Dividendenwachstum kann ein Problemlöser in vielerlei Hinsicht sein, beispielsweise wenn man ein wachsendes passives Einkommen haben möchte. Oder aber das eigene Einkommensdepot unter Renditearmut leidet. In beiden Fällen könnte sich ein solcher Ansatz anbieten.

Für mich ist Dividendenwachstum jedoch noch etwas anderes: In gewisser Weise ein vorher fehlendes Puzzleteil, das mit diesem Ansatz ersetzt werden kann. Lass uns einen Blick in mein Depot riskieren und wie das im Endeffekt zusammenpasst.

Dividendenwachstum: Hier das vorher fehlende Puzzleteil

Dividendenwachstum ist natürlich nicht neu. Nein, keineswegs! Es handelt sich um einen Ansatz, den es seit geraumer Zeit gibt. Aber: Wenn ich in mein persönliches Depot blicke, so erkenne ich immer mehr, dass sich dieser Ansatz quasi in der Mitte abspielt.

Ich besitze schwerpunktmäßig inzwischen ein Aktienportfolio, das aus klaren Wachstumsaktien besteht. Aufgrund einer deutlich besseren Gesamtrendite ist das Gewicht hier entsprechend groß geworden. Allerdings gibt es, auch weil das meine Anfänge gewesen sind, ein gewisses Einkommensdepot. Zwei grundsätzlich eher gegenteilige Ansätze, die sich kaum miteinander verknüpfen lassen.

Na ja, und genau hier kommt das Dividendenwachstum ins Spiel. Im Endeffekt bildet schon der Name das Verbindungsstück beider Ansätze. Wer auf solide, qualitative Dividenden achtet und gleichzeitig ein starkes Wachstumspotenzial berücksichtigt, der kann ebenfalls starke Renditen erwarten. Nicht nur starke, wachsende Dividendenrenditen, nein, sondern außerdem eine attraktive Gesamtrendite. Wachstum, steigende Gewinne und Märkte mit Potenzial führen schließlich konsequent zu einer Neubewertung der jeweiligen Aktie.

Insofern kann ich sagen: Dividendenwachstum ist das Bindeglied meiner beiden Ansätze im Depot. Möglicherweise ein Kompromiss aus diesen beiden Wegen. Es ist im Endeffekt die Mitte meines Depots, wo sich einige Aktien befinden.

Mehr Fokus auf dieses Segment?

Die Kernfrage ist jetzt natürlich, ob ich mehr Fokus auf das Segment des Dividendenwachstums legen sollte. Meine ehrliche Antwort: Würde ich gerne. Ganz so einfach ist es jedoch nicht. Starke Aktien in diesem Segment sind eher eine Seltenheit. Moderatere Aktien mit einem Ausschüttungswachstum ordne ich eher unter Dividendenqualität ein. Insofern ist das keine einfache Angelegenheit.

Trotzdem: Wenn sich interessante und langfristig aussichtsreiche Möglichkeiten ergeben, würde ich sie nutzen. Eine Kombination aus Dividende und Wachstum, was mein Portfolio letztlich widerspiegelt, ist für mich immer interessant. Wie gesagt, es vereint zwei gute Dinge aus Welten, die ich mag, zu einem neuen Ansatz, der ebenfalls viele Vorteile mit sich bringt.

Der Artikel Dividendenwachstum ersetzt das „fehlende“ Puzzleteil ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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Autor: Vincent Uhr, Motley Fool beitragender Investmentanalyst

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