Ein Energiewende-ETF könnte die Rettung sein. Nicht nur für Klima, Politik und Umwelt, sondern auch für eine Marktphase, die man ganz förmlich als Stagflation bezeichnet.

Eine Stagflation ist schnell erklärt: Alles wird teurer und du bist arbeitslos. Gegen diese teuflische Kombination ist kein Kraut gewachsen.

Insbesondere ETF-Investoren der Sorte MSCI World könnten schon auf die Probe gestellt werden. Denn eine stagnierende Weltwirtschaft hat selten Kursfeuerwerke erzeugt.

Doch auch diesmal dürften nicht alle Sektoren gleichermaßen stagnieren. Der iShares Global Clean Energy UCITS ETF (WKN: A0MW0M) könnte dank Energiewende einer der wenigen Gewinner der 20er-Jahre sein.

Mehr als die doppelte Rendite eines MSCI World ETF

Mit einem MSCI World ETF ist man gut aufgestellt. Doch mit dem Energiewende-ETF von iShares hätte man wesentlich besser abgeschnitten.

Auf Sicht der letzten drei Jahre steht der MSCI World mit rund 52 % im Plus (Stand für diese Zahl und alle weiteren Zahlen: 21.03.2022). Der iShares Global Clean Energy ETF konnte im selben Zeitraum ein Plus von 124 % generieren.

Leider ist der Energiewende-ETF von iShares nichts für schwache Nerven. Denn der Großteil der Rendite entstand im turbulenten Jahr 2020. Das Jahr 2021 konnte da nicht mithalten. Erst im aktuellen Jahr läuft der iShares Clean Energy ETF wieder besser als der MSCI World.

Dieser Energiewende-ETF deckelt nicht nur das unternehmerische Risiko

Trotzdem hat der Energiewende-ETF von iShares die grundlegenden Anforderungen der passiven Investoren erfüllt. Denn während die Wasserstoff-Aktie Plug Power (WKN: A1JA81) im Jahr 2021 um über 50 % abstürzte, konnte der Energiewende-ETF das Minus auf moderate 17 % begrenzen.

Hohe Ertragschancen und ein überschaubares Risiko. Eine derartige Kombination sieht man im ETF-Universum nicht oft.

Zumal der ETF in diesem Fall nicht nur das unternehmerische Risiko deckelt. Auch bei der Auswahl der Technologie lässt man sich alle Türen offen.

Wasserstoff könnte der große Gewinner der Energiewende sein. Oder Windkraft. Oder Solar. Auch Energiespeicher könnten eine große Rolle spielen.

Egal welche Technologie in den nächsten Jahren der womöglich überraschende Gewinner wird: Unter den 76 Positionen des Energiewende-ETF dürfte er zu finden sein.

Hier stagniert so schnell nichts

Auch dieses Rundum-Sorglos-Paket kommt nicht ohne ein paar Kröten, die es zu schlucken gilt. Die Gesamtkostenquote von 0,65 % pro Jahr ist sicher kein Schnäppchen. Zudem ist mal wieder der US-Dollar die Fondswährung.

Bei der Gesamtkostenquote könnte man sicher ein Auge zudrücken. Denn immerhin bemüht sich der Energiewende-ETF von iShares um eine halbjährliche Ausschüttung.

Doch nach 14 Jahren Aufwertung könnte der US-Dollar so langsam an seine Grenzen stoßen. Es würde mich nicht überraschen, wenn der US-Dollar in den 2020er-Jahren gegenüber dem Euro um 30 % abwerten würde.

Alles in allem kommt dennoch Freude auf. Denn das Thema Energiewende ist heiß und wird gefühlt jedes Jahr heißer. Wer im Spiel gegen die Stagflation ein Ass im Ärmel haben möchte, könnte mit dem Energiewende-ETF von iShares absolut richtig liegen.

Der Artikel Dieser Energiewende-ETF vereint Wasserstoff, Windkraft, Solar & Speicher ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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Stefan Naerger besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

Motley Fool Deutschland 2022

Autor: Stefan Naerger, Motley Fool beitragender Investmentanalyst (TMFmagnat)


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