ROUNDUP: Modehändler About You hält trotz Konsumzurückhaltung an Zielen fest

HAMBURG - Nach einem coronabedingt starken Wachstum bekommt auch der Online-Einzelhändler About You zum Start in sein neues Geschäftsjahr eine gewisse Kaufzurückhaltung der Kunden zu spüren. Die hohe Inflation und der Ukraine-Krieg dämpfen allgemein die Kauflust der Verbraucher und bescheren der gesamten Branche aktuell Gegenwind. Beim Hamburger SDax -Unternehmen sorgten zudem gestoppte Marketingkampagnen, aber auch Lieferkettenprobleme und die ohnehin hohen Investitionen in die Expansion im ersten Geschäftsquartal für überraschend hohe Verluste.

ROUNDUP: Suse entwickelt sich besser als erwartet - sieht aber auch Risiken

LUXEMBURG - Der Softwareanbieter Suse hat sich im zweiten Geschäftsquartal besser entwickelt als am Markt erwartet. Konzernchefin Melissa Di Donato zeigte sich zwar zuversichtlich, die meisten der Jahresziele zu erreichen, verwies allerdings auch auf eine gewisse Zurückhaltung von Kunden. Sie bräuchten im aktuellen Konjunkturumfeld für Kaufentscheidungen teils länger. JPMorgan-Analyst Varun Rajwanshi merkte an, dass Suse der erste Softwareanbieter sei, der eine derartige Entwicklung kommuniziert habe. Dies könne ein Vorzeichen für die weitere Entwicklung in der Branche sein. An der Börse reagierten Anleger verschnupft: Die Suse-Aktie rutschte im frühen Handel auf ein Rekordtief ab.

ROUNDUP: Bundestag beschließt Paket zu schnellerem Ausbau des Ökostroms

BERLIN - Der Bundestag hat ein umfangreiches Gesetzespaket für einen schnelleren Ausbau des Ökostroms aus Wind und Sonne in Deutschland beschlossen. Wirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck (Grüne) sagte am Donnerstag, das Paket sei das größte im Energiebereich der letzten Jahre, wahrscheinlich Jahrzehnte. Damit würden notwendige und dringend erforderliche Veränderungen umgesetzt.

Mercedes-Benz treibt Qualifizierung der Beschäftigten voran

STUTTGART - Mercedes-Benz reagiert auf die sich verändernde Arbeitswelt und will seine Beschäftigten unter anderem mit einer neuen Online-Lernplattform bei der Weiterbildung unterstützen. "In der Transformation ist lebenslanges Lernen kein Modewort, sondern die Bedingung für den Erfolg", sagte Personalvorständin Sabine Kohleisen am Donnerstag in Stuttgart. Beispielsweise könne ein Monteur zur Elektrofachkraft werden oder sich ein Logistiker zum Softwareentwickler fortbilden.

Logistik-Unternehmer Kühne nun größter Lufthansa-Aktionär

FRANKFURT - Der Logistik-Unternehmer und Milliardär Klaus-Michael Kühne ist nach einer Anteilsaufstockung nun größter Aktionär der Lufthansa . Wie aus einer Stimmrechtsmitteilung vom Mittwochabend hervorgeht, hält seine Gesellschaft Kühne Aviation (KA) 15,01 Prozent an der Fluggesellschaft, nach bisher 10 Prozent. Damit hat Kühne den Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) der Bundesrepublik Deutschland als größten Anteilseigner abgelöst. Der Bund hält 14,1 Prozent des MDax -Konzerns. Der WSF muss aber nach der erfolgten Rückzahlung der staatlichen Direkthilfen durch das Unternehmen, die in der Corona-Krise notwendig geworden waren, seine Anteile bis Oktober 2023 wieder abgeben. Die Lufthansa-Aktien stiegen am Morgen vorbörslich um fast drei Prozent.

'WSJ': Merck & Co steht kurz vor Übernahme von Biotech-Firma Seagen

NEW YORK - Der US-Pharmakonzern Merck & Co befindet sich bei seiner geplanten milliardenschwere Übernahme des Biotech-Unternehmens Seagen einem Pressebericht zufolge auf der Zielgeraden. Die Gespräche seien in einem fortgeschrittenen Stadium, schrieb das "Wall Street Journal" am Donnerstagmorgen und berief sich dabei auf mit der Sache vertraute Personen. Ein Deal könne in den nächsten Wochen zustande kommen, ein Zieldatum wäre der 28. Juli, wenn Merck die neuesten Quartalszahlen vorlege, hieß es weiter. Die Transaktion könne ein Volumen von bis zu 40 Milliarden Dollar (39,2 Mrd Euro) haben. Merck und Seagen würden derzeit für eine Aktie des Biotech-Unternehmens rund 200 US-Dollar veranschlagen. Die Seagen-Aktie schloss am Mittwochabend bei gut 175 US-Dollar.

US-Autoriese General Motors erleidet Absatzeinbruch in China

DETROIT - Der größte US-Autobauer General Motors (GM) hat im zweiten Quartal angesichts neuer Covid-Lockdowns einen herben Absatzdämpfer in China verkraften müssen. In den drei Monaten bis Ende Juni verkaufte GM auf seinem wichtigsten internationalen Markt lediglich 484 200 Fahrzeuge, wie der Konzern am Mittwoch mitteilte. Im Jahresvergleich entspricht das einem Rückgang um 35,5 Prozent.

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ROUNDUP: Sie lesen im Unternehmens-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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