USA: Verbraucherstimmung steigt stärker als erwartet

WASHINGTON - Die Stimmung der US-Verbraucher hat sich im April überraschend deutlich aufgehellt. Der vom Conference Board erhobene Indikator stieg im Vergleich zum Vormonat um 5,0 Punkte auf 129,2 Zähler, wie das private Marktforschungsinstitut am Dienstag in Washington mitteilte. Analysten hatten im Mittel mit einem Anstieg auf 126,8 Punkte gerechnet. Sowohl die Beurteilung der aktuellen Lage als auch die Erwartungen verbesserten sich deutlich.

USA: Schwebende Hausverkäufe steigen stärker als erwartet

WASHINGTON - Die Zahl der noch nicht abgeschlossenen Hausverkäufe auf dem US-Markt ist im März deutlich gestiegen. Die sogenannten schwebenden Hausverkäufe legten im Vergleich zum Vormonat um 3,8 Prozent zu, wie die Maklervereinigung National Association of Realtors (NAR) am Dienstag in Washington mitteilte. Analysten hatten im Schnitt nur einen Zuwachs um 1,5 Prozent erwartet.

USA: Chicago-Einkaufsmanagerindex fällt stärker als erwartet

CHICAGO - In den USA hat sich in der Region Chicago die Unternehmensstimmung stärker eingetrübt als erwartet. Der entsprechende Einkaufsmanagerindex fiel im April von 58,7 Punkte im Vormonat auf 52,6 Zähler, wie die regionale Einkaufsmanagervereinigung am Dienstag in Chicago mitteilte. Volkswirte hatten im Mittel nur einen Rückgang auf 58,5 Punkte erwartet. Werte über 50 Punkten signalisieren Wachstum der wirtschaftlichen Aktivität, Werte darunter Schrumpfung.

USA: Hauspreisanstieg schwächt sich weiter ab - Case-Shiller-Index

NEW YORK - Der Preisauftrieb am US-Immobilienmarkt hat sich im Februar weiter abgeschwächt. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stiegen die Häuserpreise um 3,00 Prozent, wie aus dem am Dienstag in New York veröffentlichten S&P/Case-Shiller-Index hervorgeht. Das ist der schwächste Anstieg seit September 2012. Analysten hatten im Mittel einen Zuwachs um 2,95 Prozent erwartet. Im Monatsvergleich stiegen die Häuserpreise um 0,20 Prozent und damit wie erwartet.

USA: Arbeitskosten steigen wie erwartet

WASHINGTON - In den USA sind die Arbeitskosten zu Beginn des Jahres wie von Analysten erwartet gestiegen. Der entsprechende Index sei im ersten Quartal im Vergleich zum Vorquartal um 0,7 Prozent geklettert, teilte das US-Arbeitsministerium am Dienstag in Washington mit. Ökonomen hatten im Mittel diesen Zuwachs erwartet. Im vierten Quartal waren die Arbeitskosten ebenfalls um 0,7 Prozent gestiegen.

Bank of America sieht China auf dem Weg zur globalen Vormachtstellung

FRANKFURT - China wird nach Einschätzung der Bank of America Merrill Lynch in den kommenden Jahren den robusten Wachstumskurs fortsetzen. "China ist für die Zukunft gut aufgestellt und ein starker Konkurrent", sagte Ajay Singh Kapur, Aktienanalyst und Experte für die chinesische Wirtschaft der Bank of America Merrill Lynch auf einer Veranstaltung in Frankfurt. Er rechnet zwar fest mit einer Einigung bei den derzeit laufenden Handelsgesprächen zwischen den USA und China. Grundsätzlich werde aber ein Ende des Handelskonflikts kaum etwas am zunehmenden Konkurrenzkampf der beiden Wirtschaftsmächte ändern.

Eurozone: Wachstumstempo beschleunigt sich überraschend stark

LUXEMBURG - In der Eurozone hat sich das Wirtschaftswachstum zu Jahresbeginn überraschend stark beschleunigt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sei im ersten Quartal um 0,4 Prozent zum Vorquartal gewachsen, teilte das Statistikamt Eurostat am Dienstag in Luxemburg nach einer ersten Schätzung mit. Volkswirte hatten im Schnitt lediglich mit einem Anstieg um 0,3 Prozent gerechnet. Im vierten Quartal war die Wirtschaft noch um 0,2 Prozent gewachsen.

Eurozone: Arbeitslosigkeit sinkt auf neuen Tiefstand seit 2008

LUXEMBURG - Die Arbeitslosigkeit in der Eurozone ist weiter auf dem Rückmarsch. Nach Zahlen des Statistikamts Eurostat vom Dienstag betrug die Arbeitslosenquote in den 19 Euroländern im März 7,7 Prozent. Das ist der niedrigste Stand seit September 2008. Im Vormonat hatte die Quote noch bei 7,8 Prozent gelegen. In den 28 Ländern der Europäischen Union (EU) fiel die Quote mit 6,4 Prozent sogar auf den tiefsten Stand seit Beginn der monatlichen Aufzeichnungen im Jahr 2000.

Deutschland: Verbraucherpreise steigen deutlich stärker als erwartet

WIESBADEN - Die Lebenshaltungskosten in Deutschland sind im April deutlich stärker gestiegen als erwartet. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte, lagen die Verbraucherpreise 2,0 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Analysten hatten im Mittel eine Inflationsrate von 1,5 Prozent erwartet. Im März hatte die Rate noch wesentlich niedriger bei 1,3 Prozent gelegen.

Deutschland: Zahl der Arbeitslosen sinkt auf 2,229 Millionen

NÜRNBERG - Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im April auf 2,229 Millionen gesunken. Das waren 72 000 Arbeitslose weniger als im März und 155 000 weniger als vor einem Jahr, wie die Bundesagentur für Arbeit am Dienstag in Nürnberg mitteilte. Die Arbeitslosenquote sank um 0,2 Prozentpunkte auf 4,9 Prozent.

ROUNDUP/GfK: Deutsche weiter in Kauflaune

NÜRNBERG - Die Kaufneigung der Bundesbürger hat sich wieder stabilisiert. "Die Konsumstimmung bleibt trotz der schwächelnden Konjunktur auch im Frühjahr 2019 intakt", berichtete die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK ) am Dienstag in Nürnberg. In ihrer monatlichen Studie prognostiziert das Marktforschungsunternehmen für Mai einen zum Vormonat gleichbleibenden Konsumklimaindex von 10,4 Punkten. Im März hatte der Wert bei 10,7 Punkten gelegen, etwas niedriger als im Februar.

ROUNDUP/Italien wieder aus Rezession: Wirtschaft wächst zu Jahresbeginn

ROM - Italien ist aus der Rezession: Nach einer schrumpfenden Leistung im zweiten Halbjahr 2018 ist die italienische Wirtschaft im ersten Quartal wieder gewachsen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der drittgrößten Volkswirtschaft der Eurozone legte in den Monaten Januar bis März um 0,2 Prozent zum Vorquartal zu, wie das Statistikamt Istat am Dienstag laut einer ersten Schätzung mitteilte. Volkswirte hatten lediglich einen Zuwachs von 0,1 Prozent prognostiziert.

ROUNDUP: China und USA setzen Handelsgespräche in Peking fort

PEKING - Im Handelsstreit zwischen den USA und China hat eine neue Gesprächsrunde begonnen. Finanzminister Steven Mnuchin und seine Delegation trafen am Dienstag zu den Verhandlungen in Peking ein.

Spanien: Inflation zieht etwas an

MADRID - Die Lebenshaltungskosten in Spanien sind im April wieder etwas stärker gestiegen. Wie das Statistikamt INE am Dienstag in Madrid mitteilte, betrug die nach europäischen Standards (HVPI) berechnete Inflationsrate 1,6 Prozent, nach 1,3 Prozent im März. Analysten hatten eine Rate von 1,5 Prozent erwartet. Im Monatsvergleich erhöhte sich die HVPI um 1,1 Prozent.

Spanische Wirtschaft wächst etwas stärker

MADRID - Die spanische Wirtschaft hat ihr Wachstumstempo im ersten Quartal etwas erhöht. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sei von Anfang Januar bis Ende März um 0,7 Prozent gegenüber dem Vorquartal gewachsen, teilte das Statistikamt INE am Dienstag in Madrid mit. Das sind 0,1 Prozentpunkte mehr als in den Vorquartalen und als Analysten im Mittel erwartet hatten. Höher hatte das Wachstum zuletzt im zweiten Quartal 2017 gelegen.

Frankreich: Inflationsrate steigt wie erwartet

PARIS - In Frankreich hat sich der Anstieg der Verbraucherpreise wie erwartet etwas beschleunigt. Die nach europäischen Standards berechnete Jahresinflationsrate (HVPI) sei von 1,3 Prozent im Vormonat auf 1,4 Prozent gestiegen, teilte das Statistikamt Insee am Dienstag in Paris laut einer ersten Schätzung mit. Volkswirte hatten im Schnitt mit dieser Rate gerechnet.

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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