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Turbon AG: Konzernabschluss 2020 - Zahlen im Überblick und Ausblick

29.04.2021 / 18:51
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Corporate News der Turbon AG

Turbon AG - Konzernabschluss 2020 - Zahlen im Überblick und Ausblick

Der Aufsichtsrat der Turbon AG hat in seiner Sitzung am 29. April 2021 den vom Vorstand aufgestellten Konzernabschluss sowie den Jahresabschluss der Turbon AG gebilligt, nach dem sowohl der Konzernabschluss als auch der Jahresabschluss vom bestellten Abschlussprüfer geprüft und jeweils mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden waren. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt (§ 172 AktG). Der Geschäftsbericht der Turbon AG für das Geschäftsjahr 2020 wird ab dem 30. April 2021 auf der Internetseite der Turbon AG unter https://www.turbon.de/de/investor-relations/finanzberichte.aspx abrufbar sein.

Der konsolidierte Umsatz im Geschäftsjahr 2020 betrug 41,9 Millionen Euro (Vorjahr: 55,0 Millionen Euro). Der erzielte konsolidierte Umsatz bleibt damit leicht hinter dem prognostizierten Umsatz von mindestens 43,0 Millionen Euro zurück. Die Abweichung ist auf die Auswirkungen der Corona-Virus-Pandemie bzw. die zu ihrer Bekämpfung ergriffenen behördlichen Maßnahmen zurückzuführen. Im Bereich Turbon Printing haben Kunden, die überwiegend über den stationären Handel vertreiben, wegen behördlich angeordneter Ladenschließungen weniger verkauft und deshalb auch weniger bestellt. Im Bereich Turbon Electric führten Erschwernisse beim grenzüberschreitenden Arbeitseinsatz dazu, dass in unserer Produktionsstätte in Tschechien im vierten Quartal deutlich weniger Arbeitskräfte als üblich vorhanden waren und somit weniger produziert werden konnte. Die Bruttomarge blieb ungeachtet dieser Schwierigkeiten mit 18,9 Prozent unverändert zum Vorjahr.

Vom Umsatz entfallen 28,3 Millionen Euro auf das Segment Printing (Vorjahr 41,3 Millionen Euro) sowie 12,5 Millionen Euro auf das Segment Electric (Vorjahr 12,9 Millionen Euro). Im Segment Holding & Sonstige wurden 1,1 Millionen Euro erlöst (Vorjahr 0,8 Millionen Euro). Der Umsatzrückgang im Segment Turbon Printing beruht teils auf der Fokussierung auf bestimmte Kundengruppen, teils beruht er auf der infolge von Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Virus-Pandemie gesunkenen Nachfrage unserer Kunden. Im Bereich Turbon Electric ist der leichte Umsatzrückgang allein auf die im vierten Quartal infolge von Einreisebeschränkungen reduzierte Personalstärke in unserer Produktionsstätte in Tschechien zurückzuführen. Im laufenden Jahr 2021 sehen wir weiteres profitables Wachstum.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) betrug im Geschäftsjahr 2020 minus 0,5 Millionen Euro nach minus 11,3 Millionen im Vorjahr. Im Vorjahr war das EBIT maßgeblich, nämlich in Höhe von 8,9 Millionen Euro, negativ beeinflusst durch die Umbuchung der über einen längeren Zeitraum in der Eigenkapitalposition "Kumuliertes Sonstiges Ergebnis" aufgelaufenen Währungsumrechnungsdifferenzen in die Eigenkapitalposition "Gewinnrücklagen und Konzernergebnis". Die Umbuchung hatte zwar keinen Einfluss auf die Höhe des Eigenkapitals, war gemäß IAS 21 allerdings über die Konzern Gewinn- und Verlustrechnung durchzuführen.

Das Ergebnis vor Steuern (EBT) betrug im Geschäftsjahr 2020 minus 1,2 Millionen Euro (Vorjahr minus 12,1 Millionen Euro). Die Ausführungen zum EBIT gelten gleichermaßen für das EBT.

Für das laufende Geschäftsjahr planen wir mit einem Konzernumsatz von 44 bis 47 Millionen Euro und halten ein Ergebnis vor Steuern von etwa 4,0 Millionen Euro für erreichbar. Ein wesentlicher Teil des Ergebnisses entfällt auf Einmaleffekte, insbesondere aus dem Verkauf von Immobilien in Thailand. Auf das Segment Turbon Electric entfällt ca. ein Drittel des Konzernumsatzes sowie ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von etwa 1,3 Millionen Euro; auf das Segment Turbon Printing entfallen zwei Drittel des Konzernumsatzes sowie ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von etwa 1,0 Millionen Euro. Der Umsatzanteil des Segments Holding und Sonstige ist mit 1,7 Millionen Euro untergeordnet; aufgrund der Einmaleffekte würde sich ein Ergebnisbeitrag von etwa 1,7 Millionen Euro ergeben. Trotz des mittlerweile positiven Ausblicks wird es - wie in der Vergangenheit bereits erläutert - aufgrund der auf Ebene der Turbon AG aus der Vergangenheit bestehenden Verlustvorträge frühestens mittelfristig Dividendenzahlungen geben können.

Ein in die Planung nicht eingeflossener bedeutender positiver Einmaleffekt kann sich durch die Veräußerung der Immobilie in Hattingen ergeben. Wir haben zwar keine generelle Absicht die Immobilie zu veräußern und befinden uns in fortgeschrittenen Gesprächen über eine Refinanzierung der Immobilie, um den derzeitigen Zinsaufwand zu reduzieren. Wir haben allerdings Anfang des zweiten Quartals unaufgefordert ein Angebot zum Verkauf der Immobilie erhalten. Das Angebot wird derzeit geprüft und verhandelt; eine Entscheidung ist noch nicht getroffen.

Hattingen, 29. April 2021

Turbon AG




Kontakt:
Sven-Christoph Wendlandt
+49 2324 977 3008
info@turbon.de


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