ROUNDUP 2: Eon erwartet nach Innogy-Übernahme höheren Gewinn - Stetige Dividende

ESSEN - Der Energiekonzern Eon will nach der Übernahme des Konkurrenten Innogy den Gewinn in den kommenden Jahren deutlich steigern. Dabei helfen sollen Einsparungen in Verwaltung und Informationstechnik. Nach der Übernahme wird der Anteil regulierter Geschäfte bei Eon bei rund 80 Prozent liegen, sagte Konzernchef Johannes Teyssen am Mittwoch in Essen. Damit werde Eon berechenbarer und widerstandsfähiger, erklärte er. Aktionäre sollen mit einer stetig steigenden Dividende rechnen können. Teyssen sieht Eon zudem in der Krise im Zuge der Corona-Pandemie widerstandsfähig und gut aufgestellt.

ROUNDUP: Thyssenkrupp streicht im Stahlgeschäft 3000 Stellen

ESSEN - Thyssenkrupp hat sich mit der IG Metall über den Abbau von 3000 Stellen in seinem Stahlbereich geeinigt. Einer neuer Tarifvertrag sieht vor, dass betriebsbedingte Kündigungen vermieden werden sollen. Die Beschäftigungssicherung gilt bis zum 31. März 2026, wie Thyssenkrupp am Mittwoch mitteilte. Vom Stellenabbau sind 2000 Mitarbeiter in der Produktion und 1000 in der Verwaltung betroffen. Das Unternehmen hatte im Stahlbereich Ende vergangenen Jahres rund 28 000 Mitarbeiter.

Nike steigert Umsatz trotz Corona-Krise deutlich

BEAVERTON - Der weltgrößte Sportartikelhersteller Nike hat im vergangenen Geschäftsquartal trotz erster Belastungen durch die Coronavirus-Krise deutlich mehr Umsatz gemacht. Die Erlöse kletterten in den drei Monaten bis Ende Februar im Jahresvergleich um fünf Prozent auf 10,1 Milliarden US-Dollar, wie der Adidas -Rivale am Dienstag nach US-Börsenschluss am Konzernsitz in Beaverton mitteilte. Die Markterwartungen wurden damit bei Weitem übertroffen, die Aktie reagierte nachbörslich zunächst mit einem starken Kursanstieg.

ROUNDUP: Sixt will mit Einsparungen und kleinerer Flotte Corona-Folgen eindämmen

PULLACH - Der Autovermieter Sixt stemmt sich mit Kostensenkungen, verzögerten Investitionen und einer verkleinerten Flotte gegen die Folgen der weltweiten Corona-Pandemie. Die Verschiebung von Investitionen sowie Einsparungen bei Personal- und Sachaufwendungen in Höhe von bis zu 100 Millionen Euro sollen die Kostensituation deutlich verbessern, wie der im SDax notierte Konzern am Mittwoch in Pullach bei der Veröffentlichung detaillierter Jahreszahlen mitteilte.

ROUNDUP: Zooplus geht neues Jahr vorsichtig an - Aktie sackt ab

MÜNCHEN - Der Online-Tierbedarfshändler Zooplus rechnet im laufenden Jahr wegen der Covid-19-Pandemie mit einem Rückgang des operativen Ergebnisses. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) solle zwar positiv bis ausgeglichen ausfallen und damit nicht ins Minus rutschen, werde aber dennoch unter dem Bereich des Vorjahres erwartet, teilte das SDax -Unternehmen am Mittwoch in München mit. Die Aktie sackte zuletzt um rund 18 Prozent ab, war zuletzt aber auch stark gestiegen.

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ROUNDUP: Sie lesen im Unternehmens-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/jha