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Dax-Erholung verpufft - US-Zölle bleiben im Fokus 24.03.2025, 14:18 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax hat sich am Montag nicht dauerhaft von einer dreitägigen Verlustserie erholen können. Nach einem freundlichen Start bröckelten die Gewinne sukzessive ab. Zuletzt notierte der deutsche Leitindex 0,27 Prozent tiefer bei 22.830,73 Punkten. Damit kämpft er nun mit der für den kurzfristigen Trend wichtigen 21-Tage-Durchschnittslinie, die trotz des jüngsten Kursrückgangs gehalten hatte.

Der MDax , der die Aktien der mittelgroßen Unternehmen enthält, gewann noch 0,04 Prozent auf 28.794,85 Punkte. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 0,3 Prozent nach unten.

Am Dienstag hatte der Dax ganz knapp ein weiteres Rekordhoch erreicht - noch vor den Beschlüssen von Bundestag und Bundesrat zu den Grundgesetz-Änderungen für das historische Finanzpaket für Rüstung und Infrastruktur. Als Impuls für weitere schnelle Dax-Gewinne falle dieses erst einmal weg, schrieb Kapitalmarktstratege Jürgen Molnar vom Broker RoboMarkets. Dafür rücke wieder das Thema US-Zölle in den Fokus.

Anfang April will US-Präsident Donald Trump weitere Maßnahmen verkünden. Bis dahin könnte laut Molnar "der Handel auch in Frankfurt eher von Zurückhaltung geprägt sein". Die Einfuhrabgaben für Waren dürften vor allem für die stärker exportorientierten EU-Länder schmerzhaft werden, warnt Ökonom Ruben Dewitte von ING Economics. Aktienstratege Jim Reid von der Deutschen Bank verwies derweil auf eine hauseigene Umfrage. Dieser zufolge rechnen über 60 Prozent der Befragten damit, dass diese Zölle weniger schlimm ausfielen als von Trump angedroht.

Dax-Schlusslicht Bayer stach mit einem Kursrutsch von 7,9 Prozent heraus. Die Titel des Agrarchemie- und Pharmakonzerns litten unter einem weiteren Schuldspruch im Rechtsstreit um den glyphosathaltigen Unkrautvernichter Roundup. Bayer will Berufung gegen das Urteil eines US-Geschworenengerichts einlegen, das ihn zu knapp 2,1 Milliarden US-Dollar Schadenersatz verdonnert hat.

Für Beiersdorf ging es um 3,4 Prozent nach unten. Hier belastete ein Bericht des "Manager Magazins". Demnach drohe ein "erster Schatten" auf der "bislang so makellosen Erfolgsbilanz" des Konzernchefs Vincent Warnery. "Ausgerechnet Nivea schwächelt, das Herzstück der Beiersdorf-Pflegewelt", schreibt das Magazin.

Bei Deutsche Bank konnten sich die Anleger dagegen über ein Kursplus von 1,8 Prozent sowie ein Hoch seit 2015 freuen. Die kanadische Bank RBC hob das Kursziel an und empfiehlt die Titel weiter mit "Outperform". Das beschlossene Finanzpaket in Deutschland habe bei dem Geldhaus für einen "Doppel-Wumms" durch höhere Wachstumsschätzungen für die deutsche Wirtschaft sowie eine steilere Zinskurve gesorgt, schrieb Analystin Anke Reingen.

Rüstungstitel waren nach den jüngsten Gewinnmitnahmen wieder gefragt. Im Dax zogen Rheinmetall als Spitzenreiter um 2 Prozent an. Beim MDax-Branchenkollegen Hensoldt sowie Index-Aufsteiger Renk standen Kursgewinne von 1,8 beziehungsweise 3,7 Prozent zu Buche. Die drei Titel haben ihren Wert seit Jahresbeginn jeweils mindestens verdoppelt.

RWE verteuerten sich um 1,4 Prozent. Damit nahmen die Aktien wieder Kurs auf ihr vergangene Woche erreichtes Jahreshoch. Der aktivistische Investor Elliott Advisors forderte den Vorstand des Versorgers zu einem verstärkten Rückkauf eigener Aktien auf./gl/jha/

--- Von Gerold Löhle, dpa-AFX ---

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