Unter dem Deckmantel der „vorrübergehenden“ Inflationsrelativierung ist die deutlich anziehende Teuerungsrate nicht mehr zu halten. Diese ist nicht nur in den USA oder Großbritannien, sondern nun auch mit voller Wucht in Deutschland angekommen. Die Basis der Produktionsgüter wird mit den anziehenden Energie- und Spritpreisen deutlich verteuert und trifft auf eine durch die politischen Lockdowns verursachte Güterknappheit. Dies hat Angebot und Nachfrage weit auseinandergebracht und lässt aktuell Preise explodieren. Ernteausfälle und Düngermangel lassen zudem auch die Nahrungsmittelpreise stärker steigen. Kurzum: Die Stagflation 2.0 ist nach dem Ölpreisschock vor 50 Jahren wieder da.

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Quelle: derfinanzinvestor.de