ROUNDUP: Neuer Daimler-Chef Källenius: 'Wir müssen noch schwäbischer werden'

BERLIN - Der neue Daimler <DE0007100000>-Chef Ola Källenius hat bei seinem ersten öffentlichen Auftritt als Vorstandsvorsitzender die Bedeutung der Digitalisierung und Umweltverträglichkeit für die Autobranche betont. Doch der Konzern werde auch sparen. "Wir müssen noch schwäbischer werden", sagte Källenius am Mittwoch bei einer Veranstaltung des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger in Berlin. Er wisse nicht, ob dies bedeute, dass es in Zukunft weniger Mitarbeiter gebe.

ROUNDUP: Aktivistischer Investor Singer will bei Uniper weiter zukaufen

FRANKFURT - Nach der Aufstockung seiner Anteile beim Energiekonzern Uniper <DE000UNSE018> im November vergangenen Jahres hat der aktivistische US-Investor Paul Singer seine Pläne konkretisiert. Der Gründer des Hedgefonds Elliott will im Laufe der nächsten zwölf Monate weitere Stimmrechte erwerben und eine wesentliche Veränderung der Kapitalstruktur von Uniper herbeiführen. Das geht aus einer Pflichtmitteilung des MDax <DE0008467416>-Konzerns hervor, die sich auf Aussagen Singers gegenüber Uniper bezieht.

Telekomkonzern BT schließt 270 Standorte in Großbritannien

LONDON - Der britische Telekommunikationsriese BT will in den kommenden vier Jahren 270 Standorte im Vereinigten Königreich schließen. Seine landesweit 300 Geschäftsstellen würden bis 2023 auf 30 reduziert, teilte das Unternehmen am Mittwoch auf seiner Webseite mit. Es handele sich um modernere, zukunftsfähige Räumlichkeiten.

BVB plant die Zukunft mit Mario Götze

DORTMUND - Borussia Dortmund <DE0005493092> will den Vertrag mit Mario Götze langfristig verlängern. "Wir sind mit Marios Vater und seinem Berater in einem guten Austausch. Zu Beginn der neuen Saison werden wir uns zusammensetzen", sagte BVB-Sportdirektor Michael Zorc der "Sport Bild" (Mittwochausgabe). Der Vertrag des 27-Jährigen beim BVB läuft noch bis 2020. Zuletzt gab es aber immer wieder Wechselgerüchte.

ROUNDUP: Ford will in Deutschland auch langfristig Jobs abbauen

DÜSSELDORF - Ford <US3453708600> Deutschland ist auch auf lange Sicht auf personellem Schrumpfkurs. Das aktuell laufende Jobabbau-Programm sei nur "die erste Ebene, um eine Minimum-Profitabilität sicherzustellen und schwarze Zahlen zu schreiben - und über die Jahre wird es sicherlich zu weiteren Veränderungen kommen", sagte Ford-Deutschlandchef Gunnar Herrmann vor der Wirtschaftspublizistischen Vereinigung in Düsseldorf.

ROUNDUP: Frankreichs Wirtschaftsminister kündigt Anzeige in Ghosn-Affäre an

PARIS - Frankreich hat in der Affäre um den früheren Renault <FR0000131906>-Spitzenmanager Carlos Ghosn rechtliche Schritte angekündigt. Es werde Anzeige erstattet, bestätigte der französische Wirtschaftsminister Bruno Le Maire am Mittwoch dem Fernsehsender BFMTV. Wenn der Staat Aktionär eines Unternehmens sei, müsse er sicherstellen, dass dessen Führung gut funktioniere, so Le Maire. Die Justiz müsse dann in der Sache entscheiden. Frankreich hält 15 Prozent an der Renault-Gruppe. Bis wann die Anzeige eingereicht werden soll, sagte Le Maire zunächst nicht.

ROUNDUP: Batteriehersteller Varta fasst Kapitalerhöhung ins Auge

ELLWANGEN - Der Batteriehersteller Varta <DE000A0TGJ55> denkt im Zuge einer geplanten Erweiterung seiner Produktionskapazitäten über eine Kapitalerhöhung nach. Hintergrund sei der stetig wachsende Auftragsbestand für Lithium-Ionen-Batterien, der eine Kapazitätserweiterung und zusätzliche Investitionen von 100 Millionen Euro erforderlich mache, sagte Finanzvorstand Steffen Munz laut Mitteilung bei Vorstellung der Pläne des SDax <DE0009653386>-Unternehmens am Mittwoch in Ellwangen.

BMW entwickelt nächsten E-Antrieb mit Jaguar zusammen

MÜNCHEN - BMW <DE0005190003> und der britische Autohersteller Jaguar Land Rover wollen Elektroantriebe der nächsten Generation gemeinsam entwickeln. BMW-Entwicklungsvorstand Klaus Fröhlich sagte am Mittwoch in München: "Mit Jaguar Land Rover haben wir einen Partner gefunden, dessen Ansprüche an die zukünftige Generation von Elektroantrieben in hohem Maße den unseren entsprechen." Zusammen könnten die beiden Autobauer "Entwicklungszeiten verkürzen und Fahrzeuge sowie modernste Technologien noch schneller auf den Markt bringen".

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Kundenhinweis: ROUNDUP: Sie lesen im Unternehmens-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst. /fba