ROUNDUP 2/Kreise: Bayer strebt Vergleich bei Glyphosat-Klagen an - Aktie steigt

LEVERKUSEN - Der wegen Tausender Glyphosat-Klagen unter Beschuss stehende Bayer <DE000BAY0017>-Konzern strebt laut Insidern einen Vergleich in den USA an. Der Agrarchemie- und Pharmakonzern schlage eine Zahlung von bis zu 8 Milliarden US-Dollar (7,15 Mrd. Euro) vor, um die Klagen der zuletzt 18 400 Kläger beizulegen, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg am Freitag unter Berufung auf eine mit den Verhandlungen vertraute Person berichtet. Ein Bayer-Sprecher wollte dies auf Anfrage nicht kommentieren. Der Aktienkurs schnellte dennoch nach oben.

ROUNDUP: Bechtle wächst überraschend stark im zweiten Quartal

NECKARSULM - Der IT-Dienstleister Bechtle <DE0005158703> hat im zweiten Quartal an seinen starken Jahresstart angeknüpft. Wegen des sich verschlechternden gesamtwirtschaftlichen Klimas hatte das Unternehmen zwar erst im Juni die Erwartungen an das Umsatzwachstum gedämpft, Vorstandschef Thomas Olemotz zeigte sich bei der Vorlage der Quartalszahlen nun aber deutlich optimistisch.

Carl Zeiss Meditec bei Umsatzprognose noch etwas optimistischer

JENA - Der Jenaer Medizintechnik-Konzern Carl Zeiss Meditec <DE0005313704> ist mit Blick auf seine Umsatzentwicklung noch ein bisschen optimistischer als zuletzt. Der Konzern hält nun auch einen Jahresumsatz leicht oberhalb der angepeilten Spanne von 1,35 bis 1,42 Milliarden Euro für möglich, wie er bei der Vorlage endgültiger Neunmonats-Zahlen am Freitag in Jena mitteilte. Mitte Juli bei den vorläufigen Zahlen hieß es noch, ein Erreichen des oberen Endes sei möglich.

Broadcom kauft Firmenkundengeschäft von Symantec

SAN JOSE/MOUNTAIN VIEW - Der US-Chiphersteller Broadcom <US11135F1012> ist sich mit dem Sicherheitssoftware-Hersteller Symantec <US8715031089> einig geworden. So kauft Broadcom das Geschäft mit Unternehmenskunden von Symantec für 10,7 Milliarden US-Dollar in bar, wie Broadcom am Donnerstagabend nach Börsenschluss erklärte.

ROUNDUP: Mitarbeiter-Aktien brocken Uber Verlust von 5,2 Milliarden Dollar ein

SAN FRANCISCO - Der Fahrdienst-Vermittler Uber <US90353T1007> hat sein erstes Quartal an der Börse mit einem riesigen Verlust von 5,2 Milliarden Dollar abgeschlossen. Den Löwenanteil dazu trug die in Start-ups übliche Praxis bei, Mitarbeiter mit Aktien zu bezahlen. Allein auf diese mit dem Börsengang verbuchte Aktienvergütung entfielen 3,9 Milliarden Dollar der roten Zahlen.

Mobilfunkanbieter Freenet tritt auf der Stelle

HAMBURG - Der Mobilfunkanbieter Freenet <DE000A0Z2ZZ5> hat für das abgelaufene Quartal einen stagnierenden Umsatz und Betriebsgewinn (Ebitda) präsentiert. Die Erlöse lagen mit 699,1 Millionen Euro nur 2,5 Millionen höher als im Vorjahreszeitraum, geht aus der Mitteilung des MDax <DE0008467416>-Konzerns vom Donnerstagabend hervor.

ROUNDUP: LEG Immobilien verdient dank steigender Mieten mehr

DÜSSELDORF - Steigende Mieten und die jüngsten Wohnungszukäufe haben dem Immobilienkonzern LEG <DE000LEG1110> im zweiten Quartal 2019 zu mehr Gewinn verholfen. "Wir sehen uns auf einem guten Weg, unsere gesteckten Ziele unter Berücksichtigung unserer Kauf- und Verkaufsaktivitäten zu erreichen", erklärte der seit Juni amtierende Unternehmenschef Lars von Lackum am Freitag die Quartalszahlen. Die Perspektiven für das Gewinn- und Wertwachstum blieben positiv.

ROUNDUP: Innogy sieht keine Entspannung auf britischem Markt - Kurs sinkt

ESSEN - Innogy <DE000A2AADD2> erwartet auch in der zweiten Jahreshälfte keine Entspannung im britischen Vertriebsgeschäft. Der operative Verlust (Ebit) in dieser Sparte könne sich deshalb bis Jahresende mehr als verdoppeln, wie Innogy am Freitag bei der Vorlage der Halbjahreszahlen in Essen mitteilte. In den ersten sechs Monaten lag der operative Verlust in diesem Bereich bei 81 Millionen Euro. Am Ende des Jahres könnte er auf 250 Millionen Euro ansteigen, sagte der Finanzchef Bernhard Günther während einer Telefonkonferenz. Die Zahl der Kunden sinkt in Großbritannien, gleichzeitig hat die Regierung dort Preisobergrenzen eingeführt.

ROUNDUP 2/Huawei: Können Android in Smartphones sofort ersetzen

PEKING - Huawei ist nach eigenen Angaben schon jetzt in der Lage, in seinen Smartphones das Google <US02079K1079>-System Android durch eigene Software zu ersetzen. Der chinesische Smartphone-Anbieter und Netzwerk-Ausrüster stellte am Freitag sein Betriebssystem mit dem Namen Harmony OS vor, dass auch in Computern, Tablets, Smartwatches, Autos und anderer vernetzter Technik laufen soll.

ROUNDUP: Scheinwerferfirma Hella mit Sorgen - Autonomes Fahren großes Thema

LIPPSTADT - Der Autozulieferer Hella <DE000A13SX22> blickt pessimistisch auf das laufende Geschäftsjahr. Die globale Autoproduktion werde nach eigenen Erwartungen um fünf bis sechs Prozent runterfahren, sagte Konzernchef Rolf Breidenbach am Freitag in Düsseldorf. Das werde auch seine Firma zu spüren bekommen. Positiveren Prognosen, wonach der Markt sich bald erhole und es insgesamt nur ein kleines Minus geben werde, schenkt er vorerst keinen Glauben. Es sei möglich, dass der Hella-Jahresumsatz auf gleicher Basis erstmals seit etwa 15 Jahren schrumpfe, so der Manager des MDax <DE0008467416>-Konzerns. "Das wirtschaftliche Umfeld trübt sich aus unserer Sicht weiter ein." Gründe seien die China-Marktschwäche, Handelskonflikte und politische Unsicherheiten.

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Kundenhinweis: ROUNDUP: Sie lesen im Unternehmens-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst. /mis