ROUNDUP: Brenntag erhöht Jahresziele - Aktien gefragt

ESSEN - Der Chemikalienhändler Brenntag rechnet für das laufende Jahr mit mehr Gewinn als bisher. Der positive Trend setze sich nach einem starken Jahresstart auch im laufenden Quartal fort, teilte der MDax-Konzern am Donnerstagabend in Essen mit. An der Börse befeuerten die Nachrichten am Freitag den Kurs der Brenntag-Aktie.

Bundesnetzagentur will Renditen der Netzbetreiber kürzen

BONN - Die Bundesnetzagentur will den Betreibern der Strom- und Gasnetze in Deutschland die Renditen auf ihr eingesetztes Kapital kürzen. Der Eigenkapitalzins für neue Investitionen soll in der nächsten Regulierungsperiode von derzeit 6,9 auf knapp 4,6 Prozent sinken, wie aus einem Schreiben von Netzagentur-Chef Jochen Homann an den Beirat der Behörde hervorgeht.

Lufthansa: Staatshilfe möglichst vor Bundestagswahl zurückzahlen

SCHÖNEFELD - Die Lufthansa will staatliche Milliardenhilfe aus der Corona-Krise in wenigen Monaten zurückzahlen. "Wir waren eines der ersten Unternehmen, das von der Bundesregierung gerettet wurde", sagte Vorstandschef Carsten Spohr am Freitag bei der Nationalen Luftfahrtkonferenz in Schönefeld. "Wir wollen auch eines der ersten Unternehmen sein, dass die Rettungsmittel zurückzahlt - hoffentlich noch vor der Bundestagswahl. Da sind wir dran." Der Wahltermin ist am 26. September.

ROUNDUP: Rohstoff- und Chipmangel bremsen die Autoindustrie

MÜNCHEN - Die Verdopplung der Rohstoffkosten und fehlende Elektronikchips werden die Erholung der Autoindustrie nach einer Studie der Unternehmensberatung AlixPartners noch auf Jahre bremsen. Weltweit würden dieses Jahr voraussichtlich etwa 83 Millionen Autos verkauft. Die 2018 erreichte Rekordmarke von 94 Millionen Autos werde wohl erst wieder 2025 erreicht.

ROUNDUP: Reiseerleichterungen für Griechenland und Frankreich

BERLIN - Für Reiserückkehrer aus Frankreich, Griechenland, der Schweiz und weiteren Ländern und Regionen werden ab Sonntag die Bestimmungen gelockert. Wegen sinkender Corona-Infektionszahlen werden sie von der Liste der Risikogebiete gestrichen, wie das Robert Koch-Institut am Freitag mitteilte. Die Bundesregierung nimmt demnach auch Belgien, Norwegen und einzelne Regionen in Dänemark, den Niederlanden und Spanien von der Liste.

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