Zu den Verlierern des heutigen Tages gehört die BYD-Aktie. Nach dem Allzeithoch am Dienstag und den neuen Quartalzahlen kommt nun der Fall um 1,6% auf 31,16 Euro. Aber auch die Lieferengpässe der letzten Tage bereiten massive Probleme.

NEUIGKEITEN ZUM UNTERNEHEMEN

Der chinesische Elektroautobauer BYD veröffentlichte gestern seine Zahlen für das dritte Quartal. Dem zu entnehmen hat das Unternehmen zwar einen Umsatz von etwa 54 Milliarden Yuan erwirtschaftet und damit ein Plus von knapp 22 Prozent, aber das Nettoergebnis ist im Vergleich zum Vorjahr um 27,5% gefallen. Auch die BYD-Aktie macht heute einen Knick nach unten. Ganze 11 Prozent ging sie im außerbörslichen europäischen Handel in die Knie. Nachdem die Aktie am Dienstag ein Allzeithoch von mehr als 34 Euro erreicht hatte stürzt sie nun um 1,6% auf 31,16 Euro ab.

BYD-Aktie

Doch Positiv anzumerken bleibt, dass BYD Auto bereits im fünften Jahr in Folge eine Wachstumsrate von über 100 Prozent erreichte. Auch einige Anleger im Börsennews-Forum bleiben optimistisch. Der Nutzer FCING01 ist der Meinung das BYD noch sehr weit steigen wird.  Er kommentierte : „[…] das ganze steht doch erst am Anfang , lass es auf der Welt mal 30-40% e-Autos sein und dann schau mal wo BYD steht [ …]“

LIEFERÄNGPÄSSE

Abgesehen vom Kursfall gibt es noch weiter Neuigkeiten zum BYD Unternehmen. Lieferengpässe sorgen nämlich zunächst für weitere Probleme. China hatte zuletzt mit Engpässen bei Halbleitern und Lithium sowie mit gestiegenen Preisen für Rohstoffe zu kämpfen. Auch das Unternehmen BYD kam um diese Lieferengpässe nicht herum. Als Automobilhersteller bereitet der weltweite Chip- Mangel, sowie die nicht ausreichenden Bauteile für die Fahrzeuge Probleme. Das Management von BYD geht davon aus, dass sich die Engpässe bis 2022 hinziehen werden.

Drastischer Weise sind dadurch Preisanhebungen bei Produkten von BYD nunmehr sehr wahrscheinlich geworden. Ein Nutzer des Börsennews-Forums äußerte sich Optimistisch zur derzeitigen Lage und erläuterte:

„BYD ist der einzige Hersteller, welcher eine eigene Batterie verbaut und selbst Chips herstellt. Batterien werden bald sehr knapp, daher wird es hohe Margen geben. Chips sind schon lange sehr knapp, BYD kann trotzdem produzieren. Bei Anderen stehen die Bänder still. Das Wachstum ist nicht aufzuhalten.“

Die ganze Diskussion im Forum finden sie hier.

/PG