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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR von 17.00 Uhr - 13.12.2018

17:09 Uhr 13.12.2018

ROUNDUP 2/EZB: Frische Milliarden für Anleihen nur noch bis Ende 2018

FRANKFURT - Nach knapp vier Jahren treten Europas Währungshüter bei ihren milliardenschweren Anleihenkäufen auf die Bremse. Nur noch bis Ende 2018 steckt die Europäische Zentralbank (EZB) frische Milliarden in den Kauf von Wertpapieren. Das beschloss der EZB-Rat am Donnerstag in Frankfurt. Und das, obwohl sich die Aussichten für die Konjunktur eingetrübt haben. Steigende Zinsen für Sparer sind allerdings vorerst nicht in Sicht.

Trumps neue Afrika-Strategie: USA wollen Einfluss Chinas kontern

WASHINGTON - US-Präsident Donald Trump will sich mit einer neuen Afrika-Strategie dem wachsenden Einfluss Chinas auf dem Kontinent entgegenstellen. Trumps Nationaler Sicherheitsberater John Bolton kündigte am Donnerstag in Washington an, im Rahmen dieser neuen Strategie würden auch die Unterstützung für afrikanische Staaten und die Teilnahme an UN-Blauhelmeinsätzen überprüft. An unproduktiven und erfolglosen UN-Missionen zur Friedenssicherung würden sich die USA nicht mehr beteiligen.

Rutte zum Brexit-Vertrag: Den Backstop 'entmystifizieren'

BRÜSSEL - Die Europäische Union könnte Großbritannien nach den Worten des niederländischen Ministerpräsidenten Mark Rutte eine Klarstellung zum Brexit-Vertrag anbieten. Eine Änderung des Abkommens selbst sei nicht möglich, bekräftigte Rutte am Donnerstag vor dem EU-Gipfel in Brüssel. Doch könnte man eine Erklärung abgeben, dass die EU die umstrittene Garantieregel für offene Grenzen in Irland möglichst nicht anwenden möchte.

EZB senkt Wachstumsprognose

FRANKFURT - Die Europäische Zentralbank (EZB) geht von einem etwas schwächeren Wirtschaftswachstum aus. Wie EZB-Präsident Mario Draghi am Donnerstag in Frankfurt sagte, sei im laufenden Jahr mit einem Wachstum von 1,9 Prozent zu rechnen, gefolgt von 1,7 Prozent im kommenden Jahr. Bislang hatten die Annahmen jeweils 0,1 Punkte höher gelegen. 2020 erwartet die EZB eine Wachstumsrate von 1,7 Prozent, 2021 werden 1,5 Prozent erwartet.

USA: Einfuhrpreise steigen deutlich schwächer als erwartet

WASHINGTON - Die Preise von in die USA importierten Gütern sind im November deutlich schwächer gestiegen als erwartet. Die Einfuhrpreise seien um 0,7 Prozent im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat geklettert, teilte das US-Handelsministerium am Donnerstag in Washington mit. Analysten hatten im Schnitt mit einer Rate von 1,3 Prozent gerechnet. Der Anstieg vom Vormonat wurde von 3,5 auf 3,3 Prozent nach unten gesetzt.

USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sinken stärker als erwartet

WASHINGTON - In den USA ist die Zahl der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche stärker als erwartet gesunken. Wie das US-Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte, ging die Zahl der Anträge um 27 000 auf 206 000 zurück. Volkswirte hatten im Schnitt nur mit einem Rückgang auf 226 000 Anträge gerechnet.

ROUNDUP: EU will angeschlagener May helfen - keine Änderung an Brexit-Deal

BRÜSSEL/LONDON - Die im Brexit-Streit in Großbritannien schwer bedrängte Premierministerin Theresa May kann beim EU-Gipfel am Donnerstag nur mit wenig Hilfe der europäischen Partner rechnen. Kanzlerin Angela Merkel und die übrigen Staats- und Regierungschefs wollen zwar dazu beitragen, dass der EU-Austrittsvertrag eine Mehrheit im britischen Parlament findet und ein chaotischer Brexit Ende März 2019 vermieden wird. Der Spielraum ist aber denkbar gering.

May: Erwarte keinen unmittelbaren Durchbruch

BRÜSSEL - Die britische Premierministerin Theresa May erwartet beim Treffen der Staats- und Regierungschefs keinen Durchbruch im Ringen um den britischen EU-Austritt. "Ich nehme die Stärke der Bedenken im Unterhaus zur Kenntnis", sagte May am Donnerstag beim EU-Gipfel in Brüssel. Sie wolle dies heute ihren Amtskollegen vermitteln. "Ich erwarte keinen unmittelbaren Durchbruch. Aber ich hoffe, dass wir so bald wie möglich mit der Arbeit an den nötigen Zusicherungen beginnen können."

EU-Kommissar: Streit mit Rom über Haushalt noch nicht gelöst

ROM/PARIS - Auch nach den Zugeständnissen der italienischen Regierung sind im Haushaltsstreit mit Brüssel nach Aussagen des EU-Wirtschaftskommissars noch weitere Schritte zu tun. Das Angebot aus Rom, das Defizit im kommenden Jahr von 2,4 auf 2,04 Prozent der Wirtschaftsleistung zu drücken, sei noch nicht genug, sagte Pierre Moscovici am Donnerstag vor dem Senat in Paris. "Es ist ein Schritt in die richtige Richtung, aber ich will dennoch hier sagen, dass wir noch nicht am Ziel sind. Es sind noch Schritte zu machen, vielleicht auf beiden Seiten."

Französische Regierung appelliert nach Anschlag an Vernunft der 'Gelbwesten'

PARIS - Die französische Regierung hat die Protestbewegung der "Gelbwesten" nach dem Terroranschlag in Straßburg aufgerufen, am Wochenende nicht zu demonstrieren. "In diesem Stadium, in dem ich zu Ihnen spreche, haben wir beschlossen, die Demonstrationen am Samstag nicht zu verbieten", sagte Regierungssprecher Benjamin Griveaux am Donnerstagmorgen dem Sender C News. Er appellierte allerdings an die Demonstranten vernünftig zu sein - es liege in ihrer Verantwortung nicht zu demonstrieren.

Frankreich: Inflation schwächt sich ab

PARIS - Die Inflation in Frankreich hat sich im November spürbar abgeschwächt. Nach Angaben des nationalen Statistikamts Insee vom Donnerstag lagen die nach europäischem Standard errechneten Verbraucherpreise 2,2 Prozent höher als vor einem Jahr. Im Vormonat hatte die Jahresrate 2,5 Prozent betragen.

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/jsl

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