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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR von 17.00 Uhr - 13.03.2018

17:11 Uhr 13.03.2018

USA: Inflation legt wie erwartet etwas zu

WASHINGTON - In den USA haben sich die Verbraucherpreise im Februar wie erwartet entwickelt. Die Jahresinflationsrate sei von 2,1 Prozent im Vormonat auf 2,2 Prozent gestiegen, teilte das US-Arbeitsministerium am Dienstag in Washington mit. Volkswirte hatten damit gerechnet.

ROUNDUP 2: Einwohnerzahl stieg seit 2015 durch Zuwanderung um zwei Millionen

WIESBADEN/BERLIN - Deutschlands Bevölkerung ist durch Flüchtlinge und andere Zuwanderer seit Anfang 2015 um rund zwei Millionen Menschen gewachsen. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte, stellten die Rumänen mit rund 222 300 Menschen unter den Zugezogenen im Jahr 2016 - dem letzten Jahr, für das belastbare Zahlen vorliegen - die größte Gruppe. Im gleichen Zeitraum kamen rund 179 000 Syrer und 161 000 Polen nach Deutschland.

ROUNDUP/Juncker zu US-Zöllen: 'Werden unsere Industrie verteidigen'

BERLIN/STRASSBURG - EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat angesichts von US-Zöllen auf Aluminium und Stahl seine Drohung mit Gegenmaßnahmen bekräftigt. "Wir werden nicht tatenlos zusehen, wenn unsere Industrie von unfairen Handelsmaßnahmen getroffen wird, die europäische Jobs gefährden", sagte Juncker am Dienstag vor den Abgeordneten des EU-Parlaments in Straßburg. "Wir werden unsere Arbeiter verteidigen, wir werden unsere Industrie verteidigen." Die EU-Kommission prüft etwa Importabgaben auf US-Waren wie Whiskey, Motorräder und Erdnussbutter.

Großbritannien: Behörde beziffert Brexit-Rechnung auf 37,1 Milliarden

LONDON - Die offene Rechnung, die Großbritannien bei seinem anvisierten Austritt aus der Europäischen Union bezahlen muss, beträgt nach Angaben der britischen Haushaltsbehörde OBR 37,1 Milliarden Pfund. Diese Zahl nennt das Office for Budget Responsibility (OBR) in seinen am Dienstag veröffentlichten Wirtschaftsprognosen. Die Veröffentlichung ist die Grundlage für die Frühjahresansprache von Schatzkanzler Philip Hammond, die dieser am Dienstag im Parlament hielt.

ROUNDUP: EU verschärft Kampf gegen Steuerflucht - mit Einschränkungen

BRÜSSEL - Die Europäische Union verschärft den Kampf gegen Steuerhinterziehung und Steuervermeidung. Steuerberater, Buchhalter, Bankiers und Anwälte werden im Kampf gegen Steuerflucht künftig zu mehr Transparenz verpflichtet. Sie müssen sich nach einer Entscheidung der EU-Finanzminister in Zukunft an die Behörden wenden, wenn sie den Verdacht haben, dass ihre Klienten Steuern hinterziehen wollen oder wenn sie potenziell fragwürdige Steuermodelle für ihre Kunden erstellen. Bis die Maßnahmen gelten, dürfte es aber noch eine Weile dauern.

ROUNDUP: Ruf nach Reform für Arbeitslose - Spahn bekräftigt Hartz-Position

BERLIN - Nach der Welle der Kritik an den Hartz-IV-Äußerungen des designierten Gesundheitsministers Jens Spahn (CDU) wird der Ruf nach einer umfassenden Reform für Langzeitarbeitslose lauter. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mahnte: "Unser Ziel muss höher gesteckt sein, als dass die Menschen von Hartz IV oder anderen Transferleistungen leben." In der Debatte um die Arbeit der Tafeln hatte Spahn für Empörung gesorgt mit der Aussage, mit Hartz IV habe jeder, was er zum Leben brauche. "Niemand müsste in Deutschland hungern, wenn es die Tafeln nicht gäbe". Der kommissarische SPD-Chef Olaf Scholz wies die Äußerungen zurück. Spahn selbst bekräftigte am Dienstag seinen Standpunkt.

Berlin zurückhaltend bei deutsch-französischer Eurozonen-Initiative

BRÜSSEL - Während Frankreich voran prescht, gibt sich die Bundesregierung bei der geplanten deutsch-französischen Reforminitiative zur Eurozone etwas zurückhaltender. "Der neue Minister (Olaf Scholz) und (Frankreichs Finanzminister) Bruno Le Maire werden sich am Freitag treffen. Das ist ein gutes Zeichen", sagte Finanz-Staatssekretär Jens Spahn am Dienstag nach dem Treffen der EU-Finanzminister in Brüssel. Deutschland und Frankreich wollten in der EU weiter ein Motor sein, aber andere Länder mitnehmen.

Nahles: Koalition plant zügige Milliardenentlastung

BERLIN - Die SPD will in der neuen großen Koalition als eine der ersten Maßnahmen mit der Union große Entlastungen für die Bürger durchsetzen. Die Arbeitgeber sollen künftig wieder den gleichen Anteil wie Arbeitnehmer bei den Krankenkassenbeiträgen zahlen, sagte Bundestagsfraktionschefin Andrea Nahles am Dienstag in Berlin. "Das ist eine milliardenschwere Entlastung am Ende für die Arbeitnehmer."

Bundesbank-Vorstand hat keine Einwände gegen Kandidaten Balz

FRANKFURT - Die Deutsche Bundesbank hat keine Einwände gegen die Nominierung des CDU-Europa-Abgeordneten Burkhard Balz für den Vorstand der Notenbank. Das sei dem Bundesrat mitgeteilt worden, teilte die Bundesbank am Dienstag in Frankfurt mit. Die Länderkammer muss der Personalie noch zustimmen, das gilt aber als sicher.

Barnier warnt Großbritannien vor Dumping nach dem Brexit

STRASSBURG - EU-Unterhändler Michel Barnier hat Großbritannien vor einem Wettlauf um die laxesten Regeln nach dem Brexit gewarnt. Das "Risiko von Dumping" könnte die Ratifizierung des Austrittsvertrags gefährden, sagte Barnier am Dienstag im Europaparlament in Straßburg. Die britische Regierung sei noch die Antwort schuldig, ob sie gemeinsam entwickelte Grundsätze verwerfen oder sie unterschreiten wolle.

Juncker zu US-Zöllen: 'Werden unsere Industrie verteidigen'

STRASSBURG - EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat angesichts von US-Zöllen auf Aluminium und Stahl seine Drohung mit Gegenmaßnahmen bekräftigt. "Wir werden nicht tatenlos zusehen, wenn unsere Industrie von unfairen Handelsmaßnahmen getroffen wird, die europäische Jobs gefährden", sagte Juncker am Dienstag vor den Abgeordneten des EU-Parlaments in Straßburg. "Wir werden unsere Arbeiter verteidigen, wir werden unsere Industrie verteidigen."

Großbritannien hebt Wachstumsprognose leicht an

LONDON -Die britische Wirtschaft dürfte in diesem Jahr etwas stärker wachsen als bisher erwartet. Wie Schatzkanzler Philip Hammond am Dienstag während seiner Frühjahresansprache im Parlament erklärte, wird für das laufende Jahr mit einem Wirtschaftswachstum von 1,5 Prozent gerechnet. Das sind 0,1 Prozentpunkte mehr als noch im November erwartet.

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/jsl

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