IAA: BMW profitiert weiter vom Aufschwung bei SUVs

MÜNCHEN - Der Autobauer BMW <DE0005190003> profitiert in der Branchenflaute weiter vom starken Verkauf seiner Stadtgeländewagen. Im vergangenen Monat setzte das Unternehmen von seiner Stammmarke 157 889 Autos ab und damit 4,1 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie der Dax <DE0008469008>-Konzern am Montag in München vor Beginn der Automesse IAA mitteilte. Verantwortlich für das Plus waren insbesondere die SUV-Modelle, von denen BMW gut ein Drittel mehr verkaufte als ein Jahr zuvor. "Unsere neuen X Modelle sind bei den Kunden sehr beliebt", sagte Vertriebschef Pieter Nota. Die Stadtgeländewagen machten knapp die Hälfte der verkauften BMW-Autos aus.

Elliott-Hedgefonds macht Druck bei AT&T - Aktie steigt kräftig

NEW YORK/DALLAS - Der einflussreiche New Yorker Hedgefonds Elliott mischt jetzt auch beim Telekom-Riesen AT&T <US00206R1023> mit. Der bekannte Finanzinvestor legte am Montag eine Beteiligung im Wert von rund 3,2 Milliarden Dollar (2,9 Mrd Euro) an dem US-Konzern offen und forderte in einem Brief an die Unternehmensführung weitreichende Maßnahmen, um die Rendite für die Aktionäre zu erhöhen.

Nissan-Chef Saikawa tritt zum 16. September zurück

YOKOHAMA - Der Chef des japanischen Renault <FR0000131906>-Partners Nissan <JP3672400003>, Hiroto Saikawa, tritt zurück. Das teilte der japanische Autobauer nach einer Sitzung des Verwaltungsrates am Montag in Yokohama mit

IPO/'WSJ': WeWork erwägt für Börsengang niedrigere Bewertung als gedacht

NEW YORK - Der US-amerikanische Büroraum-Anbieter WeWork fasst angesichts weitreichender Skepsis seiner Investoren laut einem Pressebericht eine deutlich niedrigere Bewertung für den geplanten Börsengang ins Auge als zunächst angenommen. Die Muttergesellschaft denke über eine Summe nach, die sogar unter der 20 Milliarden-Dollar-Marke liegen könnte, berichtete das "Wall Street Journal" am Sonntagabend unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Anfang des Jahres hatte das Unternehmen 47 Milliarden Dollar von privaten Investoren eingesammelt.

Auto-Absatz in China fällt deutlich

PEKING - Der Auto-Absatz in China ist im August um 9,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Insgesamt wurden 1,59 Millionen Autos verkauft, wie der chinesische Branchenverband PCA (Passenger Car Association) am Montag in Peking mitteilte. Hintergrund seien die sich verlangsamende Konjunktur und der Handelsstreit mit den USA.

IFA/Sonys Smartphone-Chef: Trotz Absatzeinbruchs auf dem Weg zur Wende

BERLIN - Sony <JP3435000009> sieht sich trotz eines weiteren Absatzeinbruchs bei seinen Smartphones auf Kurs, das Steuer in dem Geschäft herumzureißen. Er sei jetzt sogar zuversichtlicher als Anfang des Jahres, sagte der zuständige Spartenchef Mitsuya Kishida auf der Technik-Messe IFA in Berlin. Das Top-Modell Xperia 1, bei dem Sony den Fokus auf Video-Inhalte und Musik legte, verkaufe sich gut. Auf der IFA stellte Sony das nächste Modell Xperia 5 vor, das mit etwas kompakterer Form vor allem mehr Frauen ansprechen soll.

ROUNDUP: British Airways sagt wegen Pilotenstreiks fast alle Flüge ab

LONDON - Die Fluggesellschaft British Airways hat wegen eines Pilotenstreiks nahezu alle Flüge gestrichen. Es habe keine Möglichkeit gegeben vorherzusagen, wie viele Piloten zur Arbeit kommen oder welche Flugzeuge sie fliegen dürfen, teilte die Airline am Montagmorgen in London mit. "Wir hatten daher keine andere Wahl, als unsere Flüge zu fast 100 Prozent abzusagen."

Air France-KLM enttäuscht mit Buchungszahlen - Aktie verliert kräftig

PARIS - Die Fluggesellschaft Air France-KLM <FR0000031122> bekommt das schwächere Konjunkturumfeld zu spüren. Die Buchungen in der Hauptreisezeit seien geringer ausgefallen als erwartet, teilte der französisch-niederländische Konzern am Montag in Paris mit. Das kam am Aktienmarkt nicht gut an. Das Papier verlor gegen Mittag mehr als acht Prozent. Der europäische Sektor für Reise- und Freizeitwerte <CH0019112744> gehörte mit minus 0,6 Prozent zu den schwächsten der Stoxx-600-Übersicht.

MONTE CARLO/ROUNDUP: Rückversicherer wittern nach 'Dorian' etwas Morgenluft

MONTE CARLO - Die großen Rückversicherer wittern nach zwei Katastrophenjahren und Hurrikan "Dorian" die Chance auf höhere Prämien. Beim Branchentreffen in Monte Carlo wagte von den Weltmarktführern aber nur der Branchendritte, Hannover Rück, eine konkrete Prognose. Bei der Vertragserneuerung zum Jahreswechsel dürfte Rückversicherungsschutz für Erstversicherer im Schnitt um zwei bis fünf Prozent teurer werden, sagte Hannover-Rück-Vorstand Sven Althoff voraus.

Commerzbank: Windenergie bleibt weltweit ein starker Markt

HAMBURG/HUSUM - In Deutschland schwächelt der Ausbau der Windenergie, aber weltweit ist die Lage für die Branche nach Einschätzung der Commerzbank sehr viel günstiger. Für die Windenergie an Land sei in den kommenden zehn Jahren mit einem jährlichen Zubau von ungefähr 60 Gigawatt zu rechnen, heißt es in einer Analyse zur bevorstehenden Fachmesse Husum Wind, die am Montag in Hamburg vorgelegt wurde. Das wären mehr als 17 000 Windräder mit einer Kapazität von 3,5 Megawatt, die Jahr für Jahr weltweit neu errichtet werden - allerdings unter regionalen Schwankungen wegen politischer Veränderungen. Etwa die Hälfte der neuen Windräder entsteht in Asien.

Innogy liefert Windstrom an die Deutsche Bahn

ESSEN - Die Deutsche Bahn wird ab 2024 einen Teil ihres Strombedarfs aus einem Windpark in der Nordsee decken. Betrieben wird der Windpark 35 km nordöstlich von Helgoland von der RWE <DE0007037129>-Tochter Innogy <DE000A2AADD2>. Der Liefervertrag laufe über fünf Jahre, teilten beide Seiten am Montag mit. Das Liefervolumen betrage 25 Megawatt, das seien etwa 8 Prozent der Gesamterzeugung des Windparks mit insgesamt 48 Anlagen.

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Kundenhinweis: ROUNDUP: Sie lesen im Unternehmens-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst. /nas