Bei der Kalkulation zum Kupfermarkt der nächsten Jahre gehen die Expertenmeinungen auseinander. Nach einer Studie von Wood Mackenzie wird sich der Primär-Kupferbedarf bis zum Jahr 2030 um 30% auf ca. 25 Millionen Tonnen erhöhen. Hauptargument für weiter steigende Preise bleibt die weltweite Kupfer-Knappheit, denn die Nachfrage übersteigt das Angebot kontinuierlich und auch die Recyclingraten können die industrielle Bevorratung nicht decken. Die deutsche Kupferschmelze Aurubis notiert auf Allzeit-Hoch und möchte in den USA ein Multi-Metall-Werk errichten. Solche Meldungen sind die Bestätigung für ein Erwachen der Investoren, neue Bergbau- und Verarbeitungsbetriebe entstehen zu lassen. Neue Minen sind derzeit nur wenige in Sicht, aber es gibt Neuigkeiten aus Nevada.

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Quelle: Kapitalerhoehungen.de