ROUNDUP: Leonardo-Konzern steigt bei früherer Airbus-Tochter Hensoldt ein

TAUFKIRCHEN/ROM - Der italienische Rüstungs- und Luftfahrtkonzern Leonardo wird neuer Großaktionär beim deutschen Rüstungselektronik-Hersteller Hensoldt . Der US-Finanzinvestor KKR verkauft ein Aktienpaket von 25,1 Prozent an die Italiener, wie Hensoldt am Samstag in Taufkirchen bei München mitteilte. Darüber sei ein entsprechender Kaufvertrag geschlossen worden. An der Börse wurden die Nachrichten mit einem Kurssprung belohnt.

ROUNDUP: Philips erhöht Umsatzziel - Rückstellungen belasten

AMSTERDAM - Der niederländische Medizintechnikkonzern Philips ist mit deutlichen Zuwächsen ins Jahr gestartet. Der Konkurrent von Siemens Healthineers erhöhte daher seine Umsatzprognose für das laufende Jahr. Einen Wermutstropfen bildete eine millionenschwere Rückstellung wegen Qualitätsproblemen, die auf das Ergebnis drückte. Die Aktie büßte am Montagmorgen in Amsterdam mehr als zwei Prozent ein.

ROUNDUP: Nestle verhandelt über Kauf von US-Vitaminhersteller Bountiful

VEVEY - Der Nahrungsmittelkonzern Nestlé will sich im Bereich der Nahrungsergänzungsmittel mit einem milliardenschweren Zukauf verstärken. Es liefen Verhandlungen mit dem US-Vitaminherstellers Bountiful über eine Übernahme, teilte Nestle am Montag in Vevey mit. Am Freitagabend hatte das "Wall Street Journal" (WSJ) über einen möglichen Kauf berichtet und unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen von einem möglichen Volumen im mittleren einstelligen Milliardenbereich geschrieben.

IPO/Kreise: Synlab muss bei Börsengang kleinere Brötchen backen als erhofft

MÜNCHEN - Die Nachfrage nach den Aktien von Synlab ist beim Börsengang des Labordienstleisters offenbar geringer als erhofft. Der Preis je Aktie werde wohl bei 18 Euro liegen, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg am Montag unter Berufung auf die Angebotsunterlagen schreibt. Das wäre das untere Ende der zuvor festgelegten Preisspanne von 18 bis 23 Euro. Zudem werden die Altaktionäre den Angaben zufolge nun wohl lediglich 15 Millionen statt wie bisher geplant 27,5 Millionen Aktien verkaufen.

IPO: EQT will Software-Anbieter Suse im zweiten Quartal an Börse bringen

NÜRNBERG - Der Linux-Software-Anbieter Suse will bis Ende Juni an die Frankfurter Börse gehen. Der schwedische Finanzinvestor EQT plane die Erstnotierung von Suse im Prime Standard, teilte das Software-Unternehmen am Montag in Nürnberg mit. "Der geplante Börsengang gibt uns die strategische und finanzielle Flexibilität, mit der wir unsere langfristige Unabhängigkeit sichern können", sagte Unternehmenschefin Melissa Di Donato laut Mitteilung. Weitere Einzelheiten zum Börsengang gab es zunächst nicht. In Finanzkreisen war laut Handelsblatt zuletzt von einer möglichen Bewertung von bis zu neun Milliarden Euro die Rede. EQT hatte das Unternehmen erst im März 2019 für 2,5 Milliarden Euro gekauft.

ROUNDUP: Weltweite Militärausgaben trotz Corona-Krise weiter gestiegen

STOCKHOLM - Trotz globaler Corona-Krise und dem damit verbundenen Wirtschaftseinbruch haben die Länder der Erde im abgelaufenen Jahr erneut mehr Geld in ihre Militärapparate gesteckt. Wie das Stockholmer Friedensforschungsinstitut Sipri am Montag mitteilte, stiegen die weltweiten Militärausgaben im Jahr 2020 inflationsbereinigt um 2,6 Prozent auf schätzungsweise 1,981 Billionen Dollar (rund 1,65 Billionen Euro). Das sei ein Höchststand seit Beginn vergleichbarer Schätzungen im Jahr 1988. Deutschland legte dabei prozentual so stark zu wie kein anderer Top-10-Staat.

VW-Dieselaffäre: Strafverfolger klagen 15 weitere Führungskräfte an

BRAUNSCHWEIG - Ermittler in der Dieselaffäre bei Volkswagen haben erneut mehr als 1500 Seiten mit Vorwürfen an das Landgericht Braunschweig geschickt. Angeschuldigt sind 15 weitere Führungskräfte des VW -Konzerns und eines Zulieferbetriebes, wie Oberstaatsanwalt Klaus Ziehe der Deutschen Presse-Agentur in Braunschweig sagte. Ihnen wird Beihilfe zum Betrug in Tateinheit mit Steuerhinterziehung, Beihilfe zu mittelbarer Falschbeurkundung und strafbare Werbung vorgeworfen. Namen nannte die Staatsanwaltschaft nicht.

ROUNDUP: EU-Kommission unternimmt rechtliche Schritte gegen Astrazeneca

BRÜSSEL - Im Streit über ausbleibende Impfstofflieferungen hat die EU-Kommission rechtliche Schritte gegen den Hersteller Astrazeneca eingeleitet. Man habe das Verfahren vor einem belgischen Gericht auch im Namen der 27 Mitgliedsstaaten gestartet, teilte ein Kommissionssprecher am Montag mit.

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ROUNDUP: Sie lesen im Unternehmens-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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