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Homann Holzwerkstoffe GmbH steigert trotz Pandemie operatives Ergebnis in 2020

29.04.2021 / 10:00
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Homann Holzwerkstoffe GmbH steigert trotz Pandemie operatives Ergebnis in 2020

  • Umsatz Corona-bedingt bei 262,8 Mio. Euro (Vorjahr: 273,8 Mio. Euro)
  • Operatives EBITDA steigt auf 49,4 Mio. Euro (Vorjahr: 47,1 Mio. Euro)

München, 29. April 2021 - Die Homann Holzwerkstoffe GmbH, ein führender europäischer Anbieter von dünnen, veredelten Holzfaserplatten für die Möbel-, Türen- und Beschichtungsindustrie, hat im Geschäftsjahr 2020 ihre Krisenfestigkeit bewiesen und trotz Pandemie-bedingt leichter Umsatzrückgänge beim operativen Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) einen Rekordwert erzielt. So sanken zwar die Erlöse um 4,0 % auf 262,8 Mio. Euro, das operative EBITDA hingegen konnte von 47,1 Mio. Euro auf 49,4 Mio. Euro gesteigert werden. Die EBITDA-Marge erhöhte sich folglich von 17,1 % auf 19,1 %.

Insgesamt verzeichnete die Homann Holzwerkstoffe GmbH einen Konzernjahresüberschuss von 19,1 Mio. Euro nach 22,0 Mio. Euro im Jahr zuvor. Bereinigt um Sondereffekte aus Währungskursschwankungen stieg der Konzernjahresüberschuss von 21,5 Mio. Euro im Vorjahr auf 24,3 Mio. Euro. Das Eigenkapital erhöhte sich dadurch deutlich auf 57,9 Mio. Euro (31. Dezember 2019: 45,1 Mio. Euro). Die Eigenkapitalquote verbesserte sich aufgrund der gestiegenen Bilanzsumme vergleichsweise leicht auf 18,7 % (31. Dezember 2019: 18,3 %). Der operative Cashflow legte von 40,9 Mio. Euro in 2019 auf 43,3 Mio. Euro im Berichtsjahr zu. Die positive operative Entwicklung und die Verringerung der Nettoverschuldung führte zu einem Rückgang des Leverage (Nettoverschuldung im Verhältnis zum operativen EBITDA) auf 2,3x (31. Dezember 2019: 2,8x).

Fritz Homann, geschäftsführender Gesellschafter der Homann Holzwerkstoffe GmbH: "Mit unserem Geschäftsmodell haben wir trotz aller Widrigkeiten am Markt ein Rekordergebnis erzielt und dabei unsere internen Planungen für 2020 sogar übetroffen. Zwar hat die Möbelindustrie unter den Einschränkungen des öffentlichen Lebens gelitten, aber auf der anderen Seite boomt der Online-Handel und Trends zu Home Office, Home Schooling und Home Cooking vergrößern die Nachfrage nach neuen Möbeln und Küchen für die eigenen vier Wände."

Gesamtwirtschaftlich betrachtet zeigte sich der deutsche Markt stabiler als die Auslandsmärkte. Die Erlöse der Homann Holzwerkstoffe vollzogen, gestützt durch das Türengeschäft in Deutschland, eine ähnliche Entwicklung. Insgesamt blieb der Umsatz im Inland mit 62,5 Mio. Euro stabil, der Umsatz im Ausland ging um 5 % zurück.

Im Geschäftsjahr 2021 zeigen sich für die Produkte der Homann Holzwerkstoffe GmbH bei anhaltend hoher Nachfrage bislang keine Auswirkungen durch den neuerlichen Lockdown. Inbesondere der Markt für dünne Platten erweist sich in den Kernländern, die die Unternehmensgruppe beliefert, nach wie vor als sehr aufnahmefähig. Die Gesellschaft geht weiterhin von einer stabilen Marktentwicklung aus, jedoch unter Vorbehalt baldiger Lockerungen für den Handel.

Fritz Homann: "Das Geschäftsjahr 2021 hat gut begonnen, wir sind solide aufgestellt und blicken optimistisch in die Zukunft. Im Zuge unserer Wachstumsstrategie werden wir im Sommer 2021 mit dem Bau unseres vierten Standortes nahe Vilnius in Litauen beginnen und dort ab dem zweiten Halbjahr 2022 die Produktion starten. Litauen ist einer der bedeutendsten Standorte der Möbelindustrie in Osteuropa und außerdem ein waldreiches Land. Dies bietet uns gleichermaßen Zugang zu Rohstoffen wie auch die Nähe zu unseren Kunden."

Der Geschäftsbericht 2020 steht unter www.homann-holzwerkstoffe.de/investor-relations zur Verfügung.



Über Homann Holzwerkstoffe

Die Homann Holzwerkstoffe GmbH mit Hauptsitz in München ist ein führender Hersteller von dünnen, hochveredelten, mitteldichten und hochdichten Holzfaserplatten (MDF/HDF). Mit den Produktionswerken in Deutschland in Losheim am See sowie an den polnischen Standorten Karlino und Krosno/Oder beliefert die Gesellschaft die Möbel-, Türen- und Beschichtungsindustrie weltweit mit Schwerpunkt auf die europäischen Märkte. Das traditionsreiche Familienunternehmen ist seit 2012 am Kapitalmarkt etabliert und mit der Unternehmensanleihe 2021/2026 (ISIN: DE000A3H2V19, WKN: A3H2V1) an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert.


Presse/Investor Relations:
IR.on AG
Anna-Lena Mayer, Martin Grünter
T +49 221 9140 970
homann@ir-on.com


Kontakt:
Homann Holzwerkstoffe GmbH
Teresa Kerscher
T +49 (0)89 99 88 69 0
tk@homanit.org



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