ROUNDUP 2: Hedgefonds-Debakel kostet Credit Suisse Milliarden - Manager gehen

ZÜRICH - Der Ausfall eines Hedgefonds aus den USA kommt die Credit Suisse teuer zu stehen. Die Belastung dürfte sich im ersten Quartal auf etwa 4,4 Milliarden Schweizer Franken (rund 4 Mrd Euro) belaufen, teilte die Großbank am Dienstag in Zürich mit. Insgesamt rechnet das Management dadurch für das erste Jahresviertel vor Steuern mit einem Verlust von etwa 900 Millionen Franken. Investmentbank-Chef Brian Chin und Risikochefin Lara Werner verlieren ihre Jobs. Die Konzernleitung um Bankchef Thomas Gottstein verzichtet auf Boni. Zudem setzt die Bank den Rückkauf eigener Aktien aus und will die Dividende kappen.

EU-Kommission billigt staatliche Hilfen für Air France

PARIS - Die EU-Kommission hat staatliche Hilfen für die schwer von der Corona-Krise getroffene Fluggesellschaft Air France unter Auflagen gebilligt. Frankreich werde bis zu vier Milliarden Euro zur Stärkung des Eigenkapitals beisteuern und dem Unternehmen helfen, die finanziellen Schwierigkeiten zu bewältigen, erklärte die für den Wettbewerb zuständige EU-Kommissarin Margrethe Vestager am Dienstag laut Mitteilung.

BP kommt bei Schulden schneller als erwartet voran

LONDON - Der britische Ölkonzern BP hat sein Schuldenziel laut vorläufigen Zahlen bereits im ersten Geschäftsquartal erreicht. Der Konzern habe durch Verkäufe früher als erwartet rund 4,7 Milliarden US-Dollar (3,9 Mrd Euro) eingenommen und unter anderem hierdurch die Nettoschulden unter die Marke von 35 Milliarden Dollar gedrückt, teilte BP am Dienstag in London mit. Im Februar war der Konzern noch davon ausgegangen, dass die Nettoverschuldung in der ersten Jahreshälfte wieder steigen könnte. Die Aktie des Ölkonzerns legte kurz nach Handelsstart um fast 3 Prozent zu.

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