Anzeige
+++20 Mio. € Bewertung Zwei zugelassene Psychedelika-Produkte. NASDAQ-Uplist in Arbeit.+++

Auszubildende haben exzellente Übernahmechancen 24.07.2025, 10:54 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

NÜRNBERG (dpa-AFX) - Auszubildende in deutschen Unternehmen haben nach erfolgreichem Abschluss ihrer Lehre derzeit eine hervorragende Chance auf Übernahme in eine Anstellung. Im vergangenen Jahr lag die Übernahmequote einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zufolge bei 79 Prozent. Das ist der höchste Wert seit Beginn der Erhebung im Jahr 2010. Damals lag die Quote noch bei 61 Prozent. Zugleich sank die Zahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge seit 2010 um 14 Prozent auf zuletzt 471.000.

Anstieg in allen Branchen

Besonders gute Übernahmechancen hatten Auszubildende im Finanz- und Versicherungswesen, im Bereich Verkehr und Lagerei, in der öffentlichen Verwaltung sowie in der Energie- und Wasserversorgung. Dort wurden rund 90 Prozent der Absolventinnen und Absolventen übernommen. Die niedrigste Übernahmequote verzeichnete hingegen die Land- und Forstwirtschaft mit 60 Prozent. In allen Branchen war 2024 ein Anstieg zu verzeichnen - am deutlichsten mit einem Plus von 36 Prozent im Bereich Erziehung und Unterricht.

"Angesichts des sich verschärfenden Fachkräftemangels gehen Betriebe in diesen Bereichen offenbar häufiger Kompromisse bei der Übernahme ein", erklärte IAB-Direktor Bernd Fitzenberger. Trotz der verbesserten Übernahmechancen bleibe die Besetzung offener Ausbildungsplätze schwierig. 2024 sei etwa jede dritte Ausbildungsstelle unbesetzt geblieben. Zwar sei der Anteil der unbesetzten Stellen im Vergleich zum Vorjahr leicht zurückgegangen, liege mit 33 Prozent aber weiter auf hohem Niveau.

Fachkräftemangel verstärkt sich selbst

"Obwohl die Nachfrage von Jugendlichen nach einer dualen Ausbildung zuletzt wieder gestiegen ist, bleibt die Zahl der unbesetzten Ausbildungsstellen deutlich über dem Vor-Corona-Niveau", sagte IAB-Forscherin Ute Leber. Ein zentraler Grund: Vielen Betrieben fehlten die personellen Ressourcen, um selbst auszubilden. Der Fachkräftemangel von heute verstärke den von morgen.

Die Zahlen basieren auf dem IAB-Betriebspanel, einer repräsentativen Befragung von rund 15.000 Betrieben in Deutschland./dm/DP/zb

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
News-Kommentare
Thema
1 Vance: Sturz der Führung in Teheran ist Sache des Volkes Hauptdiskussion
2 Sorgen um PCK-Raffinerie: Bund will US-Sanktionen verhindern Hauptdiskussion
3 Viele Verbraucher können Phishing-Mails nicht sicher erkennen Hauptdiskussion
4 ROUNDUP 2: 5,8 Prozent mehr Geld für Beschäftigte der Länder Hauptdiskussion
5 VW-Betriebsrat fordert Anerkennungsprämie für Mitarbeiter Hauptdiskussion
6 Merz trifft Trump-Gegner Newsom in München Hauptdiskussion
Alle Diskussionen
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer