ROUNDUP: Stratec nach starkem Quartal optimistischer für 2021 - Aktie steigt

BIRKENFELD - Die Nachfrage beim Diagnostik-Spezialisten Stratec brummt weiterhin. Nach einer besser als erwartet ausgefallenen Entwicklung im ersten Quartal erhöhte das Unternehmen seine Prognose für das laufende Jahr. Die Neuigkeiten kamen am Markt gut an: Die Aktie des SDax-Unternehmens sprang am Dienstagmorgen zwischenzeitlich um 16 Prozent nach oben, zuletzt waren es noch fast 11 Prozent Plus.

'MM': Hella-Eignerfamilie erwägt Verkauf der Aktienmehrheit am Autozulieferer

HAMBURG - Die Industriellenfamilie Hueck prüft einem Pressebericht zufolge den Verkauf ihres 60-prozentigen Anteils am Autozulieferer Hella . Hella-Eignerfamilie habe bereits eine Investmentbank damit beauftragt, Angebote für ihre Aktienmehrheit einzuholen, berichtet das Manager Magazin ("MM") am Dienstag unter Verweis auf mit der Sache vertraute Personen. Sollte es tatsächlich zum Verkauf der Anteile des seit 2014 börsennotierten MDax -Konzerns aus dem westfälischen Lippstadt kommen, könnten dessen Tage an der Börse gezählt sein, heißt es in dem Bericht weiter. An der Börse kamen die Nachrichten gut an, die Hella-Aktie legte nach Bekanntwerden des Berichts rund 8 Prozent zu.

ROUNDUP 3: Tesla mit Rekordgewinn - Keine Klarheit in Grünheide

PALO ALTO/GRÜNHEIDE - Der Elektroautobauer Tesla hat zu Jahresbeginn seinen bisher höchsten Quartalsgewinn eingefahren. Die Firma von Tech-Milliardär Elon Musk verdiente im ersten Vierteljahr 438 Millionen Dollar (362 Mio Euro) - nach nur 16 Millionen Dollar ein Jahr zuvor. Unterdessen hat Tesla weiter keine Klarheit darüber, wann es grünes Licht der Behörden für den Produktionsstart im neuen Werk in Grünheide bei Berlin gibt.

ROUNDUP: BP startet nach Gewinnsprung mit Aktienrückkäufen - Aktie profitiert

LONDON - Der britische Ölkonzern BP startet nach einem überraschend deutlichen Gewinnsprung zum Jahresstart mit Aktienrückkäufen. Im zweiten Quartal sollen Aktien im Wert von 500 Millionen US-Dollar (413 Mio Euro) zurückgekauft werden, teilte der Konzern am Dienstag in London mit. Bereits Anfang April hatte der Ölmulti einen solchen Schritt in Aussicht gestellt, nachdem er sein Ziel für den Schuldenabbau schneller als erwartet erreicht hatte.

ROUNDUP: Industrierecycler Befesa erholt sich weiter - Kurs bricht trotzdem ein

LUXEMBURG - Der Industrierecycler Befesa peilt nach einer deutlichen Erholung im ersten Quartal einen Gewinnsprung im laufenden Jahr an. An der Börse brach die Befesa-Aktie am Dienstagmorgen trotzdem ein. Anleger machten erst einmal Kasse, nachdem der Kurs schon vor der Zahlenvorlage stark gestiegen war.

ROUNDUP: Covid-19 belastet Novartis zum Jahresstart - Sandoz-Prognose gesenkt

BASEL - Die Corona-Krise lastet weiterhin auf den Geschäften des Pharmakonzerns Novartis . Weil in manchen Absatzregionen der Schweizer noch immer Lockdowns und Einschränkungen herrschen, musste das Unternehmen Gewinneinbußen hinnehmen und schnitt dabei noch schlechter ab als von Analysten befürchtet. Schlecht lief es auch für die Tochter Sandoz, für die Konzernchef Vas Narasimhan deshalb die Jahresprognosen senkte. An der Schweizer Börse lag die Novartis-Aktie am Dienstagmorgen kurz nach dem Handelsbeginn leicht im Minus.

ROUNDUP: Hedgefonds-Pleite dämpft Gewinnanstieg bei UBS - Aktie verliert

ZÜRICH - Die Pleite des US-Hedgefonds Archegos ist auch die Großbank UBS teuer zu stehen gekommen. Allerdings kam das größte Kreditinstitut der Schweiz weitaus glimpflicher davon als seine heimische Rivalin Credit Suisse . Da das sonstige Geschäft brummte und UBS-Chef Ralph Hamers weniger Kreditausfälle erwartet als zuletzt, verdiente die Bank im ersten Quartal gut 1,8 Milliarden US-Dollar (1,5 Mrd Euro) und damit 14 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie sie am Dienstag in Zürich mitteilte. An der Börse wurden die Nachrichten dennoch mit Enttäuschung aufgenommen.

ROUNDUP: HSBC profitiert von besserer Lage bei Krediten - Aktie legt zu

LONDON - Geringere Sorgen wegen fauler Kredite, ein glänzendes Kapitalmarktgeschäft und Einsparungen haben der britischen Bank HSBC zum Jahresstart einen hohen Gewinn beschert. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Steuern lag im ersten Quartal mit 6,4 Milliarden US-Dollar (5,3 Mrd Euro) mehr als doppelt so hoch wie ein Jahr zuvor, wie die auf Asien fokussierte Bank am Dienstag in London mitteilte. Von Bloomberg befragte Experten hatten mit einem deutlich niedrigeren Ergebnis gerechnet.

Starke Nachfrage beflügelt Paketdienst UPS

ATLANTA - Ein Boom in allen Geschäftsfeldern hat den US-Paketdienst UPS im ersten Quartal überraschend stark angetrieben. Der Umsatz sprang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 27 Prozent auf 22,9 Milliarden US-Dollar (18,9 Mrd Euro) nach oben, wie United Parcel Service (UPS) am Dienstag in Atlanta mitteilte. Der Überschuss verfünffachte sich sogar auf 4,8 Milliarden Dollar. Dies lag jedoch vor allem an einem staatlichen Rettungsprogramm für die Pensionen der Mitarbeiter, das UPS von teuren Verpflichtungen entlastet. Ohne Sondereffekte wäre der Gewinn auf 2,4 Milliarden Dollar gestiegen, und auch dies war mehr als von Analysten im Schnitt erwartet.

Uniper wird dank starkem Energiehandel optimistischer für 2021

DÜSSELDORF - Der Energiekonzern Uniper wird nach einem starken ersten Quartal optimistischer für das Gesamtjahr. Im ersten Quartal lag das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) nach vorläufigen Zahlen bei 730 Millionen Euro nach 651 Millionen ein Jahr zuvor. Grund sei der globale Energiehandel, der sich besser entwickelt habe als erwartet, teilte Uniper am Dienstag überraschend in Düsseldorf mit.

GE leidet weiter unter Pandemie - Milliardenverlust durch Jet-Leasingsparte

BOSTON - Der Mischkonzern General Electric (GE) leidet auch zu Jahresbeginn weiter unter den Auswirkungen der Corona-Pandemie. Dabei laufen vor allem die Geschäfte im Luftfahrtbereich weiter schlecht. Lichtblick sind die erneuerbaren Energien, die General Electric satte Auftragszuwächse bescheren. Allein diese können jedoch die Rückgänge in den anderen Sparten nicht ausgleichen. Im ersten Quartal sanken daher die Umsätze um 12 Prozent auf 17,1 Milliarden US-Dollar (rund 14,1 Mrd Euro), wie das Unternehmen am Dienstag in Boston mitteilte. Das bereinigte Ergebnis der industriellen Geschäfte, eine für GE wichtige operative Kennziffer, sank um ein Fünftel auf 828 Millionen Dollar.

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