an der FYB 202 GmbH

& Co. KG, die nicht konsolidiert wird, umfasst, betrug in den ersten sechs

Monaten 2020 insgesamt 16,5 Millionen Euro (H1/2019: 17,2 Millionen Euro).

In der aktuellen Unternehmensphase fokussiert sich die Formycon-Gruppe

weiterhin auf Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten für die eigenen bzw.

die auslizenzierten Biosimilar-Projekte sowie das eigene COVID-19-Projekt.

Aus den Entwicklungsleistungen für die auslizenzierten bzw.

partnerschaftlich entwickelten Projekte resultieren auch die derzeitigen

Umsatzerlöse. Nach einer erfolgreichen Zulassung dieser Produkte ist

Formycon zudem an den späteren Vermarktungserlösen beteiligt.

Das Konzern-Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) belief

sich auf -0,9 Millionen Euro (H1/2019: -0,2 Millionen Euro), das operative

Ergebnis (EBIT) auf rund -1,4 Millionen Euro (H1/2019: -0,7 Millionen Euro).

Das Konzern-Periodenergebnis lag zum 30. Juni 2020 bei -1,4 Millionen Euro

gegenüber -0,7 Millionen im Vorjahreszeitraum.

Für das Gesamtjahr 2020 rechnet Formycon auf Konzernebene mit Erlösen

zwischen 35 und 40 Millionen Euro. Wie auch in den vergangenen Jahren, zeigt

sich die finanzielle Ausstattung des Konzerns solide: Die liquiden Mittel,

die den Kassenbestand, Schecks, Bankguthaben sowie Wertpapiere umfassen,

betrugen zum Stichtag rund 20,2 Millionen Euro. Unter Einbeziehung der

kurzfristigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von

rund 6,0 Millionen Euro verfügte die Formycon-Gruppe zum Stichtag über

liquide Mittel in Höhe von insgesamt etwa 26,2 Millionen Euro.

Die Formycon AG als die zentrale Entwicklungs- und operative Einheit des

Unternehmens erwirtschaftete im ersten Halbjahr 2020 einen Umsatz von ca.

12,0 Millionen Euro (H1/2019: 11,3 Millionen Euro). Das Ergebnis dieser

Periode betrug -1,3 Millionen Euro (H1/2019: -0,7 Millionen Euro).

"Die Halbjahreszahlen entsprechen unserer Planung. Wir sind in den

auslizenzierten bzw. partnerschaftlich entwickelten Projekten gut

vorangekommen. Parallel dazu arbeiten wir intensiv am Aufbau und der

Weiterentwicklung unserer eigenen Pipeline und sind überzeugt hier

nachhaltige Werte zu schaffen. Zudem investieren wir in die

Organisationsentwicklung, was neben einem Ausbau unserer Kapazitäten auch

weitreichende Maßnahmen zur weiteren Digitalisierung unserer Prozesse

umfasst." kommentiert Dr. Nicolas Combé, CFO der Formycon AG.

Den vollständigen Halbjahresbericht finden Sie im Internet unter

http://www.formycon.com/investoren/finanzberichte/

Über Formycon:

Formycon ist ein führender konzernunabhängiger Entwickler qualitativ

hochwertiger biopharmazeutischer Arzneimittel, insbesondere Biosimilars.

Dabei fokussiert sich das Unternehmen auf Therapien in der Ophthalmologie

und Immunologie sowie auf weitere wichtige chronische Erkrankungen und deckt

die gesamte Wertschöpfungskette von der technischen Entwicklung bis zur

klinischen Phase III sowie der Erstellung der Zulassungsunterlagen ab. Mit

seinen Biosimilars leistet Formycon einen bedeutenden Beitrag, um möglichst

vielen Patienten den Zugang zu wichtigen und bezahlbaren Arzneimitteln zu

ermöglichen. Derzeit hat Formycon vier Biosimilars in der Entwicklung.

Basierend auf der umfangreichen Erfahrung in der Entwicklung

biopharmazeutischer Arzneimittel, arbeitet das Unternehmen zudem an der

Entwicklung von antikörperbasierten COVID-19 Wirkstoffen.

Über Biosimilars:

Biopharmazeutika haben seit den 1980er-Jahren die Behandlung schwerwiegender

Erkrankungen wie Krebs, Diabetes, Rheuma, Multipler Sklerose und erworbener

Blindheit revolutioniert. In den kommenden Jahren laufen viele Patente auf

Biopharmazeutika aus - bis 2025 verlieren Medikamente mit einem Umsatz von

ca. 100 Milliarden Dollar ihren gesetzlichen Schutz. Biosimilars sind

Nachfolgeprodukte von biopharmazeutischen Arzneimitteln, deren

Marktexklusivität ausgelaufen ist. Der Zulassungsprozess in den hoch

regulierten Märkten wie EU, USA, Japan, Kanada und Australien folgt dabei

strikten regulatorischen Anforderungen, die an der Vergleichbarkeit des

Biosimilars mit dem Referenzprodukt ausgerichtet sind. Derzeit beträgt der

weltweite Umsatz mit Biosimilars über fünf Milliarden Dollar. Bis 2025

könnte er nach Analystenschätzungen auf rund 30 Milliarden Dollar steigen.

Kontakt:

Sabrina Müller

Corporate Communications and Investor Relations

Formycon AG

Fraunhoferstr. 15

82152 Martinsried/Planegg/Germany

Tel.: +49 (0) 89 - 86 46 67 149

Fax + 49 (0) 89 - 86 46 67 110

Sabrina.Mueller@formycon.com // www.formycon.com

Disclaimer:

Diese Mitteilung kann zukunftsgerichtete Aussagen und Informationen

enthalten, die auf unseren heutigen Erwartungen und bestimmten Annahmen

beruhen. Bekannte und unbekannte Risiken, Unsicherheiten sowie andere

Faktoren können zu erheblichen Abweichungen zwischen den hier getroffenen

Einschätzungen und den tatsächlichen künftigen Ergebnissen führen. Dies kann

die zukünftige finanzielle Situation und generelle Entwicklung des

Unternehmens wie auch die Entwicklung von Produkten betreffen. Solche

bekannten und unbekannten Risiken und Unsicherheiten umfassen unter anderem

die Forschung und Entwicklung, den Zulassungsprozess, die Vorgehensweise von

regulatorischen und anderen Behörden, klinische Studienergebnisse,

Änderungen in Gesetzen und Vorschriften, die Produktqualität,

Patientensicherheit, Patentstreitigkeiten sowie vertragliche Risiken und

Abhängigkeiten von Dritten. Bezüglich der Pipeline-Projekte werden von der

Formycon AG keine Zusicherungen, Gewährleistungen oder andere Garantien

übernommen, dass diese die notwendigen regulatorischen und

zulassungsrelevanten Zustimmungen erhalten oder wirtschaftlich verwertbar

und/oder erfolgreich sein werden. Die Formycon AG übernimmt keine

Verpflichtung, diese auf die Zukunft gerichteten Aussagen zu aktualisieren

oder bei einer anderen als der erwarteten Entwicklung zu korrigieren. Dieses

Dokument stellt keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Formycon-Aktien

dar. Außerdem beabsichtigt das Unternehmen mit dieser Veröffentlichung

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