ROUNDUP 2: Siemens Healthineers will wieder auf Wachstumspfad zurück

ERLANGEN - Der Medizintechnikkonzern Siemens Healthineers will nach einer Delle im vergangenen Geschäftsjahr 2020/21 wieder zu Wachstum zurückkehren. Der Umsatz soll auf vergleichbarer Basis um 5 bis 8 Prozent zulegen, teilte der Konzern am Montag in Erlangen mit. 2019/20 waren die Erlöse vergleichbar nahezu stabil geblieben bei 14,5 Milliarden Euro. Dabei geht das Management um Konzernchef Bernd Montag davon aus, dass sich das Umfeld für Tests bei Routine-Untersuchungen weiter verbessert und das Investitionsverhalten in den USA ab Januar 2021 wieder anzieht. Die Aktie war am Vormittag nahezu unverändert.

ROUNDUP: Ryanair rechnet mit verlustreichem Winter - Aktie gibt nach

DUBLIN - Der Einbruch des Flugverkehrs durch die Corona-Pandemie hat Europas größten Billigflieger Ryanair wie andere Airlines auch im Sommer in die roten Zahlen gedrückt. Für den Winter macht sich Konzernchef Michael O'Leary angesichts steigender Infektionszahlen, neuer Lockdowns in mehreren Staaten und vieler Reisebeschränkungen keine Illusionen. So hat das Unternehmen sein Flugangebot für die Wintermonate noch einmal deutlich zusammengestrichen. Jetzt rechnet O'Leary in der kalten Jahreshälfte mit einem noch höheren Verlust als im Sommerhalbjahr, wie Ryanair am Montag in Dublin mitteilte.

ROUNDUP: Finanzdienstleister Hypoport bestätigt Prognose - Aktie legt klar zu

BERLIN - Der Finanzdienstleister Hypoport sieht sich trotz der Corona-Krise und eines deutlichen Gewinnrückgangs auf Kurs zu seinen Jahreszielen. Demnach rechnet das im Nebenwerteindex SDax notierte Unternehmen für 2020 weiter mit einem Umsatz von 400 bis 440 Millionen Euro, wie Hypoport am Montag in Berlin bei der Vorlage ausführlicher Zahlen für das dritte Quartal mitteilte. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) soll nach wie vor bei 35 bis 40 Millionen Euro liegen. Damit rechnet Hypoport weiter mit einer Steigerung von Erlös und operativem Gewinn im Vergleich zu 2019.

Sanofi will Krebsmedikamente-Spezialisten Kiadis kaufen

PARIS/AMSTERDAM - Der Pharmakonzern Sanofi will das auf Krebsmedikamente spezialisierte niederländische Unternehmen Kiadis für mehr als 300 Millionen Euro kaufen. Sanofi wolle ein öffentliches Angebot unterbreiten, teilte das französische Unternehmen am Montag in Paris mit. Der Konzern wolle 5,45 Euro pro Aktie bezahlen, was einer Firmenbewertung von Kiadis von 308 Millionen Euro entspricht. Kiadis hat sich auf die Erforschung von biopharmazeutischen Medikamenten fokussiert, die auf natürlichen Killerzellen basieren. Diese sollen abnormale Zellen wie Tumorzellen oder bösartige Krebszellen suchen und identifizieren können. Kiadis ist an der Euronext in Amsterdam und Brüssel notiert, Der Schlusskurs von Kiadis lag am Freitag bei 1,46 Euro.

Niedrige Auto-Rabatte im Oktober - Staat übernimmt Verkaufsförderung

DUISBURG/FRANKFURT - Im Oktober haben die Autohersteller auf dem deutschen Markt einer Studie zufolge so niedrige Rabatte gewährt wie seit acht Jahren nicht mehr. Die Rolle der Verkaufsförderung habe der Staat mit seinen "üppigen" Prämien beim Erwerb von Elektrofahrzeugen übernommen, berichtet das Duisburger CAR-Institut in seiner regelmäßigen Marktuntersuchung.

ROUNDUP/Kreise: Bund will Autozulieferern mit Milliardenprogramm helfen

BERLIN - Die Bundesregierung will vor allem kleine und mittlere Autozulieferer beim schwierigen Strukturwandel mit einem Milliardenprogramm unterstützen. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) legte dafür Eckpunkte vor. Das Programm soll nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur die Transformation beschleunigen, die Innovationskraft stärken und die Nutzung von Daten voranbringen.

BMW-Chef: Harter Brexit 'bringt uns nicht um'

MÜNCHEN - BMW -Chef Oliver Zipse sieht die Wahlen in den USA und das Ringen um einen Brexit-Handelsvertrag gelassen. "Wir kommen mit jeder Regierung zurecht", sagte Zipse vor Journalisten in München. Und sollten Großbritannien und die EU ab Januar Zoll auf Autos und Teile kassieren, wäre das eine Belastung, bringe das Geschäftsmodell von BMW aber nicht zum Erliegen: "Das bringt uns nicht um."

Hunderte Anzeigen nach Diesel-Razzia bei Fiat und Iveco

FRANKFURT/STUTTGART - Drei Monate nach der Diesel-Razzia bei Fiat Chrysler (FCA) und Iveco haben Hunderte Fahrzeugbesitzer Anzeige gegen die beiden Hersteller erstattet. Rund 300 lägen inzwischen vor, regelmäßig gingen zudem noch weitere ein, teilte die Staatsanwaltschaft Frankfurt/Main der Deutschen Presse-Agentur mit. In etwa 90 Prozent der Fälle gehe es um Wohnmobile.

Curevac zufrieden mit ersten Tests des Corona-Impfstoffkandidaten

TÜBINGEN - Nach mehrmonatigen Tests bescheinigt das Tübinger Biopharmaunternehmen Curevac seinem Corona-Impfstoffkandidaten eine gute Verträglichkeit. Die Daten der Phase eins seien sehr ermutigend, sagte Vorstandsvorsitzender Franz-Werner Haas am Montag in Tübingen. "Sie stellen einen entscheidenden Meilenstein in unserem Covid-19-Impfstoffprogramm dar und unterstützen nachdrücklich die Weiterentwicklung unseres Impfstoffkandidaten", erklärte Haas.

Telekom wird Partner beim Login-Dienst netID

BERLIN - Der führende deutsche Login-Dienst für Online-Anwendungen, netID, bekommt prominente Unterstützung: Die Deutsche Telekom hat sich der European netID Foundation angeschlossen, teilte die Stiftung am Montag mit. Bislang setzen vor allem Medien- und Technologieunternehmen wie Axel Springer , ProSiebenSat1, RTL Deutschland und United Internet mit den Marken Web.de und GMX auf netID.

Zahlungsdienstleister Nets Group und Nexi in Fusionsgesprächen

KOPENHAGEN/MAILAND - Die Zahlungsdienstleister Nets Group und Nexi verhandeln über eine Fusion beider Unternehmen. Wie die dänische Nets Group am Montag mitteilte, sieht eine mögliche Vereinbarung eine Fusion vor, bei der eine Transaktion in Aktien geplant ist. Die Gespräche stünden unter dem Vorbehalt einer 10-tägigen Exklusivitätsfrist, in der es zu einer verbindlichen Vereinbarung kommen kann.

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