Commerzbank-Finanzchef Engels wechselt zur Danske Bank

FRANKFURT/KOPENHAGEN - Überraschender Abgang bei der Commerzbank <DE000CBK1001>: Finanzvorstand Stephan Engels will seinen Vertrag nicht verlängern und wechselt im kommenden Jahr zur dänischen Danske Bank. Der Manager wolle seinen bis April 2020 laufenden Vertrag aber gern erfüllen, teilte die im MDax <DE0008467416> gelistete Commerzbank am Donnerstag in Frankfurt mit. Die in Kopenhagen beheimatete Danske Bank <DK0010274414>kündigte an, dass der gebürtige Hamburger Engels im gleichen Monat praktisch nahtlos in gleicher Funktion in ihr Management wechseln soll.

MTU-Konkurrent Safran erhöht Umsatz- und Gewinnprognose

PARIS - Der französische Triebwerksbauer und Technologiekonzern Safran <FR0000073272> hat trotz der anhaltenden Probleme bei dem wichtigen Kunden Boeing <US0970231058> seine Umsatz- und Gewinnprognose erhöht. Allerdings belastet das anhaltende Flugverbot für den Boeing-Flugzeug 737 Max, für das Safran gemeinsam US-Konzern General Electric <US3696041033> alle Triebwerke liefert, den Kapitalzufluss. Da das Geschäft aber sonst rund läuft und der Euro schwächer ist als zuletzt angenommen, rechnet Safran beim Umsatz 2019 jetzt mit einem Anstieg um rund 15 Prozent. Dies teilte der im EuroStoxx 50 <EU0009658145> notierte Konzern am Donnerstag mit. Bislang hatte der MTU-Konkurrent <DE000A0D9PT0> ein Plus von sieben bis neun Prozent in Aussicht gestellt.

Nach gescheiterter Übernahme: Hellmann & Friedman verkaufen Scout24-Aktienpaket

MÜNCHEN - Die beiden Finanzinvestoren Hellmann & Friedman haben nach dem Scheitern der Übernahme von Scout24 <DE000A12DM80> ihr Aktienpaket des Betreibers von Kleinanzeigenportalen verkauft. 6,7 Millionen Papiere - das entspricht etwas mehr als sechs Prozent aller Scout24-Aktien - gingen für insgesamt rund 348 Millionen Euro an institutionellen Investoren. Dies geht aus Unterlagen hervor, die der Nachrichtenagentur Bloomberg vorliegen. Umgerechnet bedeutet das einen Preis von 52 Euro je Anteilsschein und damit einem Abschlag von rund zwei Prozent zum Mittwochsschlusskurs von 53 Euro.

ROUNDUP: Telefonnummern von 420 Millionen Facebook-Nutzern im Netz entdeckt

SAN FRANCISCO - Telefonnummern von rund 420 Millionen Facebook <US30303M1027>-Nutzern waren offen im Netz zugänglich. Die Datenbank scheint durch den Missbrauch einer Funktion zur Freunde-Suche per Telefonnummer zusammengestellt worden zu sein. Facebook erklärte am Mittwoch, es handele sich um alte Daten. Sie seien wohl gesammelt worden, bevor das Online-Netzwerk im vergangenen Jahr die Möglichkeit abschaltete, Bekannte mit Hilfe ihrer Telefonnummer zu finden. Facebook habe keine Hinweise darauf, dass Accounts gehackt worden seien.

VW, BMW und Daimler steigern US-Verkäufe kräftig

HERNDON/ATLANTA/WOODCLIFF LAKE - Die deutschen Autobauer Volkswagen <DE0007664039> (VW <DE0007664039>), BMW <DE0005190003> und Daimler <DE0007100000> haben im August starke Absatzanstiege auf dem wichtigen US-Markt erzielt. Der anhaltende SUV-Boom und die rabattträchtige Verkaufsschlacht rund um das "Labor Day"-Feiertagswochenende spielten der Branche in die Karten. Auch andere Hersteller konnten im vergangenen Monat kräftig zulegen.

Eon kündigt Zwangsabfindung der Innogy-Aktionäre an

ESSEN - Der Energiekonzern Eon <DE000ENAG999> bereitet die Integration der RWE <DE0007037129>-Tochter Innogy <DE000A2AADD2> vor. Sobald die EU-Kommission den Deal zwischen den beiden Stromriesen freigegeben habe, werde Eon die Zwangsabfindung der übrigen Innogy-Aktionäre in die Wege leiten, teilte Eon am Mittwochabend mit. Der Schritt ermögliche es, "die in den letzten Monaten mit Innogy gemeinsam erarbeiteten Integrationspläne so schnell wie möglich umzusetzen", hieß es weiter. Eon werde durch den Deal bald 90 Prozent der Innogy-Aktien halten und erfülle damit die Voraussetzung für die Zwangsabfindung ("Squeeze-Out"). Die Innogy-Aktie ist auf die Mitteilung hin nachbörslich 1,5 Prozent im Plus./fba

Britische Ryanair-Piloten streiken weitere sieben Tage

LONDON - Die britischen Piloten der irischen Billigairline Ryanair <IE00BYTBXV33> gehen weitere sieben Tage in den Arbeitskampf. Das teilte die Pilotengewerkschaft Balpa am Mittwochabend mit.

Slack enttäuscht mit Umsatzausblick - Aktie bricht ein

SAN FRANCISCO - Der Büro-Nachrichtendienst Slack <US83088V1026> hat die Erwartungen der Aktionäre mit Blick aufs Umsatzwachstum enttäuscht. Zwar hob die Tech-Firma den Umsatzausblick für 2020 auf 603 bis 610 Millionen Dollar an, von 590 bis 600 Millionen.

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Kundenhinweis: ROUNDUP: Sie lesen im Unternehmens-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst. /mis