ROUNDUP: CTS Eventim verkauft mehr Online-Tickets - Warten auf Maut-Rechnung

MÜNCHEN - Der Veranstalter und Ticketverkäufer CTS Eventim <DE0005470306> hat im ersten Halbjahr weiter ein gutes Geschäft mit Konzerten und Festivals gemacht. Zudem konnten die Münchner mehr Online-Tickets verkaufen. Das hat insgesamt zu einem deutlichen Umsatz- und Ergebnisanstieg in den ersten sechs Monaten geführt, wie der SDax <DE0009653386>-Konzern am Donnerstag in München mitteilte.

ROUNDUP 2: Thyssenkrupp reicht Klage gegen EU-Verbot der Stahlfusion ein

ESSEN - Der Industriekonzern Thyssenkrupp <DE0007500001> reicht wie angekündigt Klage beim Gericht der Europäischen Union (EuG) in Luxemburg gegen das Verbot der Stahlfusion mit Tata Steel ein. Das Unternehmen halte die Entscheidung der EU-Kommission, den Zusammenschluss wegen Wettbewerbsbedenken zu untersagen, für falsch, erklärte Vorstand Donatus Kaufmann. Die Essener rechnen aber nicht damit, dass sie auf diesem Weg die Fusion doch noch durchsetzen können. Sie messen der Klage, die in der ersten Instanz zwei bis drei Jahre in Anspruch nehmen dürfte, grundsätzliche Bedeutung zu. Die Aktie lag am Mittag deutlich im Plus.

'MM': Aufzugsparte von Thyssenkrupp bei Finanzinvestoren gefragt - Aktie legt zu

HAMBURG - Die Aufzugsparte von Thyssenkrupp <DE0007500001> stößt auf großes Interesse von Finanzinvestoren. Zu den interessierten Adressen zähle alles, was in der Branche Rang und Namen habe: Advent, Apollo, CVC, Carlyle <US14309L1026>, KKR und wohl auch EQT, berichtet das "Manager Magazin" am Donnerstag. Für Private Equity sei der Fall eine einmalige Gelegenheit, zitiert das Magazin namentlich nicht genannte Investmentbanker. Es sei "längst klar", dass Finanzinvestoren dem Konzernchef Guido Kerkhoff ein Angebot unterbreiten würden, das er "vielleicht nachverhandeln, aber nicht ablehnen" könne.

Kreise: iPhones bekommen weiteres Objektiv und 'Pro'-Namenszusatz

SAN FRANCISCO - Neue Spitzenmodelle des iPhones von Apple <US0378331005> sollen im Herbst offenbar ein zusätzliches Ultra-Weitwinkel-Objektiv sowie den Namenszusatz "Pro" bekommen. Der für die Trefferquote seiner iPhone-Vorabinformationen bekannte Bloomberg-Reporter Mark Gurman bekräftigte damit Gerüchte, die seit einigen Wochen im Umlauf sind. Die Vorstellung der neuen Modelle wird für den 10. September erwartet, nachdem in entsprechender Hinweis in einer Vorab-Version neuer Software gefunden wurde.

Kreise: Societe Generale prüft Verkauf von Investmentsparte Lyxor

FRANKFURT - Die französische Großbank Societe Generale <FR0000130809> prüft unterrichteten Kreisen zufolge verschiedene Optionen für ihre Investmentsparte Lyxor. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg am Donnerstag mit Bezug auf mit der Prüfung vertraute Personen berichtet, werden derzeit verschiedene Möglichkeiten durchgespielt. Dazu sollen der Verkauf oder die Verschmelzung mit einem anderen Institut gehören. Es sei aber noch keine Entscheidung gefallen. Letztlich könnte man sich auch dafür entscheiden, Lyxor zu behalten, hieß es.

VW will mit neuem Logo zum Weltmarktführer bei E-Autos werden

WOLFSBURG - Ein Kreis, zwei Buchstaben: Volkswagen <DE0007664039> will sich nach dem Dieselskandal mit einem reduzierten VW <DE0007664039>-Logo künftig authentischer und umweltfreundlicher präsentieren. "Volkswagen ist auf dem Weg zu emissionsfreier Mobilität für alle", sagte VW-Markenvorstand Ralf Brandstätter am Donnerstag in Wolfsburg. Das Ziel sei, mit jährlich einer Million verkaufter elektrischer Fahrzeuge bis 2025 zum Weltmarktführer in der E-Mobilität zu werden. Der Markenauftritt wurde dafür komplett überarbeitet. "Damit wollen wir uns die Anerkennung der Gesellschaft wieder verdienen."

Finanzaufsicht prüft BMW-Kommunikation über Führungswechsel

FRANKFURT/MÜNCHEN - Die Finanzaufsicht Bafin prüft, ob der Autohersteller BMW <DE0005190003> die Öffentlichkeit rechtzeitig über den Wechsel des Vorstandsvorsitzenden informiert hat. Das teilte die Behörde am Donnerstag mit. Zuvor hatte die "Wirtschaftswoche" darüber berichtet.

ROUNDUP: Bertrandt wird wegen schwacher Autoindustrie pessimistischer

EHNINGEN - Der Entwicklungsdienstleister für die Auto- und die Luftfahrtbranche Bertrandt <DE0005232805> zeigt sich für das laufende Geschäftsjahr 2018/19 pessimistischer. Die konjunkturelle Schwäche der Autoindustrie und die geplanten Sparprogramme der Hersteller und Zulieferer könnten zu kurzfristigen Projektverschiebungen führen, teilte der im SDax <DE0009653386> notierte Konzern am Mittwochabend in Ehningen mit. Daher erwartet das Unternehmen nun nur noch ein operatives Ergebnis (Ebit) zwischen 52,1 und 80,3 Millionen Euro. Bislang war Bertrandt von 72,9 bis 96,4 Millionen Euro ausgegangen.

Nordamerika-Geschäft gibt Jost Werke Auftrieb

NEU-ISENBURG - Der Nutzfahrzeugzulieferer Jost Werke <DE000JST4000> hat im zweiten Quartal von einer guten Nachfrage in Nordamerika profitiert. Der Umsatz stieg um 5,7 Prozent auf knapp 202 Millionen Euro, wie der SDax-Konzern am Donnerstag in Neu-Isenburg mitteilte. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) verbesserte sich um 6,6 Prozent auf 22,7 Millionen Euro. Insbesondere das hohe Wachstum in Nordamerika habe Rückenwind gegeben, kommentierte Konzernchef Lars Brorsen. "Aber auch die Entwicklung in den anderen Regionen war angesichts des Marktumfelds durchaus erfreulich."

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