ROUNDUP: Uniper mit Milliardenverlust im Halbjahr - Aktie sackt ab

DÜSSELDORF - Der angeschlagene Energiekonzern Uniper sieht nach einem Milliardenverlust im ersten Halbjahr wegen ausbleibender russischer Gaslieferungen kurzfristig keine Besserung. Für das laufende Jahr rechnet der MDax -Konzern mit einem negativen Ergebnis. Angesichts des volatilen Umfeldes gab das Management am Mittwoch bei der Zahlenvorlage in Düsseldorf aber keine konkrete Prognose ab. "Für 2023 erwarten wir eine Ergebnisverbesserung und streben an, ab 2024 die Verlustzone zu verlassen", sagte Finanzchefin Tiina Tuomela laut Mitteilung. Der Kurs der Aktie sackte im frühen Handel als Schlusslicht im Nebenwerteindex um rund neun Prozent ab.

Uniper schreibt täglich 60 Millionen Euro Verlust wegen Ersatz-Gas

DÜSSELDORF - Deutschlands größter Gasimporteur Uniper schreibt seit der Reduzierung der russischen Gasliefermengen Mitte Juni nach eigenen Angaben täglich im Schnitt über 60 Millionen Euro Verlust. Grund ist die Gas-Ersatzbeschaffung nach dem Ausfall eines Großteils der bisherigen russischen Lieferungen. Zeitweise lägen die täglichen Verluste sogar bei über 100 Millionen Euro, sagte Uniper-Vorstandschef Klaus-Dieter Maubach am Mittwoch in Düsseldorf bei der Vorlage der Halbjahreszahlen. Vom 15. Juni bis Mittwoch hätten sich die Verluste auf insgesamt 3,8 Milliarden Euro summiert.

ROUNDUP: Musks neue Twitter-Posse: Kauf von Manchester United war ein Witz

AUSTIN - Erst sorgte der exzentrische Tech-Milliardär Elon Musk in der Sportwelt mit seinem Tweet zum Kauf des englischen Fußball-Clubs Manchester United für Aufregung, dann ruderte er wieder zurück. "Das ist ein langjähriger Scherz auf Twitter. Ich kaufe keine Sportteams", twitterte der Tesla-Chef in der Nacht zum Mittwoch. "Standup ist meine Nebenbeschäftigung." Zuvor hatte der 51-Jährige in dem sozialen Netzwerk, in dem er mehr als 103 Millionen Follower hat, geschrieben: "Außerdem kaufe ich Manchester United. Gern geschehen."

China startet durch: Aber deutsche Autobauer verlieren Marktanteile

PEKING - Deutsche Autobauer haben kräftig Marktanteile in China verloren, während der größte Automarkt der Welt wieder an Schwung gewinnt. China sei erneut die "Lokomotive", meinte Branchenexperte Ferdinand Dudenhöffer vom Duisburger Center Automotive Research (CAR) am Mittwoch in einer Analyse. Obwohl der globale Autoabsatz in diesem Jahr voraussichtlich um 3,2 Prozent zurückgehen dürfte, soll der Markt in China um fünf Prozent zulegen, schätzt Dudenhöffer.

ROUNDUP 2: Grand City Properties verdient dank Zukäufen mehr

LUXEMBURG - Der Wohnimmobilienkonzern Grand City Properties hat im ersten Halbjahr von einer starken Nachfrage nach Wohnungen sowie von Zukäufen profitiert. Das operative Ergebnis (FFO I) legte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um drei Prozent auf gut 97 Millionen Euro zu, wie das im MDax notierte Unternehmen am Montag in Luxemburg mitteilte. Die Aktie legte am frühen Nachmittag um rund 1,3 Prozent zu.

Fed warnt Banken vor Risiken bei Kryptogeschäften

WASHINGTON - Viele Finanzfirmen wollen bei Kryptoanlagen mitmischen, doch die US-Notenbank Fed ruft zur Vorsicht auf. Das neu entstehende Geschäftsfeld biete zwar Gelegenheiten, könne jedoch Risiken hinsichtlich des Verbraucherschutzes und der Finanzmarktstabilität bergen, warnte die Fed am Dienstag (Ortszeit). Banken müssten unbedingt vorab prüfen, ob etwaige Kryptogeschäfte legal sind und die Finanzaufseher im Voraus über ihre Pläne informieren.

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