RHÖN-KLINIKUM Aktiengesellschaft: Hauptversammlung beschließt Thesaurierung des Bilanzgewinns - Dr. Jan Liersch von konstituierender Sitzung des Aufsichtsrats zum Nachfolger des bisherigen Aufsichtsratsvorsitzenden Eugen Münch gewählt

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RHÖN-KLINIKUM Aktiengesellschaft: Hauptversammlung beschließt Thesaurierung

des Bilanzgewinns - Dr. Jan Liersch von konstituierender Sitzung des

Aufsichtsrats zum Nachfolger des bisherigen Aufsichtsratsvorsitzenden Eugen

Münch gewählt

19.08.2020 / 18:26

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Corporate News

Bad Neustadt a. d. Saale | 19. August 2020

RHÖN-KLINIKUM AG: Hauptversammlung beschließt Thesaurierung des

Bilanzgewinns - Dr. Jan Liersch von konstituierender Sitzung des

Aufsichtsrats zum Nachfolger des bisherigen Aufsichtsratsvorsitzenden Eugen

Münch gewählt

* Hauptversammlung beschließt aufgrund der anhaltenden Unsicherheiten im

Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie die Thesaurierung des

Bilanzgewinns

* Dr. Jan Liersch nach Hauptversammlung in konstituierender

Aufsichtsratssitzung zum Vorsitzenden des Gremiums gewählt

* Aufsichtsratsvorsitzender Eugen Münch altersbedingt aus dem Gremium

ausgeschieden

* Ordentliche Hauptversammlung beschließt Änderungen der Satzung

Auf der ordentlichen Hauptversammlung der RHÖN-KLINIKUM AG haben sich die

Aktionäre mit einer großen Mehrheit für einen Verzicht auf die Zahlung einer

Dividende für das Geschäftsjahr 2019 ausgesprochen. Sie sind damit dem

Vorschlag des Vorstands und des Aufsichtsrats gefolgt. Diese hatten der

Hauptversammlung wegen der fortdauernden Unsicherheiten hinsichtlich der

weiteren Auswirkungen der COVID-19-Pandemie vorgeschlagen, den Bilanzgewinn

in Höhe von rund 203,5 Mio. Euro vollständig auf neue Rechnung vorzutragen.

Die Thesaurierung des Bilanzgewinns soll die Kapital- und Liquiditätsbasis

stärken und die Investitionsfähigkeit der RHÖN-KLINIKUM AG sicherstellen.

Bei der ordentlichen Hauptversammlung der RHÖN-KLINIKUM AG waren zur

Abstimmung 95,24 Prozent

des eingetragenen Grundkapitals vertreten. Die ordentliche Hauptversammlung

fand auf der Grundlage des Gesetzes über Maßnahmen zur Bekämpfung der

Auswirkungen der COVID-19-Pandemie vom

27. März 2020 als virtuelle Hauptversammlung ohne physische Präsenz der

Aktionäre oder ihrer Bevollmächtigten statt.

Auf der Tagesordnung standen neben der Beschlussfassung über die Verwendung

des Bilanzgewinns auch die Beschlussfassung über die Entlastung des

Vorstands und des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2019 sowie Neuwahlen

der Anteilseignervertreter im Aufsichtsrat, Beschlussfassungen über

Satzungsänderungen sowie die Zustimmung zu konzerninternen

Unternehmensverträgen. Die Satzungsänderungen sehen unter anderem Regelungen

für Aufsichtsratssitzungen als Telefon- oder Videokonferenz sowie

schriftliche Stimmabgaben vor. Zudem wird die Aufsichtsratsvergütung auf ein

einfacheres, transparenteres System mit reduziertem Gesamtvolumen

umgestellt.

Neben den Ausführungen über die Entwicklung des Geschäftsjahres 2019 und des

ersten Halbjahres 2020, über die die RHÖN-KLINIKUM AG bereits ausführlich

berichtet hat (siehe Corporate News vom

24. März 2020 und vom 6. August 2020), ging der Vorstand in seinem Bericht

auf die strategische Partnerschaft mit Asklepios sowie das Engagement der

RHÖN-KLINIKUM AG bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie ein.

Starke Partnerschaft mit Asklepios

Der Vorstand begrüßte die neue Partnerschaft mit Asklepios. Mit den fünf

Standorten der Maximal- und Schwerpunktversorgung bleibt die RHÖN-KLINIKUM

AG weiterhin ein starkes Unternehmen unter dem Dach der Asklepios-Gruppe.

Die medizinische und wirtschaftliche Schubkraft des neuen Verbunds wird der

RHÖN-KLINIKUM AG helfen, ihre ehrgeizigen Ziele für die Zukunft in einem

sich stark wandelnden gesundheitspolitischen Umfeld zu erreichen. Das

Universitätsklinikums Gießen und Marburg (UKGM), das seit vielen Jahren eine

bedeutende Rolle im Unternehmen spielt, soll auch nach der Übernahme eine

zentrale Stellung einnehmen.

COVID-19-Pandemie gut gemeistert - Rückkehr zum Regelbetrieb

Der Vorstand ging darüber hinaus auf das Engagement des Unternehmens und

seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter während der Corona-Pandemie ein und

bedankte sich für den engagierten Einsatz: "Gleichzeitig sollten - und

wollen - wir schnellstmöglich zum Regelbetrieb zurückkehren. Denn der

Regelbetrieb, in dem wir allen Patienten - mit COVID-19 oder mit anderen

Erkrankungen - unsere volle Aufmerksamkeit widmen können, muss der Maßstab

sein. Diese Aufgabe haben wir an allen unseren fünf Standorten während der

gesamten ersten Welle der COVID-19-Pandemie nie aus den Augen verloren."

Konsequente Umsetzung der Digitalisierungsstrategie

Ein weiterer Fokus lag auf der umfassenden digitalen Transformation des

Unternehmens. Die Digitalisierung der Gesundheitsdaten, das heißt die

Abschaffung papiergestützter Prozesse und Dokumentationen, die Aufhebung

intersektoraler Grenzen und die aktive Einbindung von Medical Devices und

Sensoren werden zukünftig wichtige Schwerpunktthemen in der

Weiterentwicklung unseres Gesundheitswesens sein, die wir bei RHÖN zusammen

mit Asklepios zukünftig noch stärker vorantreiben wollen. Das alles wird

einhergehen mit einer weiteren Ambulantisierung der Medizin.

Telemedizinische Angebote werden zunehmend die traditionellen ambulanten und

stationären Angebote und Möglichkeiten ergänzen, und das nicht nur im

stationären Bereich, sondern auch im häuslichen Umfeld der Patienten.

Neuwahlen zum Aufsichtsrat - Firmengründer Eugen Münch gewürdigt

Bei der unter Tagesordnungspunkt 5 stattfinden Neuwahl zum Aufsichtsrat

standen alle acht Mitglieder der Anteilseigner zur Wahl. Die Neuwahl aller

acht Arbeitnehmervertreter hatte bereits am 22. Juli 2020 stattgefunden.

Kai Hankeln, Vorstandsvorsitzender der Asklepios Kliniken GmbH & Co. KGaA,

wurde bei den Neuwahlen mit einer Mehrheit von 98,51 Prozent neu in das

Gremium gewählt. Mit einer Mehrheit von 98,50 Prozent stimmten die Aktionäre

für Dr. Jan Liersch, der auch für den Aufsichtsratsvorsitz kandidierte. Der

Aufsichtsrat hat Dr. Jan Liersch in seiner konstituierenden Sitzung im

Anschluss an die Hauptversammlung zum neuen Aufsichtsratsvorsitzenden und

Nachfolger von Eugen Münch gewählt. Eugen Münch ist aufgrund der in der

Satzung festgeschriebenen Altersgrenze von 75 Jahren aus dem Gremium

ausgeschieden und stand nicht zur Wiederwahl. Er bleibt der RHÖN-KLINIKUM AG

in seiner neuen Funktion als Generalbevollmächtigter erhalten.

Der Vorstand würdigte den Firmengründer, langjährigen Vorstandsvorsitzenden

und bisherigen Aufsichtsratsvorsitzenden der RHÖN-KLINIKUM AG, Eugen Münch:

"Seine Initiativen und Impulse nach innen und außen sind unzählig. Er hat

unser Unternehmen wie auch die deutsche Krankenhauslandschaft insgesamt mit

seinen Visionen wie kaum ein Zweiter geprägt. Er hat die RHÖN-KLINIKUM AG

als ersten privaten Klinikkonzern in Deutschland an die Börse geführt, ihn

zu einem der größten Gesundheitsdienstleister in Deutschland aufgebaut und

nun auch über die strategische Partnerschaft mit Asklepios eine neue Ära

zweier starker Partner für eine integrierte und digital vernetzte

Gesundheitsversorgung auf den Weg gebracht."

Zudem wurden Dr. Julia Dannath-Schuh, Prof. Dr. Gerhard Ehninger, Irmtraut

Gürkan,

Nicole Mooljee Damani, Hafid Rifi und Christine Reißner in den Aufsichtsrat

gewählt.

Nach dieser Wahl setzt sich der Aufsichtsrat damit wie folgt zusammen: Kai

Hankeln, Dr. Jan Liersch,

Dr. Julia Dannath-Schuh, Prof. Dr. Gerhard Ehninger, Irmtraut Gürkan, Nicole

Mooljee Damani, Hafid Rifi, Christine Reißner, Dr. Thomas Pillukat, Georg

Schulze-Ziehaus, Peter Berghöfer, Oliver Salomon,

Regina Dickey, Peter Ducke, Prof. Dr. Eberhart Leopold, Dr. Martin

Mandewirth.

Die detaillierten Abstimmungsergebnisse zu allen 14 Tagesordnungspunkten,

die eine Beschlussfassung der Hauptversammlung beinhalteten, finden Sie

unter folgendem Link https://www.rhoen-klinikum-ag.com/hv auf der

Internetseite der RHÖN-KLINIKUM AG unter der Rubrik Investor Relations.

Die RHÖN-KLINIKUM AG zählt zu den größten Gesundheitsdienstleistern in

Deutschland. Der Klinikkonzern bietet exzellente Medizin mit direkter

Anbindung zu Universitäten und Forschungseinrichtungen. An den fünf

Standorten Zentralklinik Bad Berka, Campus Bad Neustadt, Klinikum Frankfurt

(Oder), Universitätsklinikum Gießen und Universitätsklinikum Marburg (UKGM)

werden jährlich über 860.000 Patienten behandelt. Mehr als 18.000

Mitarbeiter sind hier beschäftigt. Der Einstieg in den zukunftsträchtigen

Telemedizin-Markt mit Medgate Deutschland, das innovative

RHÖN-Campus-Konzept für eine sektorenübergreifende und zukunftsweisende

Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum sowie die konsequente Fortsetzung

des schrittweisen digitalen Wandels sind wichtige Säulen der

Unternehmensstrategie.

Weitere Informationen:

Bericht des Vorstands

https://www.rhoen-klinikum-ag.com/hv

Abstimmungsergebnisse

https://www.rhoen-klinikum-ag.com/hv

Weitere Informationen im Internet unter www.rhoen-klinikum-ag.com

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