USA: NAHB-Hausmarktindex steigt überraschend und deutlich

WASHINGTON - Die Stimmung auf dem US-Häusermarkt ist so gut wie noch nie. Der NAHB-Hausmarktindex stieg im November zum Vormonat um 5 Punkte auf 90 Zähler, wie die National Association of Home Builders am Dienstag in Washington mitteilte. Dies ist der höchste jemals ermittelte Wert. Analysten hatten mit einem unveränderten Wert gerechnet.

US-Industrie weitet Produktion aus

WASHINGTON - Die US-Industrie hat ihre Produktion zu Beginn des vierten Quartals ausgeweitet. Im Oktober stieg die gesamte Herstellung zum Vormonat um 1,1 Prozent, wie die US-Notenbank Fed am Dienstag in Washington mitteilte. Der Anstieg folgt auf einen Rückgang von revidiert 0,4 (zunächst 0,6) Prozent im September. Analysten hatten für Oktober mit einem Zuwachs von im Mittel 1,0 Prozent gerechnet.

USA: Einzelhandelsumsätze steigen schwächer als erwartet

WASHINGTON - Der Einzelhandel in den USA hat im Oktober beim Umsatz den sechsten Monat in Folge zugelegt. Nach deutlichen Zuwächsen in den Sommermonaten fiel das Umsatzplus im Oktober aber nur noch schwach aus. Im Monatsvergleich seien die Erlöse um 0,3 Prozent gestiegen, teilte das Handelsministerium am Dienstag in Washington mit. Analysten hatten im Mittel einen Zuwachs um 0,5 Prozent erwartet.

USA: Einfuhrpreise fallen stärker als erwartet

WASHINGTON - Die Preise für in die USA importierte Güter sind im Oktober stärker gesunken als erwartet. Im Vergleich zum Vorjahresmonat fielen die Preise für eingeführte Güter um 1,0 Prozent, wie das Arbeitsministerium am Dienstag in Washington mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt mit einem Rückgang um 0,8 Prozent gerechnet. Im September waren die Preise um revidierte 1,4 (zunächst 1,1) Prozent gefallen. Seit Februar ist die Rate ununterbrochen negativ.

ROUNDUP: Irischer Premier rechnet mit Brexit-Handelspakt

DUBLIN/LONDON - Der irische Premierminister Micheál Martin erwartet einen erfolgreichen Abschluss der Verhandlungen über einen Brexit-Handelspakt zwischen Großbritannien und der EU. "Nach Gesprächen mit dem britischen Premier Boris Johnson denke ich, dass sein Bauchgefühl ihm sagt, dass ein Deal einen Sinn hätte", sagte Martin am Montagabend der US-Nachrichtenagentur Bloomberg. Obwohl bei den Konfliktpunkten wie Fischereirechten oder Wettbewerbsbedingungen noch keine Einigung erzielt worden sei, bereiteten sich die Verhandlungsteams beider Seiten auf einen Abschluss vor.

ROUNDUP 2/Biden warnt: Trumps Blockade könnte zu noch mehr Corona-Toten führen

WILMINGTON - Das Coronavirus macht wegen der US-Wahl keine Pause, ganz im Gegenteil. Der gewählte Präsident Joe Biden erhöht nun den Druck auf Amtsinhaber Donald Trump. Wegen dessen Weigerung, die Übergabe der Regierungsgeschäfte einzuleiten, drohten noch mehr Menschen nach einer Corona-Infektion zu sterben, warnte Biden. Sein Team müsse zum Beispiel Zugang zu den Plänen bekommen, aus denen hervorgehe, wie mehr als 300 Millionen US-Amerikaner geimpft werden sollten, sagte Biden am Montag (Ortszeit) in seiner Heimatstadt Wilmington. "Das ist ein riesiges, riesiges Unterfangen", betonte er.

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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