inprimo invest GmbH: Drastische Korrektur- aber keine Trendwende

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13.05.2015 / 08:00

inprimo invest: Drastische Korrektur- aber keine Trendwende

Frankfurt, 13.5.2015 - Trotz der anhaltenden Schwäche der Rentenmärkte sieht Bernd Feldhaus, Senior Portfolio Manager des auf Anleihen spezialisierten Asset Managers inprimo invest, keine grundsätzliche Trendwende. Er hält die Stärke der aktuellen Abwärtsspirale - die Rendite der 10jährigen Bundesanleihe stieg innerhalb von zwei Wochen von 0,08% auf in der Spitze (intraday) 0,78% - für etwas übertrieben und rechnet mit einer baldigen Gegenbewegung.

Feldhaus: "Die Nachfrage der Zentralbanken dürfte die Rentenmärkte bald wieder unterstützen. Immerhin möchte die EZB mit ihren Wertpapierkäufen mittelfristig eine Anhebung der Inflationsrate von aktuell 0% auf 2% erreichen; davon sind wir nach wie vor weit entfernt. Das Ankaufprogramm, das Staatsanleihekäufe von 60 Mrd. Euro monatlich umfasst, soll dementsprechend auch bis September 2016 laufen. Selbst wenn die EZB das Programm vorzeitig zurückfahren sollte, so wird sie dabei mit Bedacht vorgehen, um keinen starken Zinsanstieg auszulösen, die Konjunktur nicht abzuwürgen bzw. die Anstrengungen der vergangenen Jahre nicht zu gefährden. Die aktuelle Marktkorrektur an den Zinsmärkten spielt der EZB in die Hände. Zum einen vergrößert sich das ankaufbare Universum an Euro-Staatsanleihen, da die EZB nur Anleihen mit einer Rendite oberhalb der Einlagenverzinsung von minus 0,2% kaufen will. Zum anderen können die Zentralbanken nun zu günstigeren Kursen die Anleihen erwerben. Wann sie einschreiten und nachkaufen, ist nur noch eine Frage der Zeit."

Auch von der charttechnischen Seite erwartet Feldhaus Unterstützung: "Sowohl die Renten- als auch die Aktienmärkte hatten sich über die letzten Monate deutlich von ihrer 200-Tage Linie entfernt, sodass eine Korrektur aus Sicht von Charttechnikern keine Überraschung darstellte.

Allerdings hält Feldhaus es auch für unwahrscheinlich, dass eine mögliche Erholungsbewegung wieder die alten Renditetiefs an den Zinsmärkten erreichen wird. "Der schwache Euro und die niedrigen Rohstoffpreise werden sukzessive zu einer Verbesserung der Konjunktur im Euroraum führen. Der bereits ansteigende Ölpreis wird allmählich zu einem Anstieg der Inflationsrate führen. Die angelaufene Quartalsberichtssaison lässt bereits erkennen, dass sich die Unternehmensgewinne auch aufgrund guter Konsumnachfrage tendenziell verbessern."

In den inprimo Rentenfonds - z.B. dem inprimo RentenGlobal ( WKN 979079      ) und inprimo RentenWachstum ( WKN A0F5HA      ) - mischt das Portfoliomanagement dementsprechend während der Korrekturphase längere Laufzeiten und ausgewählte Peripherieanleihen hinzu.

Über inprimo invest

inprimo invest (www.inprimo.de) ist ein bankenunabhängiger Finanzdienstleister, der mit seiner Kernkompetenz in Rentenanlagen institutionellen und privaten Investoren leistungsstarke, transparente und passgenaue Lösungen für Kapitalanlagen und Vermögensmanagement anbietet. Die Investmentboutique mit Sitz in Frankfurt am Main hat eine langjährig erfolgreiche Expertise in den Segmenten Unternehmensanleihen und Wertpapieren von inhaber- und familiengeführten Unternehmen.

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