KBA ordnet wegen Abschalteinrichtungen Rückruf von BMW-Dieselautos an

MÜNCHEN/BERLIN - Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat einen Rückruf von mehr als 11 000 BMW -Dieselautos angeordnet, damit unzulässige Abschalteinrichtungen bei der Abgasreinigung entfernt werden. Der Bescheid vom 13. März betreffe die Fahrzeugtypen BMW 750 3.0 Diesel Euro 6 und BMW M550 3.0 Diesel Euro 6, teilte das Verkehrsministerium am Freitag in Berlin mit. Zuvor hatte das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" über den Rückruf berichtet. Die von BMW vorgelegte technische Änderung an den Fahrzeugen werde derzeit vom KBA geprüft, sie solle zeitnah freigegeben werden, erklärte das Ministerium.

Bericht über Apples Chip-Pläne lässt Intel-Aktie abstürzen

CUPERTINO - Ein Bericht, wonach Apple ab dem Jahr 2020 eigene Prozessoren in seinen Mac-Computern einsetzen will, hat die Aktie des Chip-Riesen Intel am Montag auf Talfahrt geschickt. Das Papier verlor im späten US-Handel zeitweise rund neun Prozent.

Kreise: Deutsche Bank will Ex-Merrill-Lynch-Chef für AR - Cryan weiter im Fokus

FRANKFURT - Die Diskussion um die Führung der verlustreichen Deutschen Bank hält unvermindert an. Der unter Druck stehende Chef der Bank, John Cryan, hat sich vor Ostern mit einer kämpferischen Botschaft an die Belegschaft gewandt. Am Wochenende wurde wieder ein neuer Name als möglicher Nachfolger genannt, zudem will die Bank laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg ihren Aufsichtsrat mit einem Topbanker aus den USA verstärken.

ROUNDUP: Autobauern laufen Dieselkäufer weg - Druck aus Berlin für Nachrüstung

BERLIN - Abwrackprämien für ältere Dieselautos erweisen sich einer Studie zufolge als Bumerang für die Autoindustrie. Die "historisch einzigartige Prämiensause" habe die Flucht aus dem Diesel eher verstärkt, schreibt das CAR-Center der Universität Duisburg-Essen in seiner Rabattstudie für den Monat März. "Die Angst vor dem Diesel ist mit den Prämien gestiegen", erklärte Studienleiter Ferdinand Dudenhöffer.

'WSJ': Walmart streckt Fühler nach Versicherer Humana aus

NEW YORK - Der größte US-Einzelhändler Walmart erwägt einem Zeitungsbericht nach die Übernahme des Versicherungsriesen Humana . Die Konzerne hätten bereits Verhandlungen eingeleitet, schrieb das "Wall Street Journal" am Donnerstagabend (Ortszeit) unter Berufung auf Insider. Die Gespräche seien allerdings in einem frühen Stadium. Es sei unklar, wie ein Deal konkret aussehen könnte und ob einer zustande käme. Walmart und Humana äußerten sich zunächst nicht.

Chinesischer Telekomriese Huawei steigert Gewinn um 28,1 Prozent

SHENZHEN - Chinas Telekomriese Huawei hat im abgelaufenen Jahr seinen Gewinn kräftig gesteigert. Der Reingewinn des größten chinesischen Smartephone-Bauers und Netzwerkausrüsters legte nach dem am Freitag vorgelegten Jahresbericht um 28,1 Prozent auf 47,5 Milliarden Yuan (6,15 Milliarden Euro) zu. Der Umsatz stieg demnach um 15,7 Prozent auf 603,6 Milliarden Yuan. Huawei ist nach Samsung und Apple der drittgrößte Smartphone-Hersteller der Welt. Einschließlich der zum Konzern gehörenden Marke Honor verkauften die Chinesen im vergangenen Jahr 153 Millionen Smartphones. Der Umsatz in diesem Geschäftsbereich zog um 31,9 Prozent auf 237,2 Milliarden Yuan an.

ROUNDUP 2: Fitness-App von Under Armour gehackt - 150 Millionen Nutzer betroffen

BALTIMORE - Immer mehr Unternehmen werden Opfer von Cyber-Kriminellen, nun hat es den Sportartikelhersteller Under Armour erwischt. Die US-Firma machte am Donnerstag (Ortszeit) einen Hackerangriff auf ihre Kalorienzähler-App "MyFitnessPal" öffentlich, der nach bisherigem Kenntnisstand etwa 150 Millionen Nutzerkonten betreffe. Damit handelt es sich um eine der bislang größten Cyber-Attacken der US-Geschichte. Under Armour habe am 25. März einen Datendiebstahl festgestellt, der sich Ende Februar ereignete.

ROUNDUP: Wahlkampf mit Post-Daten - CDU und FDP weisen Kritik zurück

BERLIN - Angesichts des Facebook -Skandals um millionenfache unerlaubte Datennutzung ist die Deutsche Post wegen der Weitergabe von Kundendaten an Parteien im Wahlkampf in die Kritik geraten. Das Unternehmen wies die Vorwürfe zurück und versicherte, bei der Speicherung und Verarbeitung personenbezogener Daten werde das Datenschutzgesetz strikt eingehalten. Auch CDU und FDP betonten am Sonntag, man habe im Einklang mit dem Datenschutzrecht gehandelt und nur anonymisierte Daten genutzt. Ein Personenbezug sei nicht herstellbar gewesen.

Presse: Österreichische Post könnte sich mit 35% an Volksbank Wien beteiligen

WIEN - Die börsennotierte und mehrheitlich staatliche Österreichische Post könnte sich mit rund 35 Prozent an der Volksbank (VB) Wien AG beteiligen - das berichtet "Der Standard" in seiner Samstagausgabe und beruft sich dabei auf "gut informierte Kreise". Offiziell werde das aber weder von der Post noch von der VW Wien bestätigt. Entscheidungen könnten am 24. April fallen, da hat die Bank ihre Hauptversammlung.

Apple setzt EU-Datenschutzverordnung um

CUPERTINO - Apple setzt die EU-Datenschutzgrundverordnung um und gibt seinen Nutzern die Möglichkeit, ihre Daten einfacher einzusehen und herunterzuladen. Dafür wird unter anderem ein neuer Bereich im iCloud-Onlinedienst des Konzerns eingerichtet. Außerdem wird ausführlicher über Datenschutz und Privatsphäre sowie die Nutzung personenbezogener Daten informiert, wie Apple am Donnerstag ankündigte.

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ROUNDUP: Sie lesen im Unternehmens-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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