FRANKFURT (dpa-AFX)

AKTIEN

DEUTSCHLAND: - TRITT AUF DER STELLE - Nach der Kursschwäche am Vortag dürfte der deutsche Aktienmarkt zur Wochenmitte auf der Stelle treten. Die Vorgaben von der Wall Street und von den fernöstlichen Börsen sind überwiegend negativ. So rutschte beispielsweise der Hang Seng Index in Hongkong auf den niedrigsten Stand seit Ende März ab. Den Dax taxierte der Broker IG am Mittwoch rund zwei Stunden vor dem Handelsbeginn mit 15 510 Punkten kaum verändert zum Schlusskurs am Vortag. "Der Dax fährt im Schlafwagen", konstatierte Analyst Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners am Morgen. Der deutsche Leitindex verharre in einer schon fast sieben Wochen andauernden Handelsspanne zwischen etwa 15 300 und 15 800 Punkten. Gleichzeitig werde die Zahl der Anleger, die Angst vor einem Ausbruch des Dax nach unten aus dieser Handelsspanne haben, immer größer.

USA: - DOW UNTER DRUCK - Konjunktursignale haben am Dienstag das Interesse der Anleger an den New Yorker Standardwerten gebremst. Der Leitindex Dow Jones Industrial büßte 0,60 Prozent auf 34 577,37 Punkte ein. Verglichen mit anderen Indizes blieb er damit klar im Hintertreffen: Der S&P 500 sowie der Nasdaq 100 hatten früh erneut Rekorde aufgestellt. Die Dow-Bestmarke dagegen hat schon einige Wochen Bestand. Der marktbreite S&P 500 war allerdings nach seinem Start auf Rekordniveau auch gleich ins Minus abgerutscht und konnte dieses nicht wieder abschütteln. Er ging 0,20 Prozent tiefer bei 4343,54 Zählern aus dem Handel. Robust zeigten sich dagegen die an der Nasdaq konzentrierten Technologiewerte. Der von diesen geprägte Auswahlindex Nasdaq 100 rückte am Ende um 0,40 Prozent auf 14 786,36 Punkte vor.

ASIEN: - UNEINHEITLICH - Die wichtigsten Börsen Asiens haben am Mittwoch keine klare Richtung gefunden. Während Japans Leitindex Nikkei 225 zuletzt rund 1,3 Prozent einbüßte, notierte der Hang Seng in Honkong rund 1,1 Prozent tiefer und rutschte auf den niedrigsten Stand seit Ende März ab. Der CSI-300-Index , der die Aktien der 300 größten börsennotierten Unternehmen vom chinesischen Festland beinhaltet, stieg dagegen um 0,9 Prozent, obwohl China die Kontrolle von im Ausland an der Börse gehandelten chinesischen Unternehmen verschärft. Die neuen Vorschriften haben weitgehende Auswirkungen auf die Kapitalbeschaffung aufstrebender Firmen aus China an ausländischen Aktienmärkten wie in New York oder Hongkong.

DAX 15511,38 -0,96%

XDAX 15511,06 -1,00%

EuroSTOXX 50 4052,67 -0,85%

Stoxx50 3521,09 -0,54%

DJIA 34577,37 -0,6%

S&P 500 4343,54 -0,2%

NASDAQ 100 14786,36 0,4%

ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

RENTEN:

Bund-Future 173,57 -0,02%

DEVISEN:

Euro/USD 1,1826 0,02%

USD/Yen 110,58 -0,06%

Euro/Yen 130,77 -0,05%

ROHÖL:

Brent 74,55 +0,02 USD

WTI 73,46 +0,09 USD

/eas