Kreise: Hedgefonds-Zahlungsausfall trifft Deutsche Bank weniger stark als andere

FRANKFURT/NEW YORK - Der Zahlungsausfall beim US-Hedgefonds Archegos Capital dürfte die Deutsche Bank einem Insider zufolge nicht so teuer zu stehen kommen wie etwa ihre schweizerische Rivalin Credit Suisse . Im Vergleich zu anderen Banken sei das Frankfurter Geldhaus bei Archegos nur mit einem Bruchteil der Summen engagiert, erfuhr die Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX am Montag von einer mit der Sache vertrauten Person. Bisher habe sie auch noch keine Verluste verbucht. Die Deutsche-Bank-Aktie büßte am Montagvormittag dennoch mehr als fünf Prozent ein und war damit größter Verlierer im Dax .

Credit Suisse von Zahlungsausfall von US-Hedgefonds betroffen

ZÜRICH - Die Credit Suisse (CS) ist nach der Greensill-Affäre nun von einem weiteren Rückschlag betroffen. Ein bedeutender Hedge-Fonds mit Sitz in den USA sei in der vergangenen Woche den Margenforderungen der Credit Suisse und einiger anderer Banken nicht nachgekommen, teilte die Schweizer Großbank am Montag mit.

Allianz: Suez-Stau kostet bis zu 10 Milliarden Dollar pro Woche

MÜNCHEN - Die Blockade des Suezkanals bedeutet für den Welthandel nach Schätzung der Allianz Einbußen von 6 bis 10 Milliarden Dollar pro Woche. 2019 seien durch den Kanal 1,25 Milliarden Tonnen Fracht befördert worden, 13 Prozent des gesamten Welthandelsvolumens, schreiben die Volkswirte der Allianz in einer am Freitag veröffentlichten Analyse. "Insbesondere wird dieser Zwischenfall zu Lieferverspätungen von Alltagsprodukten für Verbraucher weltweit führen", prophezeit Deutschlands größter Versicherer.

ROUNDUP 2/Commerzbank: Neuer Aufsichtsratschef gefunden

FRANKFURT - Die Commerzbank hat eine große Personalsorge weniger: Das Institut will die Spitze des Aufsichtsrates mit dem langjährigen Genossenschaftsbanker Helmut Gottschalk neu besetzen, wie der Frankfurter MDax-Konzern am späten Sonntagabend mitteilte.

Bund steigt bei Rüstungshersteller Hensoldt ein

MÜNCHEN - Der Bund hat aus sicherheitspolitischen Gründen eine Sperrminorität von 25,1 Prozent am Rüstungshersteller Hensoldt gekauft. Wie die staatliche Bankengruppe KfW am Montag mitteilte, hat sie die Beteiligung im Auftrag der Bundesregierung erworben.

ROUNDUP: Büroausstatter Takkt will 2021 wieder mehr Gewinn machen

STUTTGART - Der Büromöbelhändler Takkt will nach den starken Einbrüchen im Jahr 2020 beim Gewinn wieder Boden gutmachen. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) soll im laufenden Jahr bei 100 bis 120 Millionen Euro liegen, teilte das Unternehmen am Montag in Stuttgart mit. Analysten hatten ungefähr mit einem Ausblick in dieser Höhe gerechnet. Der Umsatz soll organisch um 7 bis 12 Prozent wachsen.

Weitere Meldungen

-ROUNDUP: WHO-Experten bekräftigen These des Corona-Ursprungs beim Tier

-Southwest Airlines bestellt weitere 100 Boeing 737 Max

-Erste Impfstoff-Lieferungen von Johnson & Johnson Mitte April

-Bosch-Personalchefin hält nichts von Frauenquote

-Kreise: Fahrdienst Didi will 500 Millionen US-Dollar für Roboterwagen°

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Unternehmens-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/fba